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Haiti – Hilfe nach dem Erdbeben

Stand: 22.01.2010

 
Der Präsidentenpalast (c) dpa
Der zerstörte Präsidentenpalast.
In dem Land Haiti bebte am 12. Januar 2010 die Erde. Das Erdbeben war ein besonders starkes. Viele Menschen starben oder haben Angehörige verloren. Viele Häuser stürzten ein, darunter auch der Präsidentenpalast. Die Menschen haben kein Zuhause mehr, nichts zu essen und kein frisches Wasser. Haiti war schon vor dem Beben ein armes Land, in dem es vielen Menschen schlecht ging. Nach dem Erdbeben hat die Regierung um Hilfe gebeten.

Helfer aus der ganzen Welt sind in Haiti eingetroffen, um die Menschen zu versorgen. Die USA haben außerdem auch noch Soldaten geschickt.

Unser Reporter erzählt, wie es nach dem Beben in Haiti aussieht. Klick den Lautsprecher!

Hilfsorganisationen aus der ganzen Welt schicken Geld, Nahrung und Helfer. Klick den Lautsprecher!

Die Helfer haben Maschinen oder Hunde dabei, mit denen man Verschüttete finden kann. Auch Nahrung, Zelte oder Wasser bringen sie mit, um sie an die Menschen in Haiti zu verteilen. Unter den Helfern sind auch Ärzte, denn viele Menschen sind verletzt, aber die Krankenhäuser sind eingestürzt.

Karte von Haiti (c) dpa


Haiti, dass ist eine Hälfte der Karibik-Insel Hispaniola.

Das Land auf der anderen Hälfte der Insel heißt Dominikanische Republik.




Spenden-Siegel
Hilfsorganisationen, die mit gespendetem Geld gut umgehen, bekommen in Deutschland ein "Spenden-Siegel". Das wird vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen vergeben.
Helfen mit Geldspenden

Um zu helfen, spenden viele Menschen Geld an Hilfsorganisationen. Auch Musiker wie Rihanna und Sting, Justin Timberlake, Christina Aguilera und Shakira wollen helfen und spenden.



Hilfsorganisationen schicken Helfer und Geräte

Schlange bei Hilfslieferung (c) dpa
Weltweit gibt es unzählige Hilfsorganisationen. Allein in Deutschland gibt es zum Beispiel das Rote Kreuz, die Caritas, das Malteser Hilfswerk, das Technische Hilfswerk, die Kindernothilfe, Ärzte ohne Grenzen und viele, viele mehr. Immer wenn z. B. Menschen durch eine Naturkatastrophe in Not geraten, schicken sie Helfer und Hilfsgüter in das Land. Aber damit sich die Helfer nicht gegenseitig im Weg stehen und die Hilfe auch bei allen Menschen ankommt, muss diese Hilfe organisiert werden. Die Hilfsorganisationen tauschen sich untereinander aus, damit ihre Hilfe für die Menschen in Haiti möglichst viele Menschen möglichst früh erreicht. Die Mitarbeiter in Deutschland treffen sich, telefonieren miteinander und schreiben sich E-Mails, anschließend geben sie die Pläne an die Helfer im Katastrophengebiet weiter.

Vor Ort sind Mitarbeiter der Vereinten Nationen die Zentrale für die Organisation der Hilfe.

Der Wiederaufbau kommt erst noch

Der Präsidentenpalast noch unzerstört (c) dpa
Der Präsidentenpalast vor dem Erdbeben.
Wenn die erste Not vorbei ist, werden wir in Europa wieder so wenig von Haiti hören, wie vor dem Erdbeben – für die Menschen dort fängt dann die Arbeit erst so richtig an.

Denn es wird viele Jahre dauern, bis alles wieder aufgebaut ist.

Auch dabei wollen viele Hilfsorganisationen helfen.


Karen Zoller


 
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