<img src="/kinder/pic/navi_html.gif" width="590" height="66" alt="" border="0"usemap="#navi"> <map name="navi"> <area alt="Treffen & Finden" coords="20,10,129,55" href="/kinder/index1.shtml"> <area alt="Spielen & Werkeln" coords="129,9,239,57" href="/kinder/index2.shtml"> <area alt="Musik & Geschichten" coords="241,8,349,57" href="/kinder/index3.shtml"> <area alt="Fragen & Verstehen" coords="351,7,459,57" href="/kinder/index4.shtml"> <area alt="Radio & TV" coords="459,7,571,57" href="/kinder/index5.shtml"> </map>
BR.de
klaro
 

Skywalk – Attraktion am Grand Canyon

Stand: 23.03.2007

 
Skywalk am Grand Canyon (c) dpa
In den USA gibt es den "Grand Canyon". Das ist eine besonders tiefe Schlucht mit steilen, rötlichen Felswänden, die sich kilometerweit durch die Landschaft zieht. Ein Naturwunder. Millionen von Menschen reisen jedes Jahr dorthin.

Seit März 2007 gibt es eine neue Attraktion: Den "Skywalk", den Himmelsweg. Ein Halbrund aus Glas und Stahl direkt über dem Abgrund. Über 30 Millionen US-Dollar hat der Bau gekostet.

Die hufeisenförmige Glasbrücke scheint über der Schlucht zu schweben. Mehr als einen Kilometer über dem Boden des Tales ist der Aussichtsweg in den Felsen verankert.

Kerstin Zilm berichtet für unser Radio aus den USA, kennt den Grand Canyon und hat Antworten auf die Fragen unserer klaro-Klasse:

Extradickes Glas aus Deutschland

Beim Glasbiegen (c) dpa
Der Boden des Aussichtrundgangs ist aus einem besonderen Glas. Das wurde extra für den Skywalk entwickelt. Es besteht aus fünf Schichten und ist 7,5 Zentimeter dick.

Auch die Brüstung ist aus Glas. Das Glas für den Boden hat eine Firma aus Köln entwickelt und das Glas für die Brüstung kommt von einer Firma aus Berlin.

Die Ingenieure sagen, die Glasbrücke sei so stabil, dass 70 große Flugzeuge übereinander darauf stehen könnten, ohne dass sie bricht.

Übrigens:
Bei der Eröffnung beschritt Buzz Aldrin als Erster den "Skywalk". Buzz Aldrin ist der zweite Mensch, der auf dem Mond war – nach seinem Astronauten-Kollegen Neil Armstrong. Ihm musste er im Jahre 1969 den Vortritt lassen.


Der Skywalk gehört den Hualapai-Indianern

Eine Hualapai-Indianierin (c) dpa
Eine Indianerin vom Stamm der Hualapai.
Bei der Eröffnung war auch eine Gruppe Indianer vom Stamm der Hualapai dabei. Sie besitzen das Land am Grand Canyon, auf dem der Skywalk errichtet wurde. Zu dem Bau hatten sie ihre Zustimmung gegeben.

Die Idee und das Geld kamen von dem amerikanischen Unternehmer David Jin. Aber den Hualapai-Indianern gehört der Skywalk. Das war die Bedingung dafür, dass sie den Bau erlaubt haben. David Jin bekommt aber in den ersten 25 Jahren die Hälfte der Eintrittsgelder.

Trotzdem freuen sich nicht alle Stammesmitglieder der Hualapai über ihre Glasbrücke. Einige finden, dass der Bau die ihnen heilige Landschaft entweiht. Die dafür sind, halten dagegen, dass durch die vielen Touristen Arbeitsplätze für die Indianer entstehen.

Rund 2.500 Menschen leben im Stamm der Hualapai-Indianer. Sie leben in einem Reservat. Viele sind sehr arm und haben keine Arbeit.

Karen Zoller

 
  www.grandcanyonskywalk.com - Seite auf Englisch
  Alle Lupe-Themen



 
Alle LUPE-Themen Alle LUPE-Themen
Hilfe   Kontakt