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Wale – Säugetiere im Wasser

Stand: 28.12.2011

 
Wal in der Themse (c) dpa
Schau genau - dort prustet der verirrte Wal!
Einen ganz ungewöhnlichen Fund machten Spaziergänger am 20. Januar 2006 in London: Ein Wal schwamm durch die Themse, mitten in der Stadt.

Das fünf Meter lange Tier hatte sich wohl verirrt und war den Fluss bis nach London hoch geschwommen.

Mit Booten, einem Kran und vielen Helfern hat man versucht das Tier wieder ins offene Meer zu bringen, aber vergebens. Am Abend des nächsten Tages ist es gestorben.



Vom Landtier zur Wasserratte

Vor über 50 Millionen Jahren lebten die Wale, wie wir Menschen, an Land. Sie gehören schließlich, wie wir Menschen, zu der Gattung der Säugetiere. Im Laufe der Geschichte wurden aus den Landbewohnern jedoch "Wasserratten" - heute können die Tiere ohne Wasser nicht mehr überleben!
Wie bei uns Menschen auch, ziehen die Wal-Mamas ihre Babys mit Milch groß. Nur ist die Wal-Milch um einiges fetter als Menschen-Milch. Die Milch eines Blauwals, zum Beispiel, ist so nährreich, dass ein Blauwal-Baby am Tag bis zu 90 Kilogramm zunimmt.


Schneuz dich und ich sag dir wer du bist!

Wal an der Wasseroberfläche (c) Getty Images
Kurz auftauchen und Luft schnappen - lebenswichtig für einen Wal.
Wale können bis zu zwei Stunden unter Wasser bleiben, müssen dann aber wieder an die Wasseroberfläche zurückkehren, um Luft zu schnappen. Das machen sie übrigens über ein Blasloch, eine Art Nase, auf ihrem Kopf. Jede Walart prustet auf eine andere Weise Luft durch dieses Loch und lässt dadurch eine kleine Wasser-Fontäne entstehen. Das nennt man der Blas. Experten können am Blas erkennen, um welche Wal-Art es sich handelt.

Gesänge tief drunten im Meer

Wal im Meer (c) Getty Images
Wale leben meistens in Gruppen von 10-50 Tieren. Um sich verständigen zu können, stoßen sie Laute, manchmal sogar Gesänge unter Wasser aus. Die Wale können sich so über mehr als hundert Kilometer miteinander verständigen. Durch die Laute können sich Wale übrigens auch in den dunkelsten Ecken des Meeres orientieren. Ähnlich einer Fledermaus erkennen sie am Echo der Töne, wie ihre Umgebung aussieht.

Die Wale sind aber nicht die einzigen, die unter Wasser Laut von sich geben. Wissenschaftler und auch das Militär machen unter Wasser richtigen Krach: Explosionen, aber auch Sonare, die Schiffe zur Orientierung benutzen, sorgen für den Lärm unter Wasser, der den Walen zunehmend schadet.

Tödlicher Ausflug an den Strand

Schwimmt ein Wal an einen Strand oder in einen Fluss, so endet das fast immer tödlich. Der Wal ist für das Landleben inzwischen einfach zu schwer. Strandet er auf dem Boden, erdrückt er sich durch sein enormes Gewicht selbst. Außerdem führt seine dicke Speck-Schicht, die ihn unter Wasser so schön warm hält, dazu, dass er an Land blitzschnell einen Hitzschlag bekommt.

Warum die Tiere überhaupt in flachere Gewässer schwimmen, ist noch nicht geklärt. Manche Wal-Forscher sagen, dass der Lärm unter Wasser die Tiere verwirrt. Sie können sich nicht mehr orientieren und es kommt dazu, dass sie in Gegenden schwimmen, die viel zu flach für sie sind. Andere sagen, dass kranke, alte oder verletzte Tiere oft die Orientierung verlieren, und dass das nichts mit dem Krach zu tun hat, den die Menschen unter Wasser machen.

Tina Gentner

 
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