Das report-Forum
Reden Sie mit! Das report-Forum bietet Ihnen die Möglichkeit sich zu den Themen unserer Sendung zu äußern.
Wir freuen uns auf Ihren Eintrag aber bitte bedenken Sie: Je kürzer Ihr Beitrag, desto einfacher ist es für andere Forumsbesucher, Ihren Beitrag zu lesen und darauf einzugehen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir zu lange Beiträge nicht einstellen.
Bitte beachten Sie vor dem Eintragen auch unsere Forum-Regeln (Pop-Up-Fenster).
Die Redaktion report kann nicht täglich das Forum pflegen, haben Sie deshalb bitte Verständnis, wenn es zu Verzögerungen beim Einstellen ihres Beitrags kommt. Die Redaktion behält sich eine Auswahl der Beiträge vor.
Neuen Beitrag für das Forum schreiben
Diskussionsforum
Benediktiner-Chef Notker Wolf rüttelt Deutschland wach | Sendung vom 11.09.2008
Sehr geehrtes Team von report MÜNCHEN, herzlichen Glückwunsch zu einer - mal wieder - hervorragenden und sehr informativen Sendung. Besonders beeindruckt hat mich Ihr Bericht über Abtprimus Dr. Notker Wolf. Mit besten Grüßen von der Nordsee
Anette K.
Schämen Sie sich eigentlich nicht, diesem Benediktinermönch Notker Wolf einen Beitrag zu widmen? Jemand, der ohne Hemmungen in Werbeanzeigen einer der umstrittensten arbeitgeberbezahlten Lobbyisten-Organisationen, der sogenannten "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft", damit auftaucht, unseren Sozialstaat zu zerstören? Jemand der die Ausgegrenzten in der Gesellschaft als Hilfeempfänger geißelt, wo er doch wissen sollte, dass von 2000 bis 2008 in Deutschland 2,1 Mio. existenzsichernde Arbeitssplätze bei uns vernichtet wurden? Selbst der Papst hat in diesen Tagen den ausufernden Kapitalismus für die weltweite Zerstörung angeprangert. Notker Wolf rüttelt nicht wach. Er rüttelt an der Zerstörung unseres demokratischen und sozialen Rechtsstaates. Ich bin über diesen Bericht äußerst erschüttert!
Hans-Dieter H.
Getarnte Knebelverträge - wie Telefonfirmen ihre Kunden abzocken | Sendung vom 15.09.2008
Hallo, Ich habe gestern Abend ihre Sendung gesehen und habe mich sozusagen in ihrem Bericht über die Telekomabzocke wieder gefunden. Ich bin dieses Jahr ins Ausland ausgewandert (ich lebe und arbeite jetzt in Holland). Wie viele andere hatte ich auch einen 24-Monatsvertrag der Telekom. Ich hatte, als es klar war dass ich umziehen werde, bei der Telekom angerufen (Servicehotline) und mir wurde gesagt, " Ja wenn sie ins Ausland gehen, dahin können sie ja den Anschluss nicht mitnehmen, dann gibt es ein besonderes Kündigungsrecht, natürlich kommen sie aus dem Vertrag raus"... Naja, wie es dann ja wohl immer so ist, ich hatte keinen Namen von dem guten Mann, und somit ein Problem.... Meine Kündigung wurde akzeptiert, aber es wurde eine Schadensersatzforderung von rund 400 Euro in Rechnung gestellt, wegen Vertrags-Nichterfüllung... Was mich überraschte gestern Abend in ihrem Bericht, war dass die ihnen bekannten Kunden ihr Geld bekamen, denn ich hatte es mit Rechtsanwalt versucht, und es kam nichts dabei heraus.... Ich bzw. meine Rechtsanwältin bekamen nur den Hinweis auf die Vertragsbedingungen und dass eine vorzeitige Kündigung nicht möglich ist, und somit der Anspruch von runden 400 Euro bestehen bleibt... Beste Grüsse aus Holland
Thomas Klein
Sehr geehrte Damen und Herren, Ihren Bericht über die Knebelverträge kann ich nur bestätigen. Auch mir wurde eine telefonische Veränderung des Vertrages angeboten. Trotz Hinweise meinerseits, dass sich wegen Umzugs in den nächsten Monaten sowieso eine Veränderung ergeben wird, wurde mir erklärt, dass dies kein Problem sei, es würde sich ja außer dem günstigeren Vertrag nichts ändern. Also willigte ich ein. Meine Kündigung wegen Umzugs wurde aber nicht anerkannt, trotz mehrmaligem Schreiben, dass mir diese Vertragsbindung nicht bekannt sei. Ich habe ebenfalls ein Jahr die Grundgebühr weiter zahlen müssen. Hier muss ein Riegel vorgeschoben werden. Vielen Dank für Ihren Bericht. Man kann nur warnen vor solchen Verträgen. Mit freundlichen Grüßen
Carmen Hansel
Gift aus der Babyflasche (Bisphenol A ) - Sendung vom 15.09.2008
Liebes report MÜNCHEN-Team, Deutschland hinkt in diesen Sachen immer hinterher. Danke für ihren Beitrag.
Roland K.
Die Gas-Preis-Explosion - Wie das Gas-Kartell deutsche Verbraucher ausnimmt - Sendung vom 25.08.2008
Auch ich habe kürzlich die Mitteilung über die "Preisänderungen" erhalten (RWE) und möchte hier den Inhalt meiner E-Mail-Reaktion an das Unternehmen als Spiegel meiner Meinung zitieren: "Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit teile ich Ihnen mit, dass ich die Preisänderungen absolut missbillige und ich die dadurch entstandenen Mehrkosten nur vorbehaltlich bereit bin zu zahlen. Ihre Art der Preistreiberei ist (das hatte ich bereits kundgetan) modernes Raubrittertum. Preisänderungsformeln hin oder her – hier geht es offensichtlich nur um Gewinnoptimierung und Bereicherung zu Gunsten der Unternehmenszahlen und derer, die diese Gewinne einstreichen. Eine Erhöhung um mehr als 45 Prozent innerhalb von 8 Monaten ist ist nicht zu rechtfertigen und nicht nachvollziehbar. Moral und Schamgefühl scheinen in Ihrer Chefetage dem goldenen Kalb gewichen zu sein. Es ist nur frustrierend, dass die Abhängigkeit von Ihrem Unternehmen keine Möglichkeit der Gegenwehr bietet. Dennoch habe ich wenigstens die Möglichkeit, meine Meinung über das asoziale Verhalten Ihrer Branche zu äußern." Es wirkt schon fast sarkastisch, die unausweichliche Mitteilung über Preiserhöhungen mit „freundliche Grüße“ abzuschließen.
Manfred
Datenschutz contra Opferschutz - Gesperrte Handydaten, hilflose Ermittler - Sendung vom 25.08.2008
Ein schön bayrisch gefärbter einseitiger Beitrag. Auf die Gefahren und Möglichkeiten zur langfristigen Einschüchterung von Bürgern, Journalisten, Politikern, Ärzten, Anwälten, etc. wider freier Meinungsäußerung wurde nicht eingegangen. Lieber wären mir und anderen Bürgern mehr polizeiliche Präsenz in den Städten und damit auch mehr Personal für die Polizei.
Thomas
Datenschutz contra Opferschutz - Gesperrte Handydaten, hilflose Ermittler - Sendung vom 25.08.2008
Ich war sehr erschrocken als ich gegen Ende Ihrer Sendung den Bericht über die Vorratsdatenspeicherung gesehen habe. Sicher, die gezeigten Fälle sind traurig, aber es muss ernsthaft die Frage gestellt werden, ob die Vorratsdatenspeicherung das Allheilmittel ist. Deutschland verfügt über eine sehr gute Polizei, die sehr gute Arbeit leistet. Für eine zusätzliche Aufklärungsrate von ein paar Promille jeden Bürger unter Generalverdacht stellen? Nein danke. Die Richter haben in meinen Augen vollkommen richtig gehandelt.
Wilhelm
Datenschutz contra Opferschutz - Gesperrte Handydaten, hilflose Ermittler - Sendung vom 25.08.2008
Also, was da die Frau Gisela Piltz (FDP) zum Ausdruck bringt, ist doch wohl in gewisser Weise erschreckend. Opfert sie im Interesse des schon lange laufenden Bundestagswahlkampfes die Sicherung des Allgemeinwohls der Bürger durch organisierte und effiziente polizeiliche Tätigkeit der eigenen Selbstdarstellung? Was sie aus ihrem wohl absolvierten Jurstudium noch behalten hat, scheint sie nicht unbedingt zu vernünftigen Äußerungen zu verleiten. Dieses Urteil zu der Einschränkung der Ermittlungsbefugnis von Polizei und anderen Strafverfolgungsbehörden und die die neue Katalogisierung der Schwere von Straftaten aus Karlruhe kann doch bei einem normal rechtsempfindenden Bürger nur Schreikrämpfe auslösen. Wenn es wirklich so ist, wie im Beitrag dargestellt, dass eine vollzogene Vergewaltigung nicht mehr in den Katalog der schweren Straftaten gehört, dann kann ich dazu keine vernunftbetonte Einschätzung oder Meinung äußern.
