Gentest an einer Mumie?
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Forscher Hawass und sein Team begutachten die Mumie Tutanchamuns.
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Im
Erbgut eines Menschen, der so genannten
DNS (Desoxyribonukleinsäure), stecken ungeheuer viele Informationen über die einzelne Person. Informationen, die so speziell sind, das jede DNS anders ist und man so Menschen auseinander halten kann. In den Mumien der Pharaonen ist auch noch DNS enthalten – ganz tief drin in den Knochen der toten Körper suchen die Forscher nach dem Erbgut. Das ist eine sehr aufwändige Arbeit. Sahi Hawass und seine Wissenschaftler haben über zwei Jahre gebraucht, um aus der Mumie Tutanchamuns die DNS heraus zu filtern. Dabei mussten sie außerdem höllisch aufpassen: Die Öle, mit denen die Mumien eingerieben wurden, können das Erbgut verschmutzen. Auch die Fingerabdrücke von anderen Forschern können die Ergebnisse verfälschen.
Ein Computerprogramm vergleicht das gefundene Erbgut der Mumien dann miteinander. Wenn genügend Übereinstimmungen gefunden sind, kann man ziemlich sicher sein, dass diese zwei Menschen miteinander verwandt waren.