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 IZI -  Forschung 
Empirische Forschung
Eigene Forschungsprojekte werden vom IZI zu aktuellen Programmformaten und Themen durchgeführt. Neben qualitativen Rezeptionsstudien im Bereich Kinder und Fernsehen erhebt das IZI in Zusammenarbeit mit der GhK Kassel jährlich auch die "Bestandsaufnahme zum Kinderfernsehen".
Literaturberichte
Auf Basis des internationalen Forschungsstandes im Bereich Kinder-, Jugend- und Bildungsfernsehen erstellt das IZI Literaturberichte und veröffentlicht Bibliographien. Hieraus erkennbare aktuelle und innovative Themen werden in der Fachzeitschrift TELEVIZION behandelt.

aktuelle empirische Forschung
aktuelle Ergebnisse
abgeschlossene Projekte

aktueller Forschungsstand zu ...
Bibliographien des IZI
Literaturdatenbank des IZI




Übersicht: empirische Forschungsarbeiten des IZI




Aktuelle empirische Forschungsarbeiten des IZI

 

Die Bedeutung von Fernsehfiguren für Jugendliche
Das Projekt zielt darauf ab, die für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 relevanten Fernsehfiguren herauszuarbeiten und in ihrer Bedeutung für die Identitätsentwicklung zu verstehen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Herausbildung von geschlechtlicher sowie kultureller Identität. Das Projekt besteht aus zwei Teilprojekten, bei denen das IZI mit internationalen WissenschaftlerInnen zusammenarbeitet.
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Die Bedeutung von Fernsehfiguren für Kinder
Das Ziel des Projekts ist es, die für 9- bis 11-jährige Kinder relevanten Fernsehfiguren herauszuarbeiten und in ihrer Bedeutung für die Identitätsentwicklung zu verstehen. Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt dabei auf der Konstruktion von Geschlecht. Das Projekt besteht aus mehreren Teilprojekten.
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Qualitätskriterien von Kindern
Was zeichnet einen Kinderfilm/eine Kindersendung unter dem Gesichtspunkt der qualitativen Bewertung von Kindern aus?

Der Begriff "Qualität" taucht im Zusammenhang mit Kinderfilm und Kinderfernsehen immer wieder auf. Dabei spiegelt sich in der Definition von Qualität oft nur der Begriff der Professionalität wider, der filmhandwerkliche Aspekte beinhaltet (Plot, Ausstattung, Schnitt, Musik etc.). Inhaltliche Argumente, die für Qualität sprechen, werden nur am Rande beschrieben. Eines davon ist zum Beispiel, bei der Darstellung möglichst dicht an der Wirklichkeit der Kinder zu bleiben. Doch was ist die Wirklichkeit der Kinder? Sind das nicht nur Spuren von Qualität, die Erwachsene konzipieren?
In einer niederländischen Studie untersuchte Peter Nikken vier Beurteilungsgruppen, darunter die Gruppe der Kinder und der Eltern. Dabei wurden Qualitätskriterien wie Verständlichkeit, ästhetische Qualität, Engagement, Unterhaltung, Unschädlichkeit, Glaubwürdigkeit und Anwesenheit von Identifikationsmodellen herausgearbeitet.
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Kinder zwischen lokal und global
Welche Chancen und Möglichkeiten bietet der PRIX JEUNESSE Kindern?

Die Medien spielen im Globalisierungsprozess eine besonders wichtige Rolle. Sie gelten nicht nur als Initiator bestimmter Prozesse, sondern sind auch selbst vom Glo-balisierungsprozess betroffen. So kann man in den letzten Jahren beobachten, dass vertikal alle Einheiten einer Produktion integriert wurden und horizontal sich die ver-schiedensten Medienbranchen unterschiedlicher Länder zusammengeschlossen haben (Büttner u.a. 2000, S. 21). Es war eine Welle von Fusionierungen und Aufkäufen zu beobachten, die als Ergebnis heute ein globales Oligopol auf dem Medienmarkt schaffte.
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Informations- und Dokumentationssendungen für Kinder (2002 - 2003)
Im Fernsehmenü von Kindern dominieren Fiction-Formate, die unterhaltsam und ansprechend sind. Wissens- und Dokumentationssendungen sind Eltern zwar sehr präsent und von Erwachsenen gewünscht, für die Kinder aber zumeist weniger attraktiv. In diesem Forschungsprojekt sollen anhand konkreter Sendungen Momente herausgearbeitet werden, die für Kinder attraktiv sind und ihnen einen positiven Zugang zu den Inhalten erleichtern. mehr ...

