Maya Götz
Kinder- und Familienfernsehen aus
der Sicht der Eltern
Eltern legen Wert auf Qualität
im Kinderprogramm: lehrreich, altersadäquat und gewaltfrei
soll es sein. Für das Familienprogramm fordern sie zusätzlichen
Raum für Kommunikation und Interaktion.
Zum Forschungsstand
Fernsehen
ist in Familien mit Kindern seit langem ein Thema. Haben Kinder
das Fernsehen erst einmal für sich entdeckt, zieht es Konflikte
und häufige Diskussionen nach sich (Kübler/Swoboda 1998,
S. 176 ff.). Es ist mit Abstand das Diskussionsthema Nummer eins
von Eltern mit ihren Kindern und liegt bei den Streitthemen auf
Platz zwei gleich hinter Auseinandersetzungen über das "Zubettgehen"
(Krotz et al. 1999, S. 119/120). Fernsehen gehört zum Alltagsleben
in Familien dazu.
So zentral das Thema scheinen
mag, so fragmentiert sind die aktuellen Ergebnisse der Rezeptionsforschung.
Aus der ersten Hälfte der 90er Jahre liegen richtungsweisende
Arbeiten zum Mediengebrauch in der Familie vor (z.B. Hurrelmann
1996 /Erhebung 1993), Charlton (Zusammenfassend 2000 / Erhebung
1984-1986). Die fundierteste neuere Auseinandersetzung mit Fernsehen
im Alltag von Familien mit Vorschulkindern bieten Hans-Dieter Kübler
und Wolfgang Swoboda (1998 / Erhebung 1995 und 1996). Aktuellere
Daten werden eher als Randthema in Basisstudien durch Elternbefragungen
miterhoben (z.B. Krotz et al. 1999, Klingler/Feierabend 1999).
Die Erkenntnisse des Forschungsstandes
gleichen eher einem Puzzle aus älteren, umfassenderen Studien
und neueren Einzelteilen. Ein wichtiges Moment in dem Themenfeld
Familienfernsehen, vor allem im Alltag mit jüngeren Kindern,
sind Eltern mit ihren Qualitätsvorstellungen und den Fernsehregeln,
die sie für die Familie aufstellen. Mit einer kleineren, aktuellen
Umfrage möchte das Internationale Zentralinstitut für
das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) hier ein kleines Puzzleteil
dazu legen.
Methode
Im Erhebungszeitraum April
2001 sprachen wir Eltern über Internetforen an und baten sie,
einen Fragebogen mit zumeist offenen Fragen auszufüllen. Ziel
war es, etwas über die Fernsehregeln in der Familie und die
Qualitätskriterien der Eltern zum Kinder- und Familienprogramm
herauszufinden. An der Befragung beteiligten sich 162 Eltern, zumeist
Mütter aus Zwei-Eltern-Familien mit Vorschulkindern. Es ist
also eine kleine Umfrage, die spezielle Online-Foren nutzende Eltern
ansprach. Deshalb können die Ergebnisse nur auf qualitative
Tendenzen hinweisen und keinen Anspruch auf Repräsentativität
erheben. Die folgenden Ergebnisse sind also eher im Sinne eines
Pre-Tests zu verstehen, aus dem sich Forschungsfragen ableiten lassen,
die an intensiven qualitativen Studien detailliert erforscht oder
an größeren quantitativen Stichproben überprüft
werden müssten (vgl. Götz/Reichenberger/Hofmann 2001).
Eltern sind sich einig:
Fernsehregeln müssen sein
Ein hoher Prozentsatz der
Eltern gibt an, dass sie ihrem Kind in Bezug auf TV- und Video-
Konsum sagen, was sie dürfen und was nicht (Krotz et al. 1999,
S. 118). Unter Eltern herrscht weitestgehend Einigkeit darüber,
dass es Fernsehregeln geben muss (Krotz et al. 1999, S. 115). Das
war in dieser Umfrage nicht anders. Die Gestaltung der Regeln findet
dabei nach Angaben der Eltern vor allem durch die erwachsenen Familienmitglieder
und den Alltag statt. Nach Aussagen der Eltern werden die Regeln
oftmals eingehalten, zumindest bei den jüngeren Kindern.
Inhaltlich orientieren sich
die Regeln häufig an einer zeitlichen Limitierung, was sich
mit Ergebnissen früherer Studien deckt (z.B. Kübler/Swoboda
1998, S. 181). Eltern geben ihren Kinder vor, wie lange sie fernsehen
dürfen, im Sinne von "nur eine halbe Stunde am Tag" oder der
Tageszeit im Sinne von "erst ab 17.30 Uhr". Häufiger wird dabei
explizit zwischen Wochentag und Wochenende unterschieden. Eine weitere
Kategorie in der zeitlichen Limitierung ist die Anzahl der gesehenen
Sendungen im Sinne von "Nur eine Sendung am Tag."
