Puppen, Plüsch & Pokémon – Spielwelten von Kindern beobachten und verstehen
Medienpädagogisches
Projekt: Journalismus mit Jugendlichen für Jugendliche
„Das ist mein München!“ – ein Filmworkshop für Münchner Kinder und Jugendliche
Von Zigarettentausch und Kohlenklau
- "Als Oma und Opa Nachkriegskinder waren"
DVD Medienpädagogik
Puppen, Plüsch & Pokémon – Spielwelten von Kindern beobachten und verstehen
Das Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) führt in Kooperation mit dem Kompetenznetzwerk Elementarbildung Hessen der Justus-Liebig-Universität Gießen eine Fortbildung im Bereich der Elementarpädagogik zum Thema Spiel, Medien und Konsum durch.
Die Fachtagung Puppen, Plüsch & Pokémon – Spielwelten von Kindern beobachten und verstehen bietet ErzieherInnen und MultiplikatorInnen die Möglichkeit, sich über aktuelle Forschungsergebnisse zu informieren und praktische Anregungen für den pädagogischen Alltag zu erhalten..
Vorträge und Workshops
Prof. Dr. Norbert Neuß, JLU Gießen
„Fantastische Spielwelten – Zur Bedeutung von Medienerfahrung und unsichtbarer Wesen im Vorschulalter“
Andrea Holler/ Dr. Maya Götz, IZI, München
„Nicht ohne meinen Teddy!“ – Kuscheltiere und ihre Bedeutung
Dr. Maya Götz, IZI, München
„Haarewaschen geht nur mit Lillifee- Shampoo“ – Strategien im Umgang mit Lizenzprodukten
Els Marti, Pädagogische Hochschule Bern
„Ästhetische Gestaltungsprozesse: Wann ist ein Schiff ein Schiff?“
Susanne Schiffke, Impact, Frohnhausen
„Naturwissenschaftliche Spielwelten: Brücken aus Papier“
Sabine Eder, Blickwechsel e.V., Göttingen
Spielen und Lernen am Computer – Ideen und Anregungen für den Einsatz des Computers in der Kita
Anja Krassa, JLU Gießen
„Eine Reise in die Welt der Zwerge, Wichtel und Elfen: kreatives Spiel in der Natur“
Weitere Informationen finden sich im Veranstaltungsflyer.
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Medienpädagogisches Projekt
"Journalismus mit Jugendlichen für Jugendliche"
In Kooperation mit „on3-südwild" (br-alpha) geht das IZI an Schulen und gestaltet dort einen medienpädagogischen Projekttag. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke in die Grundlagen der Produktion eines TV-Beitrags und lernen, wie mit Hilfe einer Kamera eine Geschichte in Bildern erzählt werden kann. Sie sammeln Ideen, welche Themen für „on3-südwild" interessant sein könnten und entwerfen dazu eigene TV-Beiträge.
Einer Gruppe wird es ermöglicht, ihre Ideen mit Unterstützung durch einen Coach im Verlauf von mehreren Wochen weiter zu entwickeln und umzusetzen. Der fertige Film wird dann im Rahmen der Sendung ausgestrahlt.
Zielgruppe des Projekts sind Schüler und Schülerinnen ab der 12. Jahrgangsstufe. Weitere Informationen finden Sie hier.
Projektmanagement: Alexandra Durner
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„Das ist mein München!“ – ein Filmworkshop für Münchner Kinder und Jugendliche
Anlässlich des 850-jährigen Jubiläums veranstaltete die Stadt München in Kooperation mit der Stiftung PRIX JEUNESSE INTERNATIONAL, dem Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI), UNICEF, der One Minutes Foundation und der European Culture Foundation einen Filmworkshop für Jugendliche zum Thema: „Das ist mein München“. „Frauenkirche, Marienplatz und Hofbräuhaus – das ist München für Erwachsene. Aber was bedeutet Deine Stadt für Dich?“ 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 11 und 17 Jahren durften diese Frage aus ihrer ganz individuellen Sicht mit einem selbst erstellten einminütigen Videoclip filmisch beantworten. Das Konzipieren, Drehen und Bearbeiten erledigten sie selbstständig unter professioneller Anleitung der drei Medienexperten Chris Schüpp (UNICEF), Freya Hattenberger und Andreas Templin (One Minutes Foundation, Amsterdam).
