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Vornamen – Nicht alles ist erlaubt

Stand: 04.03.2016

 
Neugeborene auf einer Säuglingsstation (c) dpa



Gefällt dir dein Name? Wenn Eltern einen Namen für ihr Baby aussuchen, dürfen sie fast jeden nehmen, der ihnen so einfällt. Aber eben nur fast. Der Name darf dem Kind nicht schaden. Grenzen gibt es auch bei der Anzahl der Vornamen.

Viele, viele Vornamen (c) Getty Images/BR
Eine Mutter in Deutschland wollte ihrem Kind die folgenden Vornamen geben: Chenekwahow, Tecumseh, Migiskau, Kioma, Ernesto, Inti, Prithibi, Pathar, Chajara, Majim, Henriko, Alessandro. Die Gerichte urteilten aber im Februar 2004, dass zwölf Vornamen einen "erheblich belästigenden Charakter" für das Kind haben könnten und beschränkten die Zahl der Vornamen auf fünf.

Was verraten Vornamen?

Reporterin Katharina Mutz hat das mit Kindern aus dem Hort in der Guldeinstraße in München und mit Namensforscher Reinhard Bauer besprochen.

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Regeln für Vornamen

Flaschen (c) Getty Images
"Whiskey" und "Champagner" - wer will schon wie Alkohol heißen.
Es kommt öfter vor, dass Eltern ihrem Kind einen besonderen Namen geben wollen, einen, den nicht jeder hat. Dabei kommen sie manchmal auf komische Ideen. Wenn das Standesamt den Namen nicht anerkennen will, kommt es zum Streit und ein Gericht muss entscheiden. Die Eltern von Anderson, Himmelblau, Morgenstern und Emma Tiger haben für ihre Kinder ungewöhnliche Vornamen gefunden. Ähnlich erfinderisch, aber weniger erfolgreich vor Gericht waren Eltern, die ihren Nachwuchs Champagner, Whiskey oder Borussia nennen wollten - ihnen wurde dieser Wunsch verwehrt.

Ein Gesetz gegen komische Vornamen gibt es in Deutschland nicht. Aber es gibt ein paar Regeln:
  • Ein Vorname sollte möglichst eindeutig als Vorname zu erkennen sein. "Müller" oder "Schröder" gehen also nicht.

  • Namen von Städten oder Bergen usw. werden als Vornamen meist nicht anerkannt. Es gibt aber inzwischen Kinder, die "Marrakesh", "Andalucia" oder "Sizilia" heißen.

  • Es sollte möglichst zu erkennen sein, ob es ein Mädchen- oder ein Jungenname ist. Der Vorname "Maria" aber darf zum Beispiel auch einem Jungen, neben dem eindeutigen Jungen-Vornamen, gegeben werden.

Immer wieder wird über Vornamen vor den Gerichten gestritten und immer wieder ändert sich auch die Einschätzung von Richtern. Ob ein Vorname erlaubt wird oder nicht, hängt nämlich auch damit zusammen, wie gebräuchlich er ist. Je öfter wir einen Namen hören, etwa im Ausland oder bei Prominenten, desto mehr glauben wir, er sei ganz normal. Wir gewöhnen uns daran. Ein Name, der uns heute seltsam vorkommt, kann so im Laufe der Zeit gebräuchlich werden und dann auch in Deutschland erlaubt sein.

Den richtigen Vornamen finden

An einigen Universitäten in Deutschland gibt es sogar Namenberatungen. Auch bei der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) können Eltern prüfen lassen, ob ein bestimmter Name als Vorname durchgehen könnte. Bei ihrer Suche achten die meisten Eltern darauf, dass der Vorname einen schönen Klang hat. Das gaben fast drei Viertel der Eltern bei einer Umfrage an, die die GfdS im Februar 2014 veröffentlicht hat. Außerdem ist ihnen wichtig, dass der Vorname zum Nachnamen passt. Besonders häufig erwähnten die Eltern außerdem, dass für sie bei der Wahl entscheidend war, dass der Name dem Kind im Leben keine Nachteile bringt und dass er zu jedem Alter passt.

Kein Tom in Portugal

Internationale Regeln für die Namensgebung gibt es auch - und die sind zum Teil ganz anders als in Deutschland! radioMikro-Reporterin Kerstin Öchsner verrät dir, welche Namen in welchem Land nicht erlaubt sind und warum!

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Die beliebtesten Vornamen im Jahr 2014

Seit 1977 veröffentlicht die Gesellschaft für deutsche Sprache jedes Jahr eine Liste mit den beliebtesten Vornamen. Sie stützt sich dabei auf die Angaben der Standesämter aus ganz Deutschland.

JungenMädchen
MaximilianSophie/ Sofie
AlexanderMarie
PaulSophia/ Sofia
EliasMaria
Louis/ LuisEmma

Quelle: Gesellschaft für deutsche Sprache




Veronika Baum, Tina Gentner, Katharina Mutz, Karen Zoller und Simone Wichert


 
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