Manfred
Datenschutz contra Opferschutz - Gesperrte Handydaten, hilflose Ermittler - Sendung vom 25.08.2008
Es ist einfach nur ERSCHRECKEND, wenn sich eine Abgeordnete des Bundestages (Frau Gisela Pilz) öffentlich zu der Thematik mit den Worten "Es ist nicht meine Aufgabe, es der Polizei so leicht wie möglich zu machen." äußert. Also, unsere Legislative, verantwortlich für die Aufgaben und Regeln unserer Executive, hat nicht die Aufgabe diese beim Schutz des Bürgers besonders zu unterstützen? Wozu sind dann unsere Abgeordneten da? Angst vor dem Überwachungsstaat? Die sollten wir haben, aber vor dem Wirtschafts-Überwachungsstaat.
Uwe
Sicherheitsrisiko Online-Konto - Wie Hacker Erspartes übers Internet abräumen - Sendung vom 14.07.2008
In Erstaunen versetzt hat mich die Aussage nicht, daß es Hackern möglich ist, Trojaner, trotz kontinuierlicher Aktualisierung des Virenscanners und der Firewall, auf der heimischen Festplatte zu installieren. Angesichts der komplexen Internettechnik finden sich immer wieder Lücken und neue Angriffsziele. Hinter der Fehlersuche steckt Profitgier: Mit einem sogenannten „,Zero-Day-Exploit“, –, also eine bisher unbekannte Sicherheitslücke –, kann ein Virenprogrammierer Tausende von Dollar verdienen (Zitat FOCUS). Viel erschreckender war für mich die Präsentation von Yaron Shohat, RSA Israel, der aufzeigte mit welcher Leichtgläubigkeit Online-Banking-User ihre Zugangsdaten preisgeben. Keine seriöse Bank fragt nach TAN/PIN-Nr., schon gar nicht 4 auf einmal, wenn kein Bankgeschäft vorliegt. Erschreckender ist vielmehr die Tatsache, dass im Falle einer Attacke und des daraus resultierenden Defizits, der Online-Kunde die Beweispflicht antreten muss.
Ulli
Sicherheitsrisiko Online-Konto - Wie Hacker Erspartes übers Internet abräumen - Sendung vom 14.07.2008
Ihr Beitrag über die Sicherheit beim Online-Banking hat mich bereits in der Anmoderation aufhorchen lassen. Die Moderatorin sagte in etwa:."...beim ach so sicheren Online-Banking...". Wenn ich so einen unterschweligen Ton höre, stellen sich mir alle Haare auf. Ich bin selbst Kundenberater in einer, ich betone bewusst, Filialbank und mache meine Kunden immer beim Antrag auf ein Onlinekonto besonders darauf aufmerksam, dass der Kunde von unserer Bank weder eine Email zur Aufforderung von Dateneingaben erhält noch dass es jemals eine Anwendung gibt, in der mehrere TAN´s auf einmal zu verwenden sind. Ein persönliches Gespräch ersetzt eben doch meistens die per Post übermittelten Sicherheitshinweise, die in den seltensten Fällen wohl auch gelesen werden. Natürlich ist es niemals auszuschliessen, dass sich Schadsoftware auf einem Rechner einnistet, aber mit einer gehörigen Portion Aufmerksamkeit des einzelnen Online-Banking Teilnehmers ist es aus meiner Sicht nahezu ausgeschlossen, dass ein Schaden entstehen kann. Wenn es Kunden gibt, die ihre Geheimzahl auf die Rückseite ihrer EC-Karte schreiben, liegt es doch auch nicht an der Technik, dass ein Schaden entsteht, sollte die Karte verloren gehen. Vielleicht sollten Sie in solchen Beiträgen auch darauf hinweisen, dass bei diesem Betroffenen wohl keine persönliche Beratung stattgefunden hat (Briefkopf der ComDirekt = Direktbank war erkennbar). Zum Abschluss will ich noch bemerken, dass jeder, der lesen kann, dies auch tun sollte und besonders beim Online-Banking auch zweimal schauen sollte, ob alles richtig läuft.
Marcus
Sicherheitsrisiko Online-Konto - Wie Hacker Erspartes übers Internet abräumen - Sendung vom 14.07.2008
Was in dem Beitrag etwas zu kurz kam: Antiviren-Software taugt nichts. Denn Antiviren-Software kann nur auf bekannte, analysierte Bedrohungen reagieren. Neue Schadprogramme aber sind den Virenschützern unbekannt und schlüpfen durchs Netz. Was in dem Beitrag völlig unerwähnt blieb: Trojaner kommen nicht auf dunklen Pfaden auf den Rechner. Nein, der User ist meistens selber der Schuldige, indem er zum Beispiel eine "rechnung.exe" startet, ohne darüber nachzudenken, warum ihm UPS eine Rechnung schicken sollte oder warum UPS ihm eine Rechnung nicht als PDF schicken sollte. Wer einen Trojaner auf dem Rechner hat, ist fast immer selber schuld! Das Gute daran: man kann sich schützen. Einfach indem man nachdenkt, bevor man Software aus potenziell unsicheren Quellen ausführt.
Stephan
Schlampig und gefährlich - Der sorglose Umgang mit Daten bei Einwohnermeldeämtern - Sendung vom 23.06.2008
Der von ihnen aufgedeckte nicht vorhandene Schutz der Personendaten bei den Meldeämtern spiegelt überhaupt den sorglosen Umgang mit persönlichen Daten im Zeitalter von Payback & Co. wider. Mit dem Argument "Ich habe ja nichts zu verbergen" wird jeglicher Datenschutz ad absurdum geführt. Das wirklich skandalöse an diesem Fall ist die offenbar nicht einmal ansatzweise vorhandene Schulung des Personals bei den Meldeämtern. Dass ein Standardpasswort stets vor dem Einsatz geändert werden muss, sollte in jeder IT-Abteilung bekannt sein. Gerade in solch sensiblen Bereichen stellt dies ein Versagen auf ganzer Linie dar. Das Statement der Stadt Potsdam zum Thema ist blauäugig und zeugt vom Nichtverstehen der Behörde. Nicht das versehentliche Veröffentlichen der Standardzugangsdaten ist das Problem, diese sind ja einen unbekannten Personenkreis sowieso bekannt (z.B. den Mitarbeitern der IT-Firma). Dem Mitarbeiter von Integralis ist nur beizupflichten: das System hat als kompromittiert zu gelten und die Datenintegrietät kann nicht verifiziert werden. Die betroffenen Meldeämter müssten alle Daten neu erfassen - bitte bleiben sie an der Sache!
Karsten
Undurchsichtig und Extrem -Wie gefährlich ist die Linkspartei? - Sendung vom 23.06.2008
Dass die Linke nicht so edel ist, wie sie tut, dass sie lediglich ein Wolf im Schafspelz ist - es nur sein kann - war mir seit sie die politische Bühne betreten hat, immer schon klar. Ich selbst komme aus dem ehemalingen Ostblock (Kroatien, wo es den Menschen im Vergleich zu anderen kommunistischen Ländern noch verhältnismäßig "gut" ging) und möchte auf keinen Fall, dass die Linken ein Mitspracherecht vor allem in der Finanzpolitik haben, schließlich haben sie nicht nur ein Land, sondern den ganzen ehemaligen "Ostblock" gegen die Wand gefahren - von den sog. "Menschenrechten", die sie neuerdings so gern in den Mund nehmen und über 40 Jahren mit Füßen getreten haben, ganz zu schweigen. Dies sollte man bedenken, wenn man das Geschnulze und die geschwungenen Reden dieser "Roten Horden" hört. Viel Hoffnung habe ich allerdings nicht, dass die Menschen sich in Acht nehmen, denn der Mensch ist bekanntlich vergeßlich - sogar diejenigen, die das Regime gar nicht mehr so lange hinter sich haben, lassen zunehmend nostalgische Töne vernehmen. Na, dann, gute Nacht!
Marko
Alle lieben den Verrat, keiner liebt den Verräter - Jörg Jaksches Karriereaus nach seinem Doping-Geständnis - Sendung vom 02.06.2008
Ich habe mit grossem Interesse ihren Bericht über Jörg Jaksche gelesen. Ich stimme Ihnen in absolut jedem Punkt zu, ausser dem letzten Satz: "Es ist davon auszugehen, dass Jaksche der erste und letzte echte Kronzeuge im Radsport bleiben wird." Patrick Sinkewitz ist nämlich ein weiterer Kronzeuge, dessen Fall absolut parallel zu Jaksche läuft. Auch er wird in der "Radsportfamilie" keinen Platz mehr finden. Allerdings fehlt mir ein wichtiger Aspekt in Ihrem Bericht, den es sich lohnt einmal zu untersuchen. Die Mauer des Schweigens gibt es nämlich nicht nur auf der Sportler- und Funktionärsseite, sondern bei den Medien doch auch. Wieviele Hinweise gibt es schon seit Jahren über Doping im Radsport und erst mit dem Fall Ullrich soll das einigen Reportern aufgefallen sein? Wer negativ über die Radsportgrössen schreibt und den Mut hat das auch mal als Titelstory zu bringen, der wird auch schnell ausgestossen aus der Familie und bekommt eben keine Story mehr. Das zeigt ja auch das Verhalten von Aldag und Rich in Ihrem Bericht. Ganz davon zu schweigen, wie es in anderen Sportarten aussieht. Warum werden denn konsequent alle Hinweise im Fussball, Tennis, Biathlon, Leichtathletik, usw. ignoriert und keiner recherchiert hier einmal genauer. Die Mauer des Schweigens wird also auch auf Medienseite bewusst gedultet. Ich wünschte mir, es gäbe mehrere Frankes, Kappels, Paul Kimmages dieser Welt. In diesem Sinne, nur weiter so!!!