Der Filmworkshop fand vom 24. bis zum 28. März 2008 in einer Münchner Jugendherberge statt. Am ersten Tag präsentierten die Trainer den TeilnehmerInnen exemplarische One-Minute Clips aus anderen Ländern, um eine Vorstellung davon zu vermitteln, was in 60 Sekunden alles möglich ist, und um Inspiration für eigene Ideen zu geben. Im Anschluss erhielten sie Tipps, wie ein Drehbuch erstellt wird, wie Schnitte gesetzt werden und wie ein Dreh organisiert werden muss. Zur Themenfindung stellten die TeilnehmerInnen ihre Ideen in der Gruppe vor. In Einzelgesprächen berieten die Trainer die Jugendlichen, welche Aspekte ihres Plots für eine filmische Umsetzung interessant sein könnten, wie Bild und Ton eingesetzt und wie die Produktion durchgeführt werden könnte.
Am zweiten Tag wurden die einzelnen Drehs vorbereitet. Für fast jeden Film mussten Requisiten, Drehorte und Darsteller organisiert werden. Ob das die Bestellung eines König-Ludwig-Kostüms über den Fundus des Bayerischen Rundfunks, den Zugang zum Münchner Dom oder das Auftreiben eine Trampolins betraf: Alle Schritte mussten professionell koordiniert werden, damit die Dreharbeiten innerhalb von nur zwei Tagen auch rechtzeitig abgeschlossen werden konnten. Nachdem die Jugendlichen sich in Gruppen zusammengefunden hatten, ging es um die filmische Umsetzung an den verschiedenen „Sets“ in der Stadt. Dabei wurden sie jeweils von einem Trainer unterstützt, der bei Kameraführung, Bildausschnitt und Ton behilflich war. So konnten die zwei Drehtage trotz schlechten Wetters intensiv genutzt werden. Die Gruppen waren ständig in Aktion, um möglichst alles auf Band zu bekommen, bevor es ans Schneiden ging.
Nachdem die Trainer zusammen mit den Jugendlichen Tag und Nacht beim Schnitt saßen, wurden die Ergebnisse des Filmworkshops am 28. März 2008 auf einer feierlichen Abschlussveranstaltung im Bayerischen Rundfunk in Anwesenheit der Initiatoren des Projekts, der Presse sowie der Familien und Freunde präsentiert. Die 20 jeweils einminütigen Beiträge zeichneten sich nicht nur durch ihre Kreativität aus, sondern überzeugten auch durch ihre Individualität und Aussagekraft.
Die Filme werden im Verlauf des Jahres bei weiteren Veranstaltungen des Münchner Stadtjubiläums zu sehen sein. Einige ausgewählte Produktionen sind außerdem für die Jugendsendung „on3-südwild“ des Bayerischen Rundfunks Ende Juli 2008 zur Ausstrahlung vorgesehen. Außerdem sind die Videoclips auf der Homepage der One Minutes Foundation online abrufbar.
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Von
Zigarettentausch und Kohlenklau - "Als Oma und Opa Nachkriegskinder
waren"
Über 1000 bayerische Kinder der 3. und 4. Jahrgangsstufe haben im Rahmen des Unterrichts die Zeit nach 1945 und das Leben ihrer Großeltern erforscht. Von Waldsassen bis Garmisch-Partenkirchen, von Senden bis Wasserburg gingen Kinder auf Spurensuche. Sie interviewten Zeitzeugen, suchten in Archiven, kochten nach alten Rezepten und spielten die Hüpf- und Singspiele ihrer Großeltern. Zusammen mit Radioreportern von Radio Mikro gestalteten die Schulkinder 14 Hörfunkbeiträge zum Thema.
Zum Projekt hatte das Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) zusammen mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit eingeladen. Begleitet wurde der handlungsorientierte Unterricht von Pädagogen und Historikern.
Nach Abschluss des Projekts ist das Buch Nachkriegskindheit in Bayern erschienen, eine umfassende Sammlung in Bild und Text aus dem Bayern der Nachkriegszeit (Wartberg-Verlag, ISBN: 978-3-8313-1727-1, 128 S., € 12,90).
Das Buch ist für den Einsatz im Unterricht gedacht, eignet sich aber ganz besonders als Lesebuch für Großeltern und Kinder.
Wissenschaftliche Leitung:
Dr. Maya Götz,
Internationales Zentralinstitut für das
Jugend- und Bildungsfernsehen
Projektleitung: Maria Weininger, M. A.
Erziehungswissenschaftlerin.
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Eine medienpädagogische DVD: "Die Realität
der Medien. Eine Unterrichtseinheit zur politischen Medienbildung"
An einemKooperationsprojekt des IZI mit der Bundeszentrale für
politische Bildung in Zusammenarbeit mit den Sendungen "blaa-teen"
(BR-alpha), "neuneinhalb" (WDR) und "PuR"
(ZDF) ist eine medienpädagogische DVD entstanden. Diese
enthält Filme und Unterrichtsmaterialien speziell für
Haupt- und Realschulklassen der 7. und 8. Jahrgangsstufen. Das
pädagogische Ziel: durch die handlungsorientierte Auseinandersetzung
mit explizit jugendtypischen Themen Medienkompetenz und politische
Bildung gewinnen.
1. Informative Beiträge über jugendrelevante
Themen
Auf der DVD sind vier bis zehn Minuten lange Beiträge
zu finden, die unterschiedliche Themen behandeln und von verschiedenen
Redaktionen umgesetzt wurden. Dazu gehören "Gewalt
an der Schule" ("blaa-teen"/BR-alpha), "Alkohol"
( "PuR"/ZDF), "AIDS", die Produktion einer
Nachrichtensendung( beide "neuneinhalb"/WDR) sowie
"Reality TV" (bpb, Autor). Die Beiträge wurden
teilweise von Jugendlichen mitgestaltet und regen so die SchülerInnen
dazu an, sich ebenfalls an eine journalistische Gestaltung
heranzutrauen.
2. Videobausteine zu medienpädagogischen Inhalten
Darüber hinaus enthält die DVD drei Videobausteine
über die "Sprache des Fernsehens". Einfache
und anschauliche Beispiele erläutern dort Begriffe wie
Bildausschnitt, Schnitt, O-Ton oder Atmo und zeigen, wie diese
"Grammatik" von JournalistInnen angewendet wird,
um bestimmte Informationen zu vermitteln oder Bedeutungen
zu schaffen. Auf die jeweiligen Inhalte bezogene visuelle
Übungen dienen dazu, dieses Wissen zu verinnerlichen
und anzuwenden.
3. Unterrichtsmaterialien zu medienpädagogischen
Inhalten
Die DVD bietet außerdem unterschiedliche Materialien
zu medienpädagogischen Inhalten an. Enthalten sind didaktische
Konzepte und Tipps für Unterrichtsstunden sowie Unterrichtsmaterialien
wie Arbeitsblätter, Folien, Infos etc. Behandelt werden
dabei Themen wie Medienethik, der Bildausschnitt, ein Storyboard,
der Bildschnitt, Geräusche und Musik im Fernsehen etc.
Diese Materialien sollen den Jugendlichen einen Einblick in
grundlegendes Medienwissen liefern, sie zu einem etwas "anderen"
Fernsehen anregen und ihnen die Möglichkeit geben, mithilfe
dieses erworbenen Wissens ein Thema für die Medien aufzubereiten.
In einem selbst gemalten Storyboard können die SchülerInnen
beispielsweise selbst Bildergeschichten und Szenen zu einem
Thema ausarbeiten und ihre Sichtweisen dazu darstellen.
Einige Restexemplare können über das IZI angefordert werden.
E-Mail: jugendfernsehen@brnet.de
Eine Evaluation des Einsatzes der DVD finden Sie in einer eigenen Buchpublikation.
Wissenschaftliche Leitung: Dr. Maya Götz
Projektmanagement: Alexandra Durner
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