Mehreren Eltern, insbesondere
von Vorschulkindern, ist es zudem wichtig, dass sie erst gefragt
werden, bevor der Fernseher eingeschaltet wird. So behalten sie
die Zugangskontrolle, und ebenfalls vor allem bei Vorschulkindern
benennen Eltern häufiger ihre eigene Anwesenheit in der Rezeptionssituation
als feststehende Regel in der Familie.
Die am häufigsten genannte
und subjektiv oftmals bedeutsamste Dimension richtet sich jedoch
auf den Inhalt der Sendung. Insbesondere Eltern jüngerer Kinder
ist es wichtig, die Fernsehinhalte ihrer Kinder zu kontrollieren.
In einigen Fällen beschreiben sie dies als "Zensur".
"(Unsere)
Kinder sehen nur spezielle Kindersendungen oder Natursendungen,
alle Sendungen werden durch uns ‚zensiert‘, d. h. wir verschaffen
uns einen ersten Eindruck von der jeweiligen Sendung. Zu bestimmten
Sendungen wie ‚Tigerenten Club‘, ‚Die Sendung mit der Maus‘, ‚Löwenzahn‘,
‚1,2 oder 3‘ raten wir sogar zu, andere verbieten wir." (Mutter,
33 Jahre, 2 Töchter mit 4 und 10 Jahren)
Mehrfach berichteten die
Eltern auch von gezielten Begrenzungen auf einen Sender, den Kinderkanal
von ARD/ZDF. Eltern bemühen sich, Sendungen zu finden, die
sie für Kinder geeignet halten.
Was Eltern unter Qualität
im Kinderfernsehen verstehen
Sich mit den Qualitätskriterien
von Eltern auseinanderzusetzen ist kein neues Anliegen. In einer
niederländischen Studie ging Peter Nikken 1995 den Qualitätskriterien
von Eltern nach. Aus Gruppendiskussionen mit 50 Eltern wurden Thesen
zu Qualitätsmerkmalen erstellt. In einer Telefonumfrage gaben
anschließend 357 Eltern an, für wie wichtig sie diese
hielten. "Verständlichkeit" (besonders bei Bildungssendungen
und Nachrichten), "Ästhetische Qualität" (besonders bei
Zeichentrickserien), und "Engagement" (insbesondere bei Bildungssendungen)
stellten sich als besonders wichtig heraus (Nikken 1995, S. 30 ff.).
In einer bundesdeutschen
Befragung gingen 1996 Christoph Frey und Ulrike Six zunächst
ähnlich vor und ließen Eltern ebenfalls Kriterien
zur Qualitätsbestimmung einschätzen, die allerdings alle
eine relativ hohe Zustimmung bekamen. Die Autoren zweifeln selbst
daran, inwieweit diese Kriterien Aufschluss über die real umgesetzten
Orientierungen geben (Frey/Six 1997, S. 180 ff.). Daher wurden Eltern,
LehrerInnen und ErzieherInnen in einem zweiten Schritt gebeten,
positive bzw. negative Merkmale von Kinderfernsehen frei zu benennen
und diese subjektiv in ihrer Wichtigkeit zu werten. Es zeigte sich,
dass für Erwachsene vor allem Bildungs- und Informationssendungen
und das Merkmal kind- bzw. altersgerecht positiv sind. Mit deutlichem
Abstand folgen unterhaltende und lustige Sendungen. Als negatives
Kriterium nannten die Eltern vor allem Gewalt (Frey/Six 1997, S.
186 ff.). Erwachsene haben also Qualitätsvorstellungen im Kopf,
die eher allgemein gehalten und abfragbar sind.
Das für Kinder geeignete Programm
hat für Eltern einen Namen: "Die Sendung mit der Maus"
Um dies noch einmal zu aktualisieren
und auf die Ebene konkreter Sendungen zu beziehen, wurden Eltern
gebeten, drei Sendungen zu benennen, die sie als für Kinder
geeignet bzw. ungeeignet bezeichnen. In freien Nennungen sollten
sie ihre Aussage begründen. Mit deutlichem Abstand liegt "Die
Sendung mit der Maus" dabei mit 91 Nennungen auf Platz 1 der für
Kinder geeigneten Sendungen, gefolgt von "Löwenzahn", "Sesamstraße",
"Biene Maja", den "Teletubbies" und dem "Sandmännchen" (s.