Journalismus für Jugendliche (2002 - 2004)
Jugendliche sehen/hören kaum Informationsprogramme des (öffentlich-rechtlichen) Rundfunks. Studien weisen nach, dass dies u.a. in den Präsentationsformen und der fehlenden Perspektive von Jugendlichen begründet liegt. Insofern muss es ein grundlegendes Anliegen für Sender sein, Jugendliche mehr an der Programmgestaltung zu beteiligen.
Ähnlich wie "Zeitung in der Schule" sucht dieses Projekt die Begegnung von Schülerinnen und Schülern mit professioneller Medienproduktion, um Medienkompetenz und politische Bildung zu fördern und eine Plattform für die Partizipation von Jugendlichen an der öffentlichen und politischen Diskussion zu bieten.

Interessierte PädagogInnen finden auf der Homepage www.jugendundfernsehen.de weitergehende Informationen und Unterrichtsmaterialien zum Projekt. mehr ...


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Aktuelle Ergebnisse

 

Kinder sehen den Krieg
Die Sicht der Kinder auf den Krieg im Irak und die Fernsehberichterstattung

Wochen dominierte ein Thema die Medien: der Krieg im Irak. In den Berichten sind Bombardements, Verletzte und Tote zu sehen. Kinder haben zu diesen Bildern und den Ereignissen ihre eigene Perspektive. Sie haben Sorgen, Fragen, Informationsbedarf und das Bedürfnis, ihre Sicht der Dinge und ihre Gefühle darzustellen. Wodurch sich diese Perspektive von Kindern auszeichnet und wie Kinderfernsehen mit der Problematik umgeht, untersucht derzeit das Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) in Zusammenarbeit mit internationalen WissenschaftlerInnen.
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Worüber lachen Kinder? (2002 - 2003)
Kinder lachen gerne und viel, und vermutlich ist Lachen auch beim Fernsehen keine Seltenheit. Dennoch ist in der internationalen Forschung die Frage, worüber Kinder lachen und insbesondere, was sie im aktuellen Fernsehprogramm als lustig empfinden, nur spärlich untersucht. Hier setzt das IZI an und arbeitet mit verschiedenen renommierten KommunikationswissenschaftlerInnen und MedienpädagogInnen zusammen. mehr ...


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Aktueller Forschungsstand zu einzelnen Themenschwerpunkten

Kinder im Internet: Der Stand der Forschung
Die nachfolgend beschriebenen Studien stellen das Kind ins Zentrum ihres Forschungsinteresses. Mittels qualitativer Erhebungsmethoden oder einer Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden versuchen sie, den Umgang der Kinder mit dem Internet aus deren subjektiver Perspektive zu untersuchen. mehr ...

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Abgeschlossene Forschungsprojekte

 

Dragon Ball Z - Faszination Gewalt
Dragon Ball und vor allem Dragon Ball Z ist eines der Formate, die bei Kindern derzeit extrem angesagt sind. Dragon Ball Z erreicht in der Abendausstrahlung Spitzenquoten. Obwohl sie, wie der Sender in den Trailern und von Seiten der Pressestelle immer wieder betont, keine Kindersendung ist, sehen ca. 640.000 Kinder (3 bis 13 Jahre) jeden Abend die Serie, drei Viertel davon Jungen.
Aus medienanalytischer Sicht fallen vor allem zwei Dinge auf: die sehr komplexen Erzählstrukturen und die brutalen Kämpfe. Abgehackte Körperteile, Blut und Tod gehören bei Dragon Ball Z selbstverständlich dazu. Was fasziniert Kinder und Pre-Teens an dieser Serie? Welche Momente stellen sie in den Vordergrund und was nehmen sie aus diesem Format für sich mit? Das Internationale Zentralinstitut für das Jugend und Bildungsfernsehen (IZI) führt hierzu eine qualitative Studie durch. mehr...


Analyse der Presseberichterstattung zum Kinder- und Jugendfernsehen (2002)
Die Presseberichterstattung in dem Themenbereich Kinder – Jugend – Fernsehen wird recherchiert. Die Artikel der letzten 5 Jahre zum Thema "Kinder und Fernsehen" und "Jugend und Fernsehen" werden inhaltsanalytisch untersucht. Schwerpunkt der quantitativen Inhaltsanalyse bildet u.a. eine Analyse der Blickwinkel und Argumentationsstränge, mit denen die Journalisten das Thema Kinder-/Jugendfernsehen belegen, welche Rolle sie Kindern, Eltern, Produzenten dabei zuschreiben oder welche typischen Slogans sie nutzen. In einem zweiten Schritt wird die Kommentierung von einzelnen Kinder- und Jugendformaten im Jahr 2001 betrachtet und den "Einschaltquoten" gegenübergestellt. Die Presseberichterstattung über einzelne Sendungstitel steht hier im Mittelpunkt der Inhaltsanalyse. mehr...


Kinder- und Jugendfernsehen zwischen öffentlicher Diskussion, Markt und Alltag (2002)
Unter Bedingungen des Überangebots unterliegt die Medienwirtschaft zunehmend den Regeln einer "Ökonomie der Aufmerksamkeit" (vgl. Franck, Winter etc.). Die Frage ist jedoch, ob sich dies auch auf das Kinder- und Jugendfernsehen übertragen lässt. Um dies zu untersuchen, werden Presse- und Marktanalysen durchgeführt. Am Beispiel Teenstars (3. Staffel von Popstars) wird das Zusammenwirken von öffentlicher Diskussion, dem Markt und der Begeisterung von Jugendlichen untersucht. mehr ...

1. Ergebnisse:


Kinderfantasien und Kinderfernsehen (2001 - 2002)
Welche Ideen/Wünsche stehen aus Perspektive der Kinder hinter Kinderfantasien? Welche Bedeutung hat das Fernsehen für die Formulierung dieser Fantasien? Zeigen sich geschlechterspezifische Besonderheiten und Zusammenhänge? Zeigen sich Unterschiede in Ost- und West-Deutschland? mehr ...


"Die Bedeutung von Daily Soaps im Alltag von Kindern und Jugendlichen"
Kinder sehen nicht nur Kinderprogramme im Fernsehen, sondern auch ausgesprochen gerne Soap Operas wie "Marienhof", "Unter uns", "GZSZ", o.ä. Die Hintergründe für dieses Phänomen sind kaum erforscht - Anlass genug für die aktuelle IZI-Studie. mehr ...

Familien-Fernsehen aus Sicht der Eltern
Zusammenfassung der Ergebnisse einer Elternbefragung in verschiedenen Online-Foren im April 2001
Fernsehen ist in Familien mit Kindern seit langem ein Thema. Haben Kinder das Fernsehen erst einmal für sich entdeckt, zieht es Konflikte nach sich. Vor allem im Alltag mit jüngeren Kindern stoßen Eltern mit ihren Qualitätsvorstellungen und daraus resultierenden Fernsehregeln auf vielfältigen kindlichen Widerstand. Fernsehen ist damit zum Diskussionsthema Nummer eins zwischen Eltern und ihren Kindern avisiert und liegt bei den Streitthemen auf Platz zwei, gleich hinter den Auseinandersetzungen über das "Zubettgehen".
Mit einer kleineren, aktuellen Umfrage möchte das Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) zum Themenfeld Familienfernsehen ein kleines Puzzleteil hinzufügen. mehr ...

Wie gehen Kinder mit Schloss Einstein um?
Im Rahmen der Studie "Rezeption von Soap Operas im Alltag von Kindern und Jugendlichen" wurde eine Teilstudie zur Kinder-Weekly Schloss Einstein durchgeführt. Mit 392 Grundschulkindern wurde über die Serie in Gruppen diskutiert und in Einzelinterviews 40 regelmäßige Einstein-Seherinnen und -Seher befragt. Dieses empirische Material ermöglicht qualitative Aussagen darüber, was Kindern an Schloss Einstein gefällt, was es für sie auf einer tieferliegenden Ebene bedeutet und wie die Sendung unter Gleichaltrigen und in der Familie diskutiert wird. mehr ...

Gemeinsamkeit und Ausgrenzung: Die Bedeutung von Big Brother für Kinder
Big Brother-Trailer zur Pokémon-Sendezeit, die Hinweise in Bravo und Bravo TV, sowie nicht zuletzt die Gespräche in den Schulbussen und auf Schulhöfen lassen erahnen, dass diese Sendung nicht nur für die Altersgruppe der 14 bis 19-Jährigen relevant ist, sondern auch von 6-13-jährigen Kindern gesehen wird ... mehr ...

"Bestandsaufnahme Kinderfernsehen 2000"
Ziel der Bestandsaufnahme zum Kinderfernsehen ist die kontinuierliche Berichterstattung zur Entwicklung des Kinderfernsehens in Deutschland und zur Nutzung des Programmangebots durch Kinder. Darüber hinaus bietet das Forschungsprojekt vielfältige empirische Zugänge, um das Programmangebot in der Perspektive kindlicher Fernsehnutzung zu analysieren. mehr ...

"Was Kinder an Pokémon begeistert"
Wer zur Zeit mit Kindern zu tun hat, wird ihnen ganz sicher begegnet sein, den "Taschenmonstern". Pokémon ist die derzeit beliebteste Kinderserie bei den 6- bis 13-jährigen Jungen und Mädchen. mehr ...

"Welches Geschlecht haben Helden?"
Geschlechterspezifische Untersuchung der Hauptfiguren im Kinderfernsehen (IZI 1999).
Auf der Basis der jährlichen Stichprobe "Bestandsaufnahme zum Kinderfernsehen 1998" wurden 474 Sendungen explizites Kinderfernsehen hinsichtlich der geschlechterspezifischen Verteilung und Tendenzen in den Hauptrollen untersucht. Es stellt sich heraus, dass... mehr ...


"Teletubbies im Alltag von Kindern" (IZI 1999)
In der Studie wurde den Fragen nachgegangen, wie Eltern das Programmformat einschätzen, was Kinder an den "Teletubbies" begeistert und wie sich die Sendung in den Alltag integriert. mehr ...



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