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Drucken - Geht auch in 3D
Stand: 13.07.2011
Der 3-D-Drucker Der 3-D-Drucker druckt nicht mit Farbe flach auf Papier, sondern mit Plastik in die Höhe und Tiefe. Mit ihm kann man richtige Gegenstände herstellen. Das funktioniert ähnlich wie eine Heißklebepistole: Plastik wird geschmolzen und durch eine Düse gedrückt. Dort kommt ein dünner Plastikfaden raus. Der Computer steuert die Düse so, dass aus dem Faden schließlich ein ganzes Objekt entsteht. Der 3-D-Drucker kann fast alles herstellen, z.B. Trillerpfeifen, Zahnräder, Plastikbuchstaben oder Ersatzteile, wie einen Griff für einen Dosenöffner.
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Simon studiert den Lasercutter.
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Und noch ein prüfender Blick.
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In München gibt es eine kleine Gruppe von Tüftlern, die nach Perfektion strebt. Dazu gehören auch der neunjährige Simon und sein Vater Andreas Kahler. Zusammen mit anderen haben sie ein sogenanntes "Fablab" gegründet. Das ist eine Abkürzung aus dem Englischen und bedeutet "fabrication laboratory", also Fabriklabor. Dort haben sie viele Werkstatt-Maschinen, die von Computern gesteuert werden, z.B. einen Laser-Cutter, einen 3D-Drucker und eine CNC-Fräse.
Der Laser-Cutter Der Laser-Cutter schneidet oder "sägt" etwas aus Papier, Holz oder Styropor aus – eigentlich werden die Sachen "ausgebrannt". Der Laser besteht aus gebündelten Lichtstrahlen. Dort wo er auftrifft, wird es sehr heiß und das Holz verbrennt. So kann man zum Beispiel ein Türschild aus einer Sperrholzplatte heraus schneiden oder einen Würfel gestalten. Stellt man den Laser etwas schwächer, kann man auch noch eine Schrift auf das Schild brennen, so entsteht zum Beispiel ein Brotzeitbrettl mit Name.
Nicole König
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