Tab. 1). Dies ist sicher nicht überraschend, doch wichtig,
empirisch festzuhalten. Von der Tendenz ebenso wenig überraschend,
in der Eindeutigkeit dann aber doch verblüffend, ist das Verhältnis
von öffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern. Die öffentlich-rechtlichen
Angebote dominieren eindeutig die Liste der nach Ansicht der befragten
Eltern für Kinder geeigneten Sendungen. Erst auf dem 17. Platz
liegen mit "Disney-Trickfilme" (5 Nennungen), gefolgt von "Pokémon"
(4 Nennungen) Angebote privater Fernsehanbieter. Das Prädikat
"für Kinder geeignete Sendungen" scheint eindeutig an die Öffentlich-Rechtlichen
vergeben und mit dem Namen "Die Sendung mit der Maus" verbunden
zu sein.
| Begründung für
geeignete Kindersendungen |
|
|
Die Sendung mit der
Maus
lehrreich
informativ
altersadäquat
lustig
unterhaltsam
für alle was dabei |
91
47
20
19
15
10
09 |
|
Löwenzahn
lehrreich
informativ
altersadäquat
unterhaltsam
für alle was dabei
lustig |
58
37
13
10
06
06
06 |
|
|
|
|
Sesamstraße
lehrreich
unterhaltsam
Kinder lernen mit Spaß
lustig
altersadäquat
gewaltfrei |
48
27
09
09
08
08
06 |
|
Biene Maja
gewaltfrei
Wertevermittlung
Identifikationsfigur
verständlich
altbewährt |
31
09
05
04
04
04 |
|
|
Aus der Elternperspektive
sollte ein geeignetes Kinderprogramm "lehrreich" sein
Tabelle 1:
Nennungen geeigneter Kindersendungen |
Die Sendung mit der Maus
Löwenzahn
Sesamstraße
Biene Maja
Teletubbies
Sandmännchen
Tiersendungen
Der Bär im großen blauen Haus
Heidi |
91
58
48
31
28
23
17
15
13 |
Als Begründungen, warum Sendungen
geeignet seien, ist über alle Sendungen "lehrreich" das am häufigsten
genannte Argument, gefolgt von "altersadäquat" als Beschreibung
der Eltern für ein Angebot, das nach ihren Vorstellungen den
Anliegen und Fähigkeiten der Altersgruppe entspricht. Argumente,
die sich auf Vergnügen richten, wie "lustig" oder "unterhaltsam",
werden weniger häufig genannt.
Auch hier bestätigen
sich die Ergebnisse früherer Untersuchungen, denn in den Antworten
der Eltern spiegeln sich ihre Vorannahmen wider, was das Fernsehen
Positives für ihre Kinder leisten könnte. Auf eine entsprechende
Frage in der Studie "Kinderwelten 2000" wurde dem Fernsehen vor
allem zugetraut, Wissen über kindliche Umwelt und Umfeld (94%
Zustimmung) und über die Welt (Zustimmung 78%) zu vermitteln
(RTL Disney Fernsehen 2000, S. 32). Dass Eltern das Argument "lehrreich"
bei der Beurteilung einer geeigneten Sendung für Kinder vorbringen,
ist nicht verwunderlich und durchaus verständlich. Denn Fernsehen
von Kindern ist nach wie vor als pädagogisch wenig wünschenswert
stigmatisiert. Während wir Erwachsenen uns Fernsehen mittlerweile
auch als Unterhaltung und Entspannung offiziell zugestehen, bleibt
bei Kindern der Wunsch bestehen: Sie sollten doch wenigstens etwas
Sinnvolles davon lernen. Das beruhigt das Gewissen, bürdet
aber die gesellschaftliche Last der "Untugend Fernsehen" dem Kinderfernsehen
auf.
Ikone "Maus"
Auffällig ist ohne Zweifel
die häufige Nennung des Kinderklassikers "Die Sendung mit der
Maus". Auch nach Altersgruppen aufgeteilt, ist sie stets die meistgenannte
Sendung. Ist innerhalb der Stichprobe dieses Programm als eine der
drei für Kinder geeigneten Sendungen erwähnt, so steht
sie in vielen Fällen an erste Stelle der Reihenfolge. Die häufigste
Kombination ist hierbei: 1. Platz "Die Sendung mit der Maus", 2.
Platz "Löwenzahn", 3. Platz "Sesamstraße". "Die Sendung
mit der Maus" (ARD/KI.KA) – so scheint es zu sein - ist die Sendung,
die viele Eltern als Antwort auf die Frage nach einem geeigneten
Programm an erste Stelle setzen, bzw. die ihnen als erstes einfällt.
Sie ist aus der Perspektive der Eltern lehrreich, informativ und
altersadäquat und erfüllt zunächst schlicht und ergreifend
die Merkmale, die Eltern sich erhoffen (und die sie nicht zuletzt
auch an diesem Programm entwickelten).
Liste der am häufigsten
genannten
Begründungen für eine geeignete
Kindersendung (über alle Sendungen): |
lehrreich
altersadäquat
gewaltfrei
informativ
lustig
unterhaltsam
verständlich
|
142
85
47
46
44
33
29 |
Vermutlich sind die konkreten
Vorstellungen von der Sendung dabei verschieden, denn im Medium
bleiben eigentlich nur das Grundkonzept, einige Figuren und eine
potenzielle ästhetische und inhaltliche Orientierung konstant.
Ansonsten ist keine "Sendung mit der Maus" wie die andere. Insofern
verbirgt sich hinter dem Namen vermutlich eher die Zustimmung zu
einer bestimmten Grundorientierung, die nicht unbedingt konkret
ausformuliert oder mit aktuellen Seherfahrungen zu tun haben muss.
Zudem steht erfreulicherweise
auch der öffentliche Diskurs seit langem auf der Seite der
"Maus" und trägt seinen Teil dazu bei, diese Sendung zur Marke
zu stilisieren, die das gesellschaftliche Verständnis von Qualitätsprodukten
im Kinderfernsehen prägt.
So schön es ist, dass
es hier scheinbar etwas gibt, wo sich Produzierende, Eltern, PädagogInnen
und JournalistInnen einig sind, so besteht auch die Gefahr, eine
Ikone zu produzieren. Schon jetzt sind es weit mehr Erwachsene als
Kinder, die die Sendung sehen. 50% der Zuschauerschaft kommen aus
Haushalten ohne Kinder. Dies legt die Vermutung nahe, dass "Die
Sendung mit der Maus" auch ein Stück Nostalgie ist, mit der
wir u.a. auch unsere Vorstellungen von dem, was Kinderfernsehen
ausmachen sollte, fundamentieren. Die Verantwortung auf der Seite
der Produzierenden wird es sein, dass dies nicht unter Ausschluss
der real existierenden Kinder geschieht.
Ungeeignete Sendungen haben weniger
eindeutig einen Namen - und wenn, dann ist es "Pokémon"
| Begründung für
ungeeignete Kindersendungen |
|
|
Pokémon
gewalthaltig
zu schnell
wirklichkeitsfremd
konsumfördernd
unsympathische Figuren
nicht verständlich
falsche Konfliktlösungen |
42
20
06
05
05
04
04
03 |
|
Krimis
gewalthaltig
nicht altersadäquat
macht Angst
wirklichkeitsfremd
nicht verständlich |
27
16
06
04
03
02 |
|
|
|
|
Digimon
gewalthaltig
zu schnell
nicht verständlich
falsche Konfliktlösungen
macht Angst |
21
12
04
03
03
02 |
|
Nachrichten
gewalthaltig
nicht altersadäquat
überfordernd
macht Angst
Kinder nicht alt genug
zu schnell
nicht verständlich |
20
11
04
04
03
02
02
02 |
|
|
Bei der Frage nach den "ungeeigneten
Fernsehsendungen für Kinder" steht "Pokémon"
(RTL 2) mit 42 Nennungen auf dem ersten Platz, vor der Genreangabe
"Krimis", "Digimon" (RTL 2), der Angabe "Nachrichten" und den "Teletubbies"
(s. Tab. 2).
Nennungen
ungeeigneter Kindersendungen |
Tabelle 2:
Pokémon
Krimis
Digimon
Nachrichten
Teletubbies
Talkshows
Die Simpsons
Horrorfilme
Sailor Moon |
42
27
21
20
13
12
8
7
7 |
Während das geeignete
Fernsehprogramm für Kinder bei Eltern einen Namen hat, nämlich
: "Die Sendung mit der Maus", ist das ungeeignete Programm weniger
auf einen einzelnen Sendungstitel zu vereinen. Wenn Sendungen genannten
werden, sind es diejenigen, auf die sich auch die öffentliche
Diskussion konzentriert, nämlich: "Pokémon", "Digimon"
und "Teletubbies". Hier ist die Beurteilung der Eltern vermutlich
auch durch die öffentliche Diskussion (Agenda-Setting) mitgeprägt.
Inhaltliches Hauptargument
gegen "Pokémon" ist eindeutig der gewalthaltige Inhalt. Es
schwingt aber auch mit, dass "Pokémon" in der Ästhetik
und den Vorstellungen den Vorannahmen von Eltern wenig entspricht.
Hier einige Begründungen von Eltern, warum "Pokémon"
eine für Kinder ungeeignete Sendung ist:
..."(weil)
der Handlungsverlauf viel zu schnell ist und sich alles immer
um Kampf dreht! Allein diese grausamen Figuren, da ist wirklich
nichts Schönes dran. (...)" (Mutter 30 Jahre mit 4-jährigem
Sohn)
..."hab
ich noch nie gesehen, ist mir allein von den Figuren total unsympathisch."
(Mutter 32 Jahre mit einem 3- und einem 1-jährigen Sohn)
..."(weil)
ich als Erwachsener nicht mal den Durchblick habe !!! (...)" (Mutter
29 Jahre mit einem 2-jährigen und einem 4-jährigen Sohn)
Eltern fühlen sich von
"Pokémon" inhaltlich und ästhetisch nicht angesprochen.
Eine Sendung, in der sich alles um "total unsympathische" Figuren
und "Kampf" dreht und in der "Erwachsene nicht mal den Durchblick"
haben, sind für sie Gründe, warum sie diese Sendung eher
für ungeeignet halten. Die elterlichen Seherfahrungen sind
dabei unterschiedlich fundiert. Die öffentliche Diskussion,
die unter anderem mit entsprechender Boulevardisierung im Fernsehen
und in diversen Printmedien geführt wurde, verstärkt vermutlich
dieses Unwohlsein der Eltern.
Gleichzeitig ist "Pokémon"
eine Sendung, in der schon Kindergartenkinder sich auskennen "müssen",
um in der Peer-Group mitreden zu können. Einige Eltern beschreiben
genau dieses Dilemma:
Mutter (38
Jahre) mit zwei Söhnen (11 und 7 Jahre) und einer Tochter
(4 Jahre) nennt "Pokémon" und "Digimon" als für Kinder
ungeeignete Sendungen, da "inhaltslos, brutal. Allerdings ist
‚Pokémon‘ so wichtig gewesen, dass ein Verbot eine Ausgrenzung
für Kinder dargestellt hätte."
Das Anschauen der Sendung
ist für ihre Kinder wichtig, um nicht aus der Gruppe der Gleichaltrigen
ausgeschlossen zu werden. Gleichzeitig halten die Eltern das Programm
für ungeeignet und würden es gerne verbieten. Hier entsteht
für die Eltern eine Zwickmühle, die durch den nicht zu
unterschätzenden finanziellen Aufwand, den die "Pokémon"-Begeisterung
bedeutet, noch verstärkt wird.
Aus der Elternperspektive
sind gewalthaltige Programme für Kinder ungeeignet
Als frei genannte Begründung
für die Nichteignung dominiert eindeutig das Argument "gewalthaltig".
Eltern lehnen Inhalte, die aus ihrer Perspektive gewalthaltig sind,
ab. Mit viel Abstand folgen Argumente, die sich auf eine Überforderung
der Kinder beziehen.
Liste der am häufigsten
genannten
Begründungen für eine ungeeignte
Kindersendung (über alle Sendungen): |
gewalthaltig
nicht altersadäquat
zu schnell
wirklichkeitsfremd
macht Angst
nicht verständlich
niveaulos |
102
38
26
25
2,
19
15 |
Die exponierte Position der
Nennung "gewalthaltig" bedeutet nicht, dass Eltern von einem einfachen
Wirkungsmechanismus ausgehen (s. hierzu Krotz et al. 1999, S. 115).
Vermutlich ist dies das greifbarste Argument für das oftmals
latent bestehende Unwohlsein gegenüber Angeboten, die von den
Sehgewohnheiten und Wünschen der Erwachsenen abweichen.
Eltern greifen gerne
auf Altbewährtes zurück, das sie selber schon als Kinder
gesehen haben
In vielen der Aussagen von
Eltern zu einem geeigneten Programm schwingt eine gewisse nostalgische
Erinnerung an die eigene Kinder-Fernsehzeit mit.
"Meine Tochter
liebt Ernie und Bert und mein Mann und ich erinnern uns gerne
daran, wie wir die ‚Sesamstraße‘ als Kinder gesehen haben
und haben immer noch Spaß daran (...)." (Mutter, 34 Jahre,
mit 3-jährigerTochter)
Eltern fühlen sich von
Sendungen, die sie selber als Kinder gesehen haben, emotional angesprochen.
Insofern stellt sich die Frage, in welcher Beziehung die Aussagen
der Eltern zu geeigneten Kinder- bzw. Familiensendungen stehen,
die sie selber erfahren haben. Daher baten wir in zwei weiteren
Fragen Eltern, die Sendungen zu nennen, die sie selber als Kinder
im Fernsehen gesehen habe. Abermals steht mit 62 Nennungen "Die
Sendung mit der Maus" auf dem ersten Platz vor der "Sesamstraße"
und der "Biene Maja". Die Sendungen, die Eltern als für Kinder
geeignet nennen, sind also vor allem die Programme, die sie auch
selber gesehen haben.
Schließlich baten wir
die Eltern, noch einmal die Sendungen zu nennen, die sie nach ihrer
Erinnerung gemeinsam mit ihren Eltern gesehen haben. Auch hier steht
"Die Sendung mit der Maus", wenn auch nicht an so exponierter Position
wie bei den anderen Fragen, an erster Stelle vor "Dalli-Dalli" (11
Nennungen), gleich auf mit der "Sesamstraße" (11 Nennungen),
gefolgt von der "Hitparade" (9 Nennungen) und dem "Sandmännchen"
(9 Nennungen). Auch bei dem, was Eltern als geeignete Familiensendung
beschreiben, finden sich neben den beiden ZDF-Shows "Die Sendung
mit der Maus" und die "Sesamstraße" wieder.
Diese Ergebnisse, die sicher
im Detail noch näher zu erforschen wären, deuten darauf
hin, dass potenziell eine Ähnlichkeit der Sendungen, die von
den Eltern selbst positiv erinnert wurden (und dadurch auch als
Namen präsent sind), mit den Sendungen besteht, die Eltern
als geeignetes Kinder- und Familienprogramm beurteilen. Es scheint
so, dass Eltern, zumindest die von Vorschulkindern, gerne auf Altbewährtes
und selber in der Kindheit Erfahrenes zurückgreifen. Damit
geht eine Tradierung und auch Festschreibung von Vorstellungen einher,
die durchaus verständlich, aber für den Alltag in Familien
problematisch werden kann. Denn die Erfahrungen der Eltern reichen
nicht aus, um die Vielfalt der derzeitigen Angebote sowohl in privaten
als auch öffentlich-rechtlichen Programmen adäquat verstehen
und einschätzen zu können. Der öffentliche Diskurs,
der sich immer wieder auf wenige bekannte Sendungstitel bezieht,
ist hier ebenfalls nicht sonderlich hilfreich.
Was aus Sicht der Eltern
eine Sendung für die ganze Familien leisten sollte
Eine weitere Frage an die
Eltern richtet sich auf ihre Vorstellungen von einem "für die
ganze Familie geeigneten Fernsehprogramm". Abermals steht "Die Sendung
mit der Maus" an erster Stelle, wenn auch nicht ganz so exponiert
wie bei der Angabe für eine geeignete Kindersendung. Auf dem
zweiten Platz folgt "Löwenzahn" (s. Tab. 3). Beides sind öffentlich-rechtliche
Angebote, die sich aus Sicht der Eltern vor allem als Familiensendung
eignen, weil sie "für alle was dabei" haben und "lehrreich"
sind.
Liste der am häufigsten
genannten
Begründungen für ein geeigntes
Familienprogramm (über alle Sendungen): |
für alle was dabei
lehrreich
Spaß
interessant
unterhaltend
gemeinsam fernsehen
spannend
bietet Gesprächsanlässe |
86
79
35
33
26
24
15
15 |
Eine häufig genannte
Kategorie bei der Begründung, warum eine Sendung für Familien
geeignet sei, ist - wie bei den Kindersendungen - "lehrreich". Bei
den Familiensendungen sollten es aber nicht nur die Kinder sein,
die etwas Wissenswertes erfahren, sondern eben auch die Erwachsenen.
Dies leisten nach Angaben der Eltern neben "Maus" und "Löwenzahn"
(Peter Lustig) Tierfilme, "Wetten, dass...?" und Quizshows. Eine
Fernsehsendung für die ganze Familie sollte dabei nicht nur
Wissen vermitteln, sondern zum Nachforschen anregen. Ein positives
Erlebnis mit dem Familienfernsehen war es für die Eltern, wenn
sie, durch die Sendung angeregt, im Lexikon nachschlugen, weitere
Informationen einholten oder Gezeigtes nachbastelten. Diese Anregung
zum Selbermachen schreiben einige Eltern übrigens auch Kochsendungen
zu, die sie deshalb als gute Familiensendung nennen.
| Begründung für
geeignete Familiensendungen |
|
|
Die Sendung mit der
Maus
für alle was dabei
lehrreich
interessant
Spaß
abwechslungsreich
informativ
nostalgisch |
51
19
18
12
07
04
03
03 |
|
Löwenzahn
für alle was dabei
lehrreich
was zu lernen
informativ
Spaß
interessant
gemeinsam fernsehen
bietet Gesprächsanlässe
Anregungen |
33
16
14
07
04
03
02
02
02
02 |
|
|
|
|
Tiersendungen
lehrreich
interessant
für alle was dabei
Tiersendung
was zu lernen
realitätsnah
spannend |
30
13
09
07
04
03
03
02 |
|
Wetten, dass ...?
spannend
unterhaltend
für alle was dabei
Spaß
gemeinsam fernsehen
nicht schädlich |
16
07
07
04
04
03
02 |
|
|
Tabelle 3: Nennungen
geeigneter Familiensendungen |
Die Sendung mit der Maus
Löwenzahn
Tiersendungen
Wetten, dass ...?
Märchen
Disney-Trickfilme
Trickfilme
Wer wird Millionär?
Natursendungen
Quizsendungen |
51
33
30
16
12
10
10
10
9
9 |
Neben Sachinformationen und
Anregungen erwarten Eltern aber auch, dass alle emotional angesprochen
werden und sich in den Figuren wiederfinden. Genannt wird dies beispielsweise
bei der Sitcom "Full House" (RTL 2):
Mutter (34
Jahre) mit 2 Töchtern (8 und 11 Jahre):
... (weil)
"die Mitspieler Kinder in jedem Alter und Erwachsene sind und
alle mal irgendein Problem haben, mit dem man sich als Kind, aber
auch als Elternteil, identifizieren kann."
Sendungen, die dies aus Sicht
der Eltern für Vorschulkinder leisten sind "Pumuckl" ("Der
Pumuckl für die Kinder und Meister Eder für die Erwachsenen")
und "Der Bär im großen blauen Haus" (KI.KA).
Familienfernsehen sollte
nach Ansicht der Eltern aber auch Kommunikation anregen und es den
Eltern ermöglichen, sich mit ihren Kindern über Inhalte
zu unterhalten und ihnen so Zusammenhänge der Welt vermitteln
zu können. Für eine Mutter (31 Jahre) mit 2-jährigem
Sohn bieten zum Beispiel Tierfilme diese Möglichkeit:
"(...) und
wenn der Löwe die niedliche Gazelle beißt, dann ist
es für Kinder erstens nicht so brutal, als wenn der böse
Mann die arme Frau tötet, und man kann den Kindern zweitens
erklären, dass der Löwe nur Hunger hatte und halt einfach
nicht zu McDonalds gehen kann."
Bei diesem sicherlich auch
humorvoll gemeinten Beitrag schwingt mit: Es geht den Eltern nicht
nur um inhaltlich Wissenswertes und emotional Ansprechendes, sie
wollen vor dem Fernseher gemeinsam mit ihren Kindern etwas machen,
an dem alle Spaß haben und das allen etwas bringt. Die Interaktion
soll mit Hilfe des Programms innerhalb der Familie stattfinden.
Nach Ansicht einer Reihe von Eltern können Quizsendungen dies
besonders gut leisten, "da alle mitraten und mitfiebern (...)."
(Mutter, 34 Jahre, mit einem 8-jährigen Sohn und einer 5-jährigen
Tochter). Um diese Aktion vor dem Fernseher zu ermöglichen,
muss das Programm den Familien auch Raum für Kommunikation
und Interaktion lassen und nicht die gesamte Aufmerksamkeit bannen.
Eine Mutter
(34 Jahre mit 5-jährigem Sohn) begründet, warum Quizshows,
Musiksendungen und Kochshows für die ganze Familie geeignet
sind: (Sie) "lockern die Atmosphäre auf, da man sich währenddessen
auch unterhalten kann, Erklärungen abgeben kann, zusammen
lachen kann, selbst mitraten kann und die Kinder gelobt werden
können usw."
Für diese Eltern soll
Fernsehen zur Auflockerung der Atmosphäre vor dem Bildschirm
dienen. Der Programminhalt sollte die Gemeinsamkeit fördern
und nicht verhindern. Das ist eine Perspektive auf Familienprogramm,
die weit weniger inhaltsschwer ist, als Programmproduzierende dies
vielleicht annehmen. Eine für die Familie geeignete Sendung
sollte sich - aus Sicht der Eltern - dabei in die alltäglichen
Rituale einpassen, so wie das "Sandmännchen":
(Wo) ..."alle
Familienmitglieder vor dem Schlafengehen der Kinder sich gemeinsam
vor dem Fernseher entspannen - bei gleicher Melodie, gleichen
Eingangsfiguren, manchmal raten, welches Märchen dargestellt
wird und wo der Sandmann sich befindet und dann den Zaubersand
abwehren...." (Mutter, 35 Jahre, mit zwei Töchtern, 1 und
6 Jahre)
Hier haben sich mit einer
entsprechenden Sendung Rituale gebildet, die jeden Abend stattfinden,
die helfen, Kinder (und Eltern) zur Ruhe kommen zu lassen und vermutlich
auch noch viel Spaß machen.
Zusammenfassung: Eltern
und ihre Sicht auf Familienfernsehen
| Sendungen, die Eltern
in ihrer Kindheit gerne gesehen haben: |
|
Kindersendungen
|
|
Familiensendungen
|
|
Die Sendung mit der Maus:
62 Nennungen
|
|
Die Sendung mit der Maus:
12 Nennungen
|
|
Sesamstraße:
53 Nennungen
|
|
Dalli-Dalli (Foto ZDF):
11 Nennungen
|
|
Biene Maja:
46 Nennungen
|
|
Sesamstraße:
11 Nennungen
|
|
Heidi:
32 Nennungen
|
|
Hitparade (Foto ZDF):
9 Nennungen
|
Im Alltag finden Eltern (notgedrungen)
Wege, mit den Anforderungen des Themas "Fernsehen und Familie" umzugehen.
Sie entwickeln - zum Teil mit hoher Kreativität - Regeln, die
sie versuchen, nach ihren Wahrnehmungen im Alltag auszuhandeln.
Neben der Beschränkung der Zeit vor dem Fernseher, sind Zugangskontrolle
und (bei jüngeren Kindern) die eigene Anwesenheit in der Rezeptionssituation
von Eltern frei genannte Dimensionen ihrer Regeln. Die häufigste
Einflussnahme richtet sich jedoch auf den Inhalt, und Eltern versuchen,
für ihre Kinder geeignete Sendungen auszuwählen bzw. diese
zu empfehlen. Eltern beurteilen ein Programm dabei vermutlich häufig
von ihrem eigenen ästhetischen Empfinden her, von ihren Wünschen
(lehrreich) und Vorbehalten (Gewalt) aus. Die tradierten und auch
im öffentlichen Diskurs als Qualitätsprodukte diskutierten
Angebote stehen hier ganz oben auf der Hitliste der für Kinder
geeigneten Programme. Dies sind häufig auch die Sendungen,
die die Eltern selber als Kinder auch schon gesehen haben. Neben
den "Klassikern" finden sich hier auch neuere Formate. Als für
Kinder nicht geeignete Programme werden hauptsächlich die Sendungen
genannt, die auch öffentlich kritisch diskutiert werden: "Pokémon"
(RTL 2), "Digimon" (RTL 2) und die "Teletubbies" (KI.KA/ARD). Bei
allen Sendungen ist der Hauptgrund für Eltern, sie als ungeeignet
zu nennen, ein nach ihren Wahrnehmungen gewalthaltiger Inhalt.
Bei einem für die ganze
Familie geeigneten Angebot fordern Eltern - als junge, engagierte
Erwachsene - auch Spaß für sich selber ein. Inhaltlich
sollen die Programme für alle etwas Wissenswertes, etwas zum
Mitdenken, zum Mitfühlen und zum Darüberreden bieten,
was möglichst auch noch über die Sendungen hinaus anregt.
Dabei sollten sie die Kinder nicht überfordern, keine Gewaltdarstellung
enthalten und sich in den Alltag von Familien einpassen. Neben den
tradierten Qualitätsvorstellungen, die an eine Sendung gerichtet
werden, stellen Eltern die Familie vor dem Fernseher in den Mittelpunkt.
Die Angebote sollen Gemeinsamkeit ermöglichen und nicht behindern.
Eltern fordern ein Programm,
mit dem sie etwas anfangen können, das sie für sich und
ihren Alltag in der Familie nutzen können: Für die einen
ist ein ästhetisch und inhaltlich anspruchsvolles Angebot gefragt
– namentlich oft in Verbindung mit öffentlich-rechtlichen Sendungen
genannt - andere Familien genießen Sendungen, die nicht zu
inhaltsschwer oder zu dominant in der Rezeptionssituation sind –
namentlich oft mit Sendungen der RTL-Gruppe und "Wetten, dass ...?"
(ZDF) verbunden. Vom Fernsehangebot wird Vielfältigkeit gefordert.
Hier gilt es, die aus Sicht der Eltern bestehende scharfe Trennlinie
innerhalb des Dualen Systems aufzubrechen und weitere, für
Familien geeignete Formate zu finden. Dies umzusetzen fordert von
den Produzierenden Kreativität und eine Grundhaltung, die Familien
ernst nimmt, so wie sie sind, die sie in ihrem Alltag unterstützt,
ihnen anbietet, was sie wollen, ohne dabei inhaltliche und ästhetische
Qualitätsansprüche und Verantwortungsbewusstsein zu verlieren.
LITERATUR |
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ist unter www.izi.de zu finden.
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Stelberg, Klaus: Familienmitglied Fernsehen. Fernsehgebrauch und
Probleme der Fernseherziehung in verschiedenen Familienformen.
Opladen: Leske & Budrich 1996, 308 S.
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- Krotz, Friedrich; Hasebrink, Uwe u.a.:
Neue und alte Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Deutsche
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1999, 142 S.
- Kübler, Hans-Dieter; Swoboda, Wolfgang
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Bedeutung des Fernsehens in der Lebenswelt von Vorschulkindern.
Berlin: Vistas 1998, 379 S.
- Nikken, Peter: Eltern fordern Qualität
im Kinderfernsehen. Ergebnisse einer niederländischen Studie.
In: TelevIZIon, 8/1995/1, S. 30-32.
- RTL Disney Fernsehen (Hrsg.): Kinderwelten
2000. Köln: RTL 2000, 81 S.
DIE AUTORIN |
Maya Götz, Dr. phil., ist wissenschaftliche
Mitarbeiterin im Internationalen Zentralinstitut für das Jugend-
und Bildungsfernsehen, München.
maya.goetz@brnet.de
www.maya-goetz.de
INFORMATIONEN |
Internationales
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und Bildungsfernsehen
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