Gruss,
Jens
Der Palmöl-Skandal - Wie wir Stromkunden Umweltvernichtung finanzieren - Sendung vom 02.06.2008
Vielen Dank für den Beitrag zur Palmölförderung. Die Erzeugung von Agrarenergie führt zu Hunger, Landvertreibung und Vernichtung zahlreicher Naturlandschaften wie Regenwälder, Moore oder Savannen. Deutschland importiert zum Beispiel 800.000 Tonnen Palmöl jährlich, ein erheblicher Teil davon wandert in die Nahrungsmittelindustrie. Davon werden 380.000 Tonnen hierzulande schon jetzt - gefördert durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) - vorwiegend in Blockheizkraftwerken verbrannt – Tendenz steigend. Die Förderung von Agrarenergie durch das EEG und die Nawaro-Verordnung muss beendet werden. Agrarenergie bedeutet Naturzerstörung und volle Tanks und leere Teller!
Ronald
Der Skinhead-Mord von Bozen - Deutsche Angehörige kämpfen um Gerechtigkeit - Sendung vom 02.06.2008
Hallo, ein schockierender Beitrag. Man muss sich leider dieser Gefahr in Norditalien bewusst sein. Auch ich wurde 1998 auf einer Campinganlage bei Venedig von einem Skin attackiert. Ich hatte ein Paltzwunde überm Auge und eine Gehirnerschütterung. Rechts ist halt in in Italien. Warum das Personal des "internationalen" Campingplatzes die einheimischen Rechten (zu erkennen an Frisur + Shirts "White Pride") überhaupt aufs Gelände ließ ...naja wie gesagt: rechts ist wohl in. Da begrüßen Fußballspieler der Serie A ja auch ihre Fans mit ausgestrecktem Arm ....
Tobi
Gefangen im Netz der Gesundheitsbürokraten - Der entwürdigende Kampf pflegebedürftiger Menschen um ihre Rechte - Sendung vom 05.05.2008
Es ist jetzt soweit, daß Menschen, die schon eine chronische Erkrankung haben, ihre Familien, Kinder - wie in ihrem Bericht geschildert - die Tochter muß um die Mutter zu unterstützen, was ja emotional jedes erwachsene Kind so oder so freiwillig machen würde, wird nun von den Krankenkassen, MDK so einfach vorausgesetzt und die Angehörigen sowie die selbst Erkrankte quasi "bestraft", was sich sicher niemand als Erkrankung wünscht und aussucht. Hier meine Frage: wo sind unsere gewählten politischen Vertreter, die sich zwar mündlich äußern, aber hier ist eine Handlung doch dringend erforderlich. (Mein Vorschlag hierzu: politische Vertreter doch zu den Betroffenen einladen, um zuzusehen, wie so ein Alltag mit einer Behinderung im Leben abläuft und nicht auf dem Papier). Vielleicht haben Sie die möglichkeit zu recherchieren, wie unsere politischen Parteivertreter sich für chronisch erkrankte und behinderte Menschen einsetzen werden, damit die notwendige Eingruppierung in die Pflegestufe auch geschieht, denn kein Mensch möchte halbseitig gelähmt sein, im Rollstuhl sitzen, auf Hilfe angewiesen sein. So werden diese erkrankten Mitmenschen mit einer Ablehnung einer Pflegestufe doch doppelt geschlagen, statt Hilfe zu geben. Ich selbst bin an Multiple Sklerose erkrankt. Habe zwei Söhne (11 und 13 Jahre). Ostern 2008 hatte ich einen Schub und mußte mich durch unsere Bürokratie "schlagen", und bekam dann eine Haushaltshilfe bewilligt. Aber die steht bei einer Erkrankung des haushaltführenden Elternteil nur für 84 Tage innerhalb von 3 Jahren der Familie zu, dies bedeutet: eine Mutter oder ein Vater mit z.b. wie ich - MS - muß die Erkrankung "planen"? Hier müssen häufig die Kinder schon eine Rolle der Pflegekraft übernehmen, womit Kinder in diesem Alter einfach überfordert sind. Zur Zeit laufe ich mit Eehstützen, was natürlich für Arbeiten in einem Haushalt mit Kindern sehr schwierig ist. Eine Unterstützung im Haushalt habe ich noch bis Ende Juni. Ich selbst habe im letzten Jahr versucht die Pflegestufe 1 zu erhalten - wurde abgelehnt. Jetzt habe ich wieder einen Antrag gestellt. Der MDK war hier, bisher habe ich noch keinen Bescheid. Ich hoffe, daß ich mit meiner Schilderung nochmal einige Punkte als Input geben konnte und wünsche mir, dass unsere politischen Vertreter/innen sich ihr Bild nicht auf dem Papier, sondern im realen Bild machen.
Mit freundlichen Grüßen
Jutta
Gefangen im Netz der Gesundheitsbürokraten - Der entwürdigende Kampf pflegebedürftiger Menschen um ihre Rechte - Sendung vom 05.05.2008
Sehr geehrte Damen und Herren, soeben habe ich mit Begeisterung Ihren Bericht über die Einstufungspraxis der Pflegekassen und des MDK verfolgt. Seit nunmehr 5 Jahren haben wir uns als Beratungsunternehmen einen Überblick über sämtliche Praktiken gemacht. Endlich - muss man sagen - traut sich auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen an dieses Thema. Vor einiger Zeit berichtete ihr Schwestersender über einen unserer Fälle. Leider wurde in letzter Sekunde der Beitrag "entschärft" und stattdessen dem MDK ein Forum zur Rechtfertigung geboten. Sie waren konsequenter. Glückwunsch hierzu.
Es grüßt recht herzlich,
Tino
Gefangen im Netz der Gesundheitsbürokraten - Der entwürdigende Kampf pflegebedürftiger Menschen um ihre Rechte - Sendung vom 05.05.2008
Guten Abend, ich habe gerade Ihren Bericht gesehen und kann ihm nur in jedem Punkt beipflichten. Als unabhängige Pflegesachverständige erlebe ich tagtäglich, wie die Krankenkassen und der MDK ein Spiel auf dem Rücken der Patienten spielen und verhindern (wollen), dass der Patient die für ihn angemessene Pflegestufe erreicht. Ich bin seit 2 Jahren im Rhein Sieg Kreis selbstständig und unterstütze Angehörige und Patienten bei der Beantragung von Pflegeleistungen, begleite diese bei den Begutachtungen durch den MDK und erstelle Gegengutachten. Schon bei der Beantragung werden die Versicherten/ Angehörigen überfordert und mit ungesetzlichen Tricks, wie der Aufforderung, ein Pflegetagebuch über mehrere Tage zu führen, konfrontiert. Schön wäre es gewesen, wenn Sie herausgestellt hätten, dass die Versicherten kein Pflegetagebuch ausfüllen müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Edith
Rekordwinter in den Alpen, Abkühlung der antarktischen Tiefsee - Neues zur Klimadebatte - Sendung vom 05.05.2008
Großartig - endlich wird eine fundierte Oppositionsmeinung zum allgemeinen Klima-Kathastrophen-Unken gesendet, report und Prof. Bjorn Lomborg sei Dank. Noch deutlicher hat der Klimahistoriker Prof. Michail Budyko, der Nestor der russischen Klimaforschung, anhand der Erforschung erdgeschichtlich wärmerer Zeiten schon vor 20 Jahren nachgewiesen, dass es ganz im Gegenteil sogar ein Treibhaus-Paradies geben könnte.
René
Drohen statt Vermitteln - Die unsensible Vorgehensweise deutscher Familiengerichte - Sendung vom 14.04.2008
Diese Fälle zeigen nicht nur, wie Familiengerichte mit Eltern oder Großeltern umgehen, die von Kindern und Enkeln getrennt sind. Vorgeschaltet sind ja die Jugendämter und nicht selten machen sich die Gerichte leider zum Vollstrecker eines mehr als fragwürdigen Amtswillens ohne Rücksicht auf familiäre Bindungen und Gefühle. Und für Jugendämter sind in der Regel Eltern(teile), die nicht bedingungslos allen Machenschaften des Amtes zustimmen, lästige Störenfriede. Diese werden dann mit der unkontrollierten Macht des Amtes kalt gestellt. Als ich nach Abschluss unseres „Falles“ Akteneinsicht bekam, erfuhr ich erst, mit welcher Arroganz und welcher Burgmentalität eine Bürgerin und Mutter behandelt wird, die es wagt, abweichende Vorstellungen zu haben und Kritik zu üben. Außerdem fehlten in der Akte Dokumente. Ich wollte die Klärung, aber als ich nach unverbindlichen Gesprächen auf einer schriftlichen Beantwortung bestand, wurde diese in einem unverschämten Schreiben rundweg verweigert. Nun klage ich vor dem Verwaltungsgericht. Und das Jugendamt versucht, mich dort als Querulantin darzustellen. Mein Vergehen: Ich habe immer noch die Illusion, in einem Rechtsstaat zu leben, mit dem Behördenwillkür und Machtmissbrauch nicht vereinbar sind. „Querulantentum“ ist eine Allzweckkeule von Behörden und Gerichten, wenn diese sich von mündigen BürgerInnen, die demokratische oder Menschenrechte einfordern, in ihren Abläufen und manchmal auch „nur“ persönlichen Machtinteressen gestört werden. Diese BürgerInnen zeigen jedoch Zivilcourage, gerade wenn sie Sand im Getriebe von entseelten Apparaten sind. Schließlich geht es ja gerade beim Sorge- oder Umgangsrecht nicht um Kleinigkeiten wie z.B. ein Knöllchen für Falschparken, sondern um zerstörte Familien und oft lebenslang traumatisierte Kinder. Und es geht um sehr viel Steuergelder: Viele Leute verdienen gut an diesem Elend. Liebe Report-Redaktion: Bitte bleiben Sie an solchen Themen dran, denn darüber wird viel zu selten berichtet.
Christine
Gefälscht, getäuscht, gepanscht -Lebensmittelkriminalität bedroht Deutschlands Verbraucher - Sendung vom 14.04.2008
Redaktioneller Hinweis an die Zuschauer:
Die Redaktion hat viele Anfragen zu unserem Beitrag über "Lebensmittelkriminalität" erhalten. Der Wunsch vieler Zuschauer: die Herstellernamen der getesteten Weine zu veröffentlichen. Leider ist es aus juristischen Gründen nicht möglich, die Namen öffentlich zu nennen. Wir bitten unsere Zuschauer um Verständnis.
Die Redaktion von report MÜNCHEN
Gefälscht, getäuscht, gepanscht -Lebensmittelkriminalität bedroht Deutschlands Verbraucher - Sendung vom 14.04.2008
Vielen Dank für die Aufklärung. Es ist leider wie immer - Roß ja, Reiter nein. Sie müssen ja nicht die Firma nennen, aber wenigstens das Etikett zeigen. In diesem Fall. Trotzdem danke, weiter so.
Peter
Gefälscht, getäuscht, gepanscht -Lebensmittelkriminalität bedroht Deutschlands Verbraucher - Sendung vom 14.04.2008
Wenn dem so ist, warum nennt man dann nicht die betroffenen Weine, um den Verbraucher tatsächlich zu informieren und zu schützen? Dies ist m.E. sowieso die einzige Möglichkeit, diese Verbrechen am Verbraucher zu verhindern. Gruß
Julchen
Armes Deutschland - Millionen Menschen aus der Mittelschicht rutschen ab - Sendung vom 17.03.2008
Sehr geehrte Damen und Herren, mit Interesse habe ich Ihre Sendung verfolgt. Ich bin selbst Handwerksmeister und Obermeister der Maler- u. Lackiererinnung – Südniedersachsen und kann nur bestätigen, was der Kollege H. J. Homeier gesagt hat. Selbst habe ich mich an unseren Landesverband in Hannover, an den Hauptverband in Frankfurt/M und an den ZDH in Berlin gewand, um eine Reduzierung der unerträglich hohen Lohnnebenkosten und der völlig übertriebenen Bürokratie entgegen zu wirken. Im Dez 07 hatte ich einen Termin mit dem -MDB- Hartwig Fischer aus Göttingen. Mir wurde zwar bestätigt, dass die Probleme, die das Handwerk hat, in der Politik bekannt sind, geändert hat sich bis heute nichts! Da das Handwerk keine große Lobby hat, ist es für uns allein auch sehr schwer Änderungen oder Forderungen, die unumgänglich sind, durchzusetzen. Durch Ihre Sendung, die übrigens eine positive Resonanz gefunden hat, werden auch der breiten „Masse“ die Probleme des Handwerks zugänglich gemacht.
Mit freundlichen Grüßen,
Hellmar
Armes Deutschland - Millionen Menschen aus der Mittelschicht rutschen ab - Sendung vom 17.03.2008
Hallo, haben den Bericht am 17.3.08 gesehen und festgestellt, dass wir doch nicht die einzigen sind, die am Ende des Monats ein dickes Minus auf dem Konto haben. Wir sind beide in Arbeit. Mein Mann verdient ca. 1000.- €/Netto (Mitarbeiter bei Continental / Vollzeit) und ich verdiene ca. 600.- €/Netto (Mitarbeiterin bei Mc Donald´s / Teilzeit) und beide sind wir Facharbeiter. Beides sind große Konzerne und haben Millarden Euro Gewinn und es ist traurig, dass man für diese Firmen arbeitet und am Ende des Monats einen Hungerlohn bekommt. Zumal man ja zu dem Gewinn mit beiträgt! Wir sind beide 26 und denken auch über ein Kind nach, aber bei diesen sozialen Verhältnissen fragt man sich doch echt wie man das Kind ernähren soll. Da wir ja beide in Arbeit sind müsste auch ein Kindergartenplatz (was ja auch nicht grad billig ist!) finanziert werden, nur stellt sich die Frage - Wie? Es wäre super wenn man verschärft darüber berichten würde. Vielen Dank. MfG
Steffi
Armes Deutschland - Millionen Menschen aus der Mittelschicht rutschen ab - Sendung vom 17.03.2008
Armes Deutschland - Super reich an Bürokratie! - Oder: Deutsche Bürokratie vernichtet den Mittelstand und läßt diejenigen von unten nicht aufsteigen. Wenn von oben nichts geändert wird, darf man sich nicht wundern, wenn es irgendwann zu Eskalationen kommt - Ein gefährliches Spiel, an dessen Verlauf hoffentlich niemand Gefallen findet.
Hartmut
Existenzvernichtung - Ein Unternehmen versinkt im Steuerchaos - Sendung vom 17.03.2008
Warum soll man als Unternehmer mit 3 - 400 Std./Monat den Standort Deutschland noch aufrecht halten ? Warum eigentlich ? Nur damit die Staats-Behörden in bestorganisierter Unverantwortung mit Narrenfreiheit etwas zu zerstören haben ? Der report Bericht über das Unternehmen Rudolf Fessel in Wilhelmshafen beweist wieder einmal, dass es nicht mehr sinnvoll ist, sich in Deutschland zu engagieren. Ludwig Erhard würde sich im Grab umdrehen. Die Zukunft Deutschlands ist in Grabkammern Deutscher Ministerien einbetoniert.
Peter
Vergessen und verraten: Die späten Leiden der DDR-Wochenkrippenkinder - Sendung vom 25.02.2008
Selten habe ich einen Beitrag gesehen, in dem jeder zweite Satz mit: "Ich glaube..., Ich denke..., Ich vermute..., Es könnte sein, dass usw." beginnt. Im Beitrag selbst wurde gesagt, dass es keine wissenschaftlichen Untersuchungen über die Auswirkungen der Wochenkrippen gibt. Zwei Betroffene vermuten, dass sie jetzt Probleme haben, die vielleicht auf die Wochenkrippe zurückzuführen sind. Vielleicht aber auch nicht. Die Mutter der betroffenen Frau, die angeblich auch große Probleme hat, kam in dem gezeigten Beitrag gar nicht vor. Die von ihnen gezeigten S/W-Filmausschnitte stammten aus den 50er und 70er Jahren. Dass solche Filmausschnitte und die damalige Rhetorik aus heutiger Sicht manchmal recht seltsam anmuten, ist nun wirklich kein Geheimnis. Wenn Sie sich mal Filmausschnitte aus den 50er Jahren der Bundesrepublik ansehen, wird es einem nicht anders ergehen. Die einzigen wissenschaftlich-neutralen Stimmen in Ihrem Beitrag berichten von: "Erfahrungen in anderen Ländern haben gezeigt..." und geben eine Erklärung, welche Symptome unsicher-ambivalent gebundene Menschen aufzeigen. Der erklärende Experte hat in Ihrem Beitrag überhaupt keine Verbindung zu den Wochenkrippen gezogen. Und das vollkommen zu recht. Denn mangels verlässlicher Daten ist das ganze nichts weiter als Spekulation. Ob sich der Aufenthalt in solchen Betreuungseinrichtungen negativ auf das Bindungsverhalten der Kinder ausgewirkt hat, hing in erster Linie von der Ausbildung und Qualifizierung des Personals ab. Das mag manchmal gut und manchmal schlecht gewesen sein, hat aber nichts mit der DDR an sich zu tun. Bitte verstehen Sie mich richtig. Ich bin kein Fan der DDR und ganz bestimmt keiner von Kinderheimen. Ich finde es auch sehr gut, wenn man auf Missstände, die es sicherlich gegeben hat, hinweist, aber man sollte schon etwas mehr Informationen zur Verfügung haben als zwei evtl. Betroffene, die vor sich hin spekulieren und Vermutungen anstellen.
Mit freundlichen Grüßen,
Hadrian
Vergessen und verraten: Die späten Leiden der DDR-Wochenkrippenkinder - Sendung vom 25.02.2008
Ein wirklich wichtiges Thema, das Sie da aufgegriffen haben. Auch ich war in einem solchen Wochenkindergarten und kann mich sehr gut meiner unendlichen Sehnsucht nach Mutterliebe erinnern. Doch dass auch dieses Thema herhalten muss für die allzu simple Schwarz-Weiß-(Ver-?)Erklärung von DDR-Geschichte macht traurig. Ich weiß nur, dass nicht der Staat mich meiner Mutter entrissen hat, sondern - bei aller Tragik für eine frühkindliche Entwicklung - meine Mutter damals dankbar war, durch diese Möglichkeit als Alleinerziehende ihrem Beruf nachgehen und somit Ihren Lebensunterhalt verdienen zu können. Dass heute viele Familien zusehen müssen, wo sie das Geld für eine Privatschule und/oder qualifizierte Betreuung herbekommen, um Ihrem Kind (oder sich selbst) nicht die Zukunft zu verbauen, weil die Zustände an manch staatlicher Schule zum Teil an Verwahrlosung grenzt, zeigt nur, dass keine Zeit ganz ohne Schuld ist. Also, machen Sie weiter mit wichtigen Themen, aber vielleicht ohne Einzelne im Publikum mit allzu schlichter, allzu simpler Schwarz-Weiß-Bewertung historischer Entwicklungen zu verärgern. Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg!
OS Berlin
Vergessen und verraten: Die späten Leiden der DDR-Wochenkrippenkinder - Sendung vom 25.02.2008
Ich will nicht bezweifeln, dass das Unterbringen von Kindern in der Wochenkrippe auf die Psyche des betroffenen Kindes negative Auswirkungen hat. Aber gefehlt hat in diesem Beitrag, damit er wirklich ausgewogen ist, das Statement von betroffenen Müttern weshalb diese das gemacht haben. Es wird der Eindruck erweckt als ob die DDR sich massenhaft die Kinder für die Wochenkrippe gekrallt hat. Übrigens, meine beiden Kinder sind in einer Tageskrippe gewesen. Sie haben dadurch weder fehlende Liebe vom Elternhaus gehabt noch sind sie deshalb sonst wie abgedriftet in irgendwelche Milieus. Die kämpfen heute genauso - trotz guter Ausbildung - mit den Tücken des Arbeitsmarktes wie ihre Eltern. Damit will ich nicht sagen, dass in der DDR alles super war. Nur eines hatten wir dort nicht, die Angst in Armut abzurutschen.
Wolf (60J) Ost-Berlin
Schweinereien bei der Schweinemast – Neues von Tierarzt Dr. Roland Fechter - Sendung vom 28.01.2008
Sehr geehrte Damen und Herren, gut dass es „report“ gibt, dass der Skandal mit Antibiotika in der Schweinemast aufgedeckt wurde. Tiermäster und Veterinäre machen trotz unzähliger Fleisch-Skandale scheinbar ungehindert weiter. Die politisch Verantwortlichen und die Justiz sind offensichtlich machtlos. Oder sehen nur zu. Traurig auch, dass eine Tierschutzorganisation wie Peta erst das Material dazu liefern muss, um den Fall publik zu machen. Eigentlich wäre das Aufgabe der Veterinärämter und zuständigen Behörden.
Danke „report“!
Mit freundlichen Grüßen
PS: Schade, dass die Sendung auf eine halbe Stunde gekürzt wurde. report, finde ich, ist das beste Magazin dieser Art im TV.
Eduard Kappler
Todesfalle Internet - Wenn sich Jugendliche zum Selbstmord verabreden - Sendung vom 28.01.2008
Wenn das Bayerische LKA die einzige Polizeibehörde Deutschland ist, die die Suizidforen „beobachten“, dann wahrscheinlich auch nur mit 1 – 2 Leutchen. Ähnlich geht es dem Jugendschutz.net. Zu wenige Leute, zu wenige finanzielle Mittel. Für beide gilt, es gibt keine eindeutige Rechtslage wirklich einschreiten zu können, Verbote auszusprechen usw. Wird das Forum in der BRD geschlossen, läuft es ein paar Tage später über einen Server in der Südsee oder einem anderen Nicht-EU-Land. Es gibt noch nicht einmal eine entsprechende EU-Vorschrift, die ein europaweites Einschreiten möglich machen würde. Wie meinte voriges Jahre unsere EU-Kommissarin Viviane Reed zum Thema Kinder und Internet: Das Internet ist sicher und die Kinder wissen damit umzugehen. Ich glaube, sie weiß auch nicht, dass es Suizid- und Abfallforen gibt. Jeder muss sich im klaren sein, Selbstmord ist nicht strafbar. 2001 gab es eine Studie im Auftrage der Kinderkommission des Bundestages zu den Suizidforen. Eine Regierung weiter wusste man in der Kinderkommission von einer solchen Studie nichts mehr, geschweige dass man sich etwas unter Suizidforen vorstellen konnte. Ich habe dann eine Kopie übermittelt. Auch im Bundesfamilienministerium wusste man mit dem Thema nicht so richtig umzugehen, bzw. Suizidforen als solche und ihre Tätigkeiten waren auch nicht so geläufig. Selbstmord ist Tabu-Thema. In unseren Nachbarländern (Schweiz, Österreich, Belgien, Niederlande, Irland) ist man mal wieder viel weiter als in Deutschland. Da gibt es nationale Plattformen und eine Menge Öffentlichkeitsarbeit.
Angela
Angst vor dem Absturz – Die Mittelschicht im Würgegriff der Großen Koalition - Sendung vom 28.01.2008
Sehr geehrte Damen und Herren, mit diesem Bericht sprechen Sie sicher allen Familien aus der Seele. Die arbeitende Bevölkerung, und hier vor allem die Familien mit Kindern, werden derart mit Abgaben belastet, dass sich man sich nur wundern kann, weshalb es noch nicht zum Aufstand der schweigenden Mehrheit gekommen ist. Zum Dank dafür gibt es dann zum Renteneintritt noch eine "Grundsicherung" auf Sozialhilfeniveau. Leider wird sich, wie immer, nichts ändern.
Frank
Angst vor dem Absturz – Die Mittelschicht im Würgegriff der Großen Koalition - Sendung vom 28.01.2008
Sehr geehrte Damen und Herren, der Beitrag zum Thema "Mittelstand" hat genau meine Situation als Selbständiger widergespiegelt. Vor einigen Jahren habe ich mich wegen drohender Arbeitslosigkeit selbständig gemacht. Meine Frau und ich haben 4 Kinder. Als Alleinverdiener bin ich für unser finanzielles Überleben zuständig. Dabei komme ich mir oft vor als würde ich gegen "Windmühlen" kämpfen. Mir hat Ihr Beitrag gezeigt, dass es nicht nur mir so geht und dafür möchte ich mich bedanken. Ändern werden wir wohl daran kurzfristig nichts können, mir hilft es schon zu wissen, dass andere den gleichen Kampf kämpfen. Mein früherer Arbeitgeber hat den Betrieb ein Jahr nach meinem Weggang geschlossen. So tauche ich zumindest nicht in der Arbeitslosenstatistik auf. Ich wünsche Ihnen noch viele gute Beiträge und verbleibe mit freundlichem Gruß
Thomas
Angst vor dem Absturz – Die Mittelschicht im Würgegriff der Großen Koalition - Sendung vom 28.01.2008
Auch unsere Familie kann dem Thema nur zustimmen. Die Ausbildung der Kinder ist ein schwerer finanzieller "Brocken", Musikunterricht ist nur in kirchlichen Gremien möglich, da dort zum Teil die Instrumente gestellt werden und der Unterricht nur einen Bruchteil einer Musikschule kostet. Besuche in Museen müssen gut überlegt sein, da dann auch mal schnell 20 Euro Eintritt weg sind. So viel zum Thema "bilden Sie Ihre Kinder". Ein Halten des Lebensstandards ist nur mit dem Gehalt meines Mannes (Mechaniker Werkzeugbau - qualifiziert und auf dem Arbeitsmarkt hochbegehrt) nicht mehr möglich, so dass ich gezwungen bin, in Teilzeit mitzuarbeiten. Eine Gehaltserhöhung macht nur bedingt Sinn, da bei Steuerklasse 5 von ca. 280 Euro mehr Bruttolohn nur ca. 70 Euro netto bleiben. Und die kann man dann gleich an die Tankstelle weiterreichen. Wenn sich am Steuerrecht zugunsten der "Otto Normalverdiener" nichts ändert, wird sich dies sicher in den nächsten Wahlergebnissen massiv widerspiegeln. Und bei alledem muss man auch noch froh sein, überhaupt einen unbefristeten Arbeitsplatz zu haben.
Silvia
Angst vor dem Absturz – Die Mittelschicht im Würgegriff der Großen Koalition - Sendung vom 28.01.2008
Es geht offensichtlich vielen Familien inzwischen so. Um die Ausbildung unserer Kinder zu finanzieren, müssen wir einen Kredit aufnehmen, den wir noch ca. 10 Jahre abbezahlen. Sonst ist dies nicht zu schaffen. Trotz 1 + 3/4 Einkommen.
MS aus Fürth
Angst vor dem Absturz – Die Mittelschicht im Würgegriff der Großen Koalition - Sendung vom 28.01.2008
Sehr geehrtes report-Team, vielen Dank für diesen guten Bericht. Das entspricht den Tatsachen, die ich um mich herum wahrnehme, aber leider ist es noch ein Tabu. Den Menschen ist es peinlich über Ihre Finanznöte zu sprechen. Deshalb freue ich mich sehr, dass Sie dieses Thema aufgenommen haben. Weiter so!!! Viele Grüße
Renate
Angst vor dem Absturz – Die Mittelschicht im Würgegriff der Großen Koalition - Sendung vom 28.01.2008
Der deutsche Arbeitnehmer ist der fleissigste und dümmste unter denen in den 15 alten EU-Mitgliedstaaten. Sein Lohn ist um beinahe 5 Prozent gesunken. Der Anstieg der Unternehmensgewinne um mehr als 40 Prozent ist überwiegend auf die börsennotierten Unternehmen zurückzuführen, die nur 20 Prozent der Arbeitsplätze sichern. Wenn es die Staatsorgane weltweit nicht schaffen, große Teile der Rendite der (großen) Konzerne in die eigene Staatskasse umzuleiten, werden sich die institutionalisierten Gesellschaften bald nicht mehr finanzieren können. Der Lohn der abhängig beschäftigten Menschen reicht bald nicht mehr aus, die Infrastruktur und die Versicherungen auf Basis des Solidaritätsprinzips zu sichern, selbst wenn wir einen Satz von über 50 Prozent Einkommenssteuer zahlen. Ich muß als Leiharbeitnehmer mit Netto 1.050 EURO auskommen. Mein Bruder muß als selbstständiger Handwerksmeister mit weniger als 1.000 EURO (Netto) auskommen. Wir zahlen keine Steuern dafür, daß die Körperschaftssteuer sinkt und die Gewerbesteuer und Einkommenssteuer überbordend wächst!
MfG
Ralf
Angst vor dem Absturz – Die Mittelschicht im Würgegriff der Großen Koalition - Sendung vom 28.01.2008
Ich dachte schon, wir wären die einzigen, denen das so geht. Mit zus. 3500,-/Monat konnte man vor 5 Jahren noch gut leben. Heute stehen wir mit dem Rücken zur Wand. Als Familie mit zwei Kindern und Haus. Es gibt keine Einsparmöglichkeiten mehr. Lohnsteuer pro Monat: Fast 1000,- Euro!
Ch.
Gas geben fürs Klima: Der absurde CO2-Ablasshandel - Sendung vom 07.01.2008
Der Vergleich zu einem Ablasshandel - wie im Beitrag von einem Passanten getätigt - ist durchaus zulässig. Machen wir uns doch nichts vor: Skifahren unter Benutzung von Liftanlagen und beschneiten Pisten stellt eine Belastung der Umwelt dar. Zum einen nehmen wir Flora und Fauna Flächen weg und zum anderen verbrauchen wir für die Aufstiegshilfen und den Kunstschnee Energie. Hinzu kommt der CO2 Ausstoß durch die Anreise per motorisiertem Individualverkehr. Durch Ausgleichszahlungen an Klimaschutzprojekte waschen wir aber nur unser Gewissen rein. Wir verringern nicht unseren "Fussabdruck" in der Natur! Wir schädigen die Umwelt nicht weniger, wenn wir beim Skifahren eine Obulus in die Spendendose werfen und wir lösen auch nicht das durch unser Freizeitvergnügen erzeugte CO2 durch Ablasszahlungen in saubere Luft auf. Die Spendenmöglichkeit am Fellhorn ist ein Marketing Gag. Ich bin mir durchaus bewusst, dass mein privater Spaßfaktor Skifahren auf dem Rücken der Umwelt ausgetragen wird. Ich nehme dies billigend in Kauf. Zurück zur Askese und Selbstkasteiung macht uns Erdenbürger sicher auch nicht glücklicher. Ich weiß, dass mein SkiSpass unökologisch ist, umso bewusster und respektvoller gehe ich im Skigebiet damit um. Skifahren macht Spaß und diesen genieße ich in vollen Zügen. Ich werde nicht für ein Naturschutzprojekt spenden, dessen Aufgabe laut Internetseite die Erhaltung und die Bestandspflege ist. Man kann sein Gewissen nicht so einfach frei kaufen. Man kann das erzeugte CO2 nicht rückgängig machen. Nur durch Verzicht, das ist der einzige Weg. Meine Entscheidung ist daher: weiter Skifahren und dann lieber grundsätzlich mein Auto immer häufiger stehen lassen, das Radel nehmen und somit erst gar kein CO2 produzieren. Es ist grotesk, dass ein Autohersteller suggerieren möchte, dass sein Auto klimaneutral fährt. Das geht nicht. Das ist absurd. Nur das pure Nicht-Erzeugen von CO2 ist klimafreundlich. Alles andere ist Augenwischerei.
Inge Holzenberger, Oberstdorf
Gas geben fürs Klima: Der absurde CO2-Ablasshandel - Sendung vom 07.01.2008
Hallo liebes report-Team, Ihren Titel "Der absurde CO2-Ablasshandel in Deutschland" hätte ich nicht besser zu diesem Beitrag aussuchen können. Das trifft die ganze Sache ziemlich gut. Das gibt es doch wohl nicht. Soetwas sollte gesetzlich verboten werden und zwar weltweit! Der ganze Emissionshandelkram ist doch der reine Ausverkauf an der Natur (auf Kosten der unterentwickelten Länder). Wie kann es sein, dass jemand eine massive Umweltverschmutzung betreibt (zum Beispiel, wie in Ihrem Beitrag, Auto fährt bzw. es mietet, um damit zu fahren) und dann dafür noch suggeriert bekommt, das ganze ist doch keine Umweltverschmutzung, wenn Du unser Auto fährst. Also, so nach dem Motto, wir pflanzen für Dich ein paar Bäume, gib einfach weiter Vollgas es macht nichts... Dass die Bäume (egal wo auf der Welt) mittlerweile auf total versauertem Boden stehen, der durch die Autoabgase erst entsteht, das verschweigt man natürlich lieber! Stattdessen gibt man an, wieviel CO2 ein Baum oder Wald (noch) schafft zu absorbieren und rechnet es dagegen. Ich habe schon viel absurdes mitbekommen, aber das ist fast ganz nah am Gipfel. Hoffentlich ist soetwas bisher nur in dem komischen Auto-Deutschland möglich und findet weltweit keine Nachahmer. Sondern hoffentlich lacht man anderswo eher über so einen Schwachsinn von Geschäftemachern. Das wäre echt wünschenswert... Also, vielen Dank für Ihre Informationen, ansonsten wäre mir das verborgen geblieben (gut zu wissen).
Jens
Das Milliardenspiel: Was wird aus den geheimen Schätzen der Bahn - Sendung vom 07.01.2008
Sie sind nach meiner Kenntnis das 1. Medium, welches endlich mal die DB als Holding darstellt und auch die Folgen am Beispiel der Finanzen erklärt. Ich versuche seit Jahren z.B. durch Leserbriefe die örtliche Presse vergeblich darauf hinzuweisen. So scheint niemand klar zu sein, wie unterschiedlich die Unternehmensziele von der von den Ländern beauftragten DBRegioAG (Nahverkehr) und der gewinnmaximierend geführten Reise&TouristikAG (Fernverkehr) zu sein. Auch ist niemand bewusst, dass bei einer Zugfahrt bis zu 4 AG´s beteiligt sind, deren gegenseitige Leistungen untereinander verrechnet werden müssen. Bei der DB gibt es noch viel zu entdecken. Bleiben Sie am Ball !
Kurt
Unschuldig auf der schwarzen Liste: Die dubiosen Datenspeicher deutscher Versicherungen - Sendung vom 07.01.2008
Sehr froh bin ich, dass Leute auf Gesundheit und auf ihr Verhalten gegenüber Versicherern geprüft werden. Das ist ECHTER VERBRAUCHERSCHUTZ!! Jeder beschwert sich über Beitragserhöhungen - sehr richtig, dass Risiken geprüft werden, um dem entgegenzuwirken. Ihr Beitrag: jemand der 6x in 6 Jahren Rechtschutz benötigt, der steitet einfach gern. Psychische Erkrankungen wie bei der Dame führen statistisch gesehen am häufigsten zu Berufsunfähikeit. Soll das die Allgemeinheit tragen? Ich finde Ihre allgemeine Berichterstattung relativ niveaulos und plakativ. Sie suchen Themen, bei denen die Bevölkerung sehr sensibel ist, Versicherungen, Ausländerkriminalität, BAHN und versuchen hier Stimmung zu machen, Stimmung anzuheizen. Objektivität und über den Tellerrand hinausblichen wäre angebracht!
Stefan
Verprügelt, verhungert, vergessen – Wo bleibt das Frühwarnsystem für bedrohte Kinder? - Sendung vom 03.12.2007
Schon die Überschrift greift zu kurz - Frühwarnsystem für alle Kinder oder kommen Kinder mit einer Kennzeichnung "bin bedroht" auf die Welt? Herr Ehrmann spricht davon, dass Experten schon lange eine Anzeigepflicht der Jugendämter bei Straftaten gegen Kinder fordern. Wer sind die sogenannten "Experten"? Hier wird suggeriert, dass Experten eine Anzeigepflicht fordern. Fachaufsätze, die in diese Richtung zielen, sind mir nicht bekannt. Das Statement des "Experten" Ehrmann gipfelte mit einem Vorwurf, der nicht einmal Stammtischniveau hat: "Hier steht immer noch der Datenschutz vor dem Kinderschutz". Übertreibungen und Polarisierungen sind nach meiner Meinung nicht immer ein geeignetes Mittel in der Sache, genauso wenig die pauschale Verunglimpfung von Ämtern, die etwas wissen, aber nicht handeln würden. Ich wünschte mir bei einem solch ernsten Thema mehr Sachlichkeit und Seriosität in der Berichterstattung, statt der angebotenen Schwarz-Weiß-Lösung.
Wolfgang
Subventionssumpf Solarstrom – Wie die Ökoindustrie das Geld der Verbraucher abzockt - Sendung vom 12.11.2007
Sehr geehrte Damen und Herren ! Haben Sie recht herzlichen Dank für Ihre objektive und aufklärende Sendung über die Solarstromindustrie. Das ist eine sehr gute Übersicht. Auch bei den Windrädern kommt ein sehr großer Teil aus dem Ausland. Auch da sind die Stromvergütungen für den Wetterabhängigen und nicht planbaren Strom viel zu hoch. Machen Sie weiter so, wir brauchen mehr solche objektiven Sendungen.
Dr. Ludwig Lindner
Subventionssumpf Solarstrom – Wie die Ökoindustrie das Geld der Verbraucher abzockt - Sendung vom 12.11.2007
Sehr geehrte Damen und Herren, ich danke ihnen für den sehr informativen Beitrag über die Solarenergie. Wie der Vertreter des RWI treffend darstellte, werden der Volkswirtschaft unter dem Deckmantel des Umweltschutzes durch die unsinnige, per EEG festgelegte Förderung enorme Mittel entzogen. Sie könnten in den konventionellen Sektoren der Energiewirtschaft auch aus ökologischer Sicht wesentlich effizienter eingesetzt werden. Beim Stromverbraucher, der die Milliardenbeträge für Solar- und Windenergie in seinem Strompreis wieder findet, führt diese Belastung zwangsläufig zum Konsumverzicht; sie ist damit ein erheblicher Bremsfaktor für die konjunkturelle Entwicklung und den Arbeitsmarkt.
Karl-Heinz Schmidt
Subventionssumpf Solarstrom – Wie die Ökoindustrie das Geld der Verbraucher abzockt - Sendung vom 12.11.2007
Energiepreise steigen und die Politik ist hilflos? Im Gegenteil, denn höhere Energiepreise sind aber auch höhere Steuereinnahmen. Das ist allein der hilflose Grund. Und weiter: Keine andere Branche bezahlt so viele Politiker und ist so stark in Berlin vertreten wie das Energiekartell. Mit freundlichem Gruß,
Joachim
Subventionssumpf Solarstrom – Wie die Ökoindustrie das Geld der Verbraucher abzockt - Sendung vom 12.11.2007
Ich bin Mitglied in der SPD und ich möchte mich für das arrogante Verhalten von Herrn Minister Sigmar Gabriel entschuldigen. Ich finde es schade, dass die SPD solche fragwürdigen Menschen in führenden Positionen platziert. Mich ärgert das und ich schäme mich deswegen. Es wundert mich nicht, dass meine Partei in Umfragen so schlecht abschneidet.
Gottfried
Subventionssumpf Solarstrom – Wie die Ökoindustrie das Geld der Verbraucher abzockt - Sendung vom 12.11.2007
Zutiefst tendenziöser, voreingenommer Beitrag. Warum ist es nicht möglich, eine ausgewogene Dokumentation zu senden? Fakten, die nicht in die vorgebene Spur passen, werden schlichtweg unterschlagen.
Wolfgang
Ein rauchfreies Bayern? Die Revolte der Wirte - Sendung vom 12.11.2007
Es bleibt zu hoffen, dass in ganz Deutschland ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie erlassen und auch durchgesetzt wird! Damit Nichtraucher (vor allem Kinder) nicht mehr im Restaurant im Gestank sitzen und krank werden.
Wolfgang
Ein rauchfreies Bayern? Die Revolte der Wirte - Sendung vom 12.11.2007
Erschreckend und traurig finde ich das Verhalten der Wirte. Das kann doch wohl nicht wahr sein, dass sie so einen Affenzirkus veranstalten. Das schöne Bayern, herrlich und gesund ohne Zigarettenrauch. Ich wünsche mir Gaststätten für jedermann, Stammtische für jedermann und nicht nur für die Raucher, die sich und andere krank machen mit ihren krebserregendem Qualm und der Allergien auslösenden Zigarettenasche.
Helga
Lebensgefährliche Intensivpflege - Wie im Gesundheitssystem am Patienten gespart wird - Sendung vom 12.11.2007
Hallo, auch ich bin Opfer der Sparaktion geworden. Eine vom Amtsarzt befürwortete Reha nach einem Unfall wurde abgelehnt. Erste Frage: "Sind Sie noch im Dienst?" Ich war gerade wenige Monate Pensionär. Eine mehrjährige Leidenszeit mit jahrelangen Schmerzen folgte. Heute erklärt die Kasse: Die Ärzte wären dafür verantwortlich.
Heinz
Lebensgefährliche Intensivpflege - Wie im Gesundheitssystem am Patienten gespart wird - Sendung vom 12.11.2007
Ich habe den Beitrag über die Intensivpflege und deren Mißstände im häuslichen Pflegedienst mit Interesse verfolgt und spreche zuerst einmal ein großes Lob und Danke für den Mut, dieses Thema öffentlich zu machen, an beide betroffenen Ehefrauen aus. Ich arbeite selber in einem ambulanten Pflegedienst und kann das nur bestätigen, was die beiden Ehefrauen hier an Mißständen aufdecken und versuchen öffentlich zu machen. Es ist wirklich so, dass oftmals keine Einarbeitung stattfindet, Hygienevorschriften außen vorstehen (ganz schlimm bei MRSA - Patienten, hier ist keine Schutzkleidung vorort), insulinpflichtige Patienten zu früh oder viel zu spät gespritzt werden, viele warten bis mittags immer noch im Morgenmantel darauf endlich geduscht zu werden, Informationen werden nicht an richtiger Stelle weitergegeben, der vorgegebene Zeitdruck. Aber das Schlimmste überhaupt, was ich erfahre ist, dass der Druck von den Pflegedienstleitungen auf das Pflegepersonal immer größer wird. Es zählt nur noch Profit, Leistungen sollen erbracht werden, egal wie. Respekt und Menschenwürde zählt nicht mehr. Das gute Pflegepersonal steht hier ständig im Konflikt und fühlt sich hilflos. Ich bin der Meinung, das Thema Pflege müßte und sollte öfters thematisiert werden. Es kann nicht sein, dass vor lauter Sparmaßnahmen, Profitgier und schlechte Bezahlung des Pflegepersonals die Patienten ( vor allem Arme, Alte und Kranke ) darunter leiden. Die Politik ist hier mehr als je gefragt!!!
Andy
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Auch wir haben diesen Bericht mitverfolgt. Uns macht das Jugendamt auch die Hölle heiss. Unser Sohn wurde vor 3 Jahren massiv von Mitschülern geschlagen. Er war psychisch fertig. Wir wehrten uns gerichtlich gegen diese Täter. Einige gaben es auch zu, dass sie es getan hatten. Da er dann wegen psychischer Probleme knapp 1 Jahr nicht mehr zu Schule ging, kam das Jugendamt mit der Idee uns einen Familienhelfer zu geben. Dieser hat sich allerdings nicht wirklich um das Kind gekümmert und ständig nur mit dem Heim gedroht. Als wir ihn nicht mehr empfingen, ging es richtig los. Das Jugendamt hatte uns zum Familiengericht gezogen. Sie wollten uns entmündigen und ihn uns wegnehmen. Dies liess die Richterin nicht zu, dafür mussten wir unser Kind beim Jobcenter anmelden und es körperlich untersuchen lassen. Die Krankenhäuser lehnten es ab. Das Jugendamt wollte ihn dann in eine Psychiatrie untersuchen lassen, um uns erneut zu entmündigen. Gott sei Dank hatte uns unser Anwalt gewarnt. Wir sind langsam schon am Ende. Sie hören nicht auf uns zu schickanieren, sie kommen ständig mit neuen Briefen. Eine Stellungnahme verweigern sie.
Karolina
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Vielen Dank für diesen Beitrag. Auch wir sind Betroffene. Wir hatten uns wegen pubertärer Konflikte mit unseren Kindern vertrauensvoll ans Jugendamt gewandt und bekamen statt Hilfe – trotz der eindeutigen Feststellung, dass es sich nur um pubertäre Konflikte handelt – die familienzerstörende Wucht einer behördlichen Dampfwalze zu spüren. Die SachbearbeiterInnen des Jugendamtes können ungestraft und nach eigenem Gutdünken gegen das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) handeln. Sie dürfen auch mit Unterstellungen und subjektiven Wertungen die gewünschten Entscheidungen vor Gericht herbei führen. Für die „vorläufigen“ Entscheidungen, die meist schon irreversible Weichen stellen, werden die Erziehungsberechtigten nicht einmal angehört. Und weisungsbefugt sind Gerichte sowieso nicht. Die Maßnahmen sind allein in das „fachliche Ermessen“ der Sachbearbeiterin gestellt. Jeder Einwand wird als Störung behandelt, als mangelnde Kooperationsbereitschaft definiert und führt zur weiteren Ausgrenzung der Mutter/des Vaters. Kontrolle findet definitiv nicht statt, die Sachbearbeiterin ist allmächtig. Und was mit KollegInnen geschieht, die sich dazu kritisch äußern, zeigt ja der Fall des von Ihnen interviewten Heribert Giebels, der wegen seiner Äußerungen strafversetzt wurde. In der Öffentlichkeit entsteht oft der Eindruck, das Jugendamt wäre zu zögerlich, weil schon mehrere Kinder die Untätigkeit des Jugendamtes mit dem Leben bezahlen mussten. Dies ist jedoch nur die andere Seite der Medaille: Fälle, wo ein Eingreifen dringend nötig wäre, sind manchen Sachbearbeitern vielleicht zu unbequem und aufwändig. Ihre Klientel können sie sich auch einfacher beschaffen. Gleichzeitig werden die Fälle tödlicher Untätigkeit von den Jugendämtern dazu missbraucht, noch mehr Kompetenzen, Personal und Geld zu fordern. Dies ist für uns Betroffene eine Drohung. Denn in unseren Fällen waren finanzielle und personelle Ressourcen in unbegrenztem Umfang vorhanden (allein die Fremdunterbringung kostet den Steuerzahler fast 4.000 Euro pro Monat). Wie wäre es denn damit, diese Mittel dort einzusetzen, wo sie statt zum Schaden zum Nutzen von Kindern wirken können? Hoffentlich zeigt report noch öfter Beiträge zu diesen Thema. Wir würden mit unseren Fällen gerne dazu beitragen.
Christine
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Auch ich habe mein Enkelkind als Pflegekind bei mir aufgenommen, da meine Tochter stark erziehungseingeschränkt ist. Die Rolle des Jugendamtes ist auch in unserem Fall skandalös. Obwohl die Betreuung des Kindes mit sehr viel Liebe und Verantwortung in geordneten Verhältnissen gesichert war, wurde das Kind ähnlich wie in Ihrem Beitrag in eine fremde Pflegefamilie gebracht. Da diese das Kind nicht ordnungsgemäß versorgte, kam die Kleine in ein Heim. Ich versuche nun schon seit zwei Jahren über das Familiengericht mein Enkelkind nach Hause zurückzuholen. Es gibt ein vom Gericht beauftragtes Sachverständigen-Gutachten, das die sofortige Rückkehr in meinen Haushalt fordert. Die Umsetzung dieses Gutachtens wird einfach verweigert. Das Kind ist schwer traumatisiert und möchte wieder nach Hause. Gründe oder Erklärungen für die Maßnahmen des Jugendamtes werden nicht gegeben. Dienstaufsichtsbeschwerden werden nicht bearbeitet, da die verantwortlichen Jugendamtsmitarbeiter angeblich nur dem Gericht gegenüber verantwortlich sind, an das Gericht gewandt erhält man die Information, dass das nicht stimmt und wird wieder an das Jugendamt verwiesen. Beamtenwillkür und Machtmissbrauch sind an der Tagesordnung.
Sybille
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Nicht selten wirken sich Aktionen der Jugendämter langfristig, gar lebenslänglich zerstörerisch auf die seelische Gesundheit der betroffenen Kinder aus. Dadurch werden ganze Generationen sinnlos zu Opfern von Unfähigkeit und Machtmissbrauch. Jedes einzige Mal ist zu viel. Die betroffenen/ unsere Kinder müssen sich dann ihr Leben lang mit den Konsequenzen auseinandersetzen, was wiederum ein "normales" Leben unmöglich macht und nur viel Leid für viele Beteiligte hervorruft.
Hannelore
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Danke für Ihre Sendung. Es wird wenigstens nicht alles unter den Teppich gekehrt. Wir haben ein Problem in Deutschland mit den Kindern. Der Kinderausschuss des Bundestages diskutierte über Kinderlärm in 2007! Auf der anderen Seite breitet sich Willkür in allen Amtsstuben aus zu Lasten der Kinder und Eltern.
Franz
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Der gesendete Beitrag war nach meiner Meinung schlecht recherchiert und konfus. In der Wirklichkeit ist es doch so, dass bei einer "In-Obhut-Nahme" den Ämtern der Vorwurf der Kinderhäscherei gemacht wird. Sind jedoch schlimme Dinge passiert, heißt es "Das Jugendamt hat es gewußt und nichts getan". Der unkontrollierten Entziehung der Kinder stehen meines Erachtens zwei Dinge im Wege: 1. Ein Entzug kann nur mit richterlicher Genehmigung erfolgen, (was im Beitrag nicht eindeutig zum Ausdruck kam). 2. Die Kosten einer Heimunterbringung sind meines Wissens sehr hoch und werden daher eher zögerlich in Kauf genommen. Aus dieser Sicht ist Ihr Beitrag geradezu unglaubwürdig. Auch habe ich noch nicht davon gehört, dass eine solche Maßnahme auf offener Straße vollzogen wird, wie hier glaubwürdig gemacht werden soll. Meines Erachtens ist dieser Beitrag eher dazu geeignet eine negative Stimmungsmache gegen die Institution des Jugendamtes zu erzeugen. Dazu sollte sich eine, von mir bislang geschätzte Sendung eigentlich zu schade sein.
Helmut
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Heute Abend habe ich den herzzerreissenden Beitrag über das Vorgehen der Jugendämter mitbekommen. Nur gut, dass sich mal ein Sender traut, darüber zu berichten. Man kann hier nicht mehr von "Einzelfällen" reden. Das Problem liegt tiefer und berührt die Grundlagen dieser Gesellschaft und wie sie mit Kindern umgeht und welches Bild sie von Kindern hat. Die gesamte Jugendamtspolitik, die auf Unfreiwilligkeit aufbaut, sollte abgeschafft werden. Dafür sollte man die Projekte unterstützen, die Freiwilligkeit als oberstes Prinzip für eine optimale Jugendhilfe garantieren und fördern. Es gibt genug soziale "Arbeiter", die ein Konzept ausarbeiten könnten, dass der Wille der Kinder wirklich im Vordergrund steht. Dieser Wille wird mit Füßen getreten und zwar in alle Richtungen. Wenn man die Rechte der Kinder ernst nehmen würde, müssten die Selbstbestimmungsrechte der Kinder und Jugendlichen gestärkt werden. So dürften sie selbst entscheiden, wo sie leben möchten und kein Erziehungsgewalttäter hätte mehr die Chance, über die Kinder zu verfügen. Dann ergeben sich von alleine die Familien- und Gemeinschaftszusammenhänge, die kein Jugendamt und keine sonstigen Kinderunterdrücker mehr, egal, welcher Art zerstören könnten.
Mecki
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Auch ich bin Betroffene. Während ich mich im Krankenhaus befand, holte das Jugendamt meine 11-jährige Tochter, die ich bei Bekannten untergebracht hatte. Ich habe meine Tochter nicht mißhandelt, sie war nicht verwahrlost und sie war bei mir nicht in Gefahr. Trotzdem wurde mir meine Tochter entzogen und in eine Pflegefamilie gesteckt. Seit fast 8 Monaten habe ich meine Tochter nur für eine Stunde beim Jugendamt gesehen. Laut Jugendamt soll meine Tochter in der Pflegefamilie bleiben.
Christa
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Der Bericht schießt sich auf Jugendämter ein, ohne Hintergründe, Realitäten und Rechtsgrundlagen zu sehen - schade. Kontrolle der Jugendämter wird eingefordert – welche andere Behörde wird denn sonst ggf. innerhalb von wenigen Tagen und Stunden von einem Gericht in ihren Entscheidungen überprüft? Nur das Jugendamt. Nimmt das Jugendamt ein Kind gegen den Willen der Eltern in Obhut, können diese dem widersprechen und der Fall landet unverzüglich vor dem Familiengericht, innerhalb weniger Tage. Diese Gerichte würdigen den Fall und wägen sehr genau ab zwischen dem Recht des Kindes und dem Elternrecht - das macht sich kein Richter leicht, beides sind Grundrechte und werden z.T. höchstrichterlich überprüft. Im Gegenteil – nicht selten lehnt ein Richter die Anregung des Jugendamtes ab, kommt zu anderer, eigener Einschätzung, manchmal mit fatalen Folgen. Gleiches gilt für Fälle, in denen das Jugendamt zwar keinen Zwang zur sofortigen Inobhutnahme sieht, aber dennoch das Wohl des Kindes bei seinen Eltern / Großeltern / Tanten ... gefährdet sieht. Auch hier ruft das Jugendamt das Gericht an - und dieses entscheidet unter erneuter Berücksichtigung der Kindesinteressen, des Kindeswohls und in Abwägung der Elternrechte. Nicht das Jugendamt entscheidet. Wendet es sich jedoch wider besseres Wissen nicht an das Gericht, würde dem Mitarbeiter (zu Recht) Untätigkeit vorgeworfen. Es gibt sie nicht – die angeblich "unkontrollierte Macht der Jugendämter". Der Bericht erscheint mir daher polemisch und schlecht recherchiert. Leider mit bösen Folgen: Erneut wird die Angst vor dem Jugendamt geschürt anstatt es als das zu sehen, was es ist: ein sehr großer Dienstleister im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Die ohnehin überall spürbare Furcht vor dem Jugendamt wird erneut dazu führen, dass Kinder, Eltern, Lehrer, Nachbarn ... sich auch in Zukunft erst an das Jugendamt wenden, wenn es zu spät ist. Schade, wirklich!
Manfred
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Danke, auch im Namen anderer Betroffener für diese Sendung. Das Thema auszustrahlen war sehr wichtig, damit sich endlich alle Mitbürger ein Bild vom Handeln der Behörde Jugendamt machen können. Das unendliche Leid, das die von unseren Steuergeldern bezahlten Mitarbeiter der Jugendämter den Familien mit ihren Kindern bereiten verdient, dass die Bevölkerung dafür sensibilisiert wird. Es ist nicht nur das jetzige Leid, das schlimm genug ist. Die meisten Kinder werden durch das Herausreißen aus ihrer angestammten Familie und die Unterbringung in einer Pflegefamilie oder einem Heim psychisch und dann psychosomatisch für ihr ganzes Leben krank.
Herbert
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Wir haben am Montag Abend den Bericht gesehen.Uns ist genau das gleiche passiert wie der Frau aus dem Bericht.Keine Stellungnahme durch das Jugendamt und auch keine regelmässigen Besuche finden statt.Besuchstermine werden einfach mit einer unwichtigen Begründung abgesagt.Es ist nicht einfach zu kämpfen,aber wir haben uns einen Rechtsanwalt genommen.
Bettina
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Gerne stimme ich Ihnen zu, dass leider viele Fachkräfte im Jugendamt nicht ausreichend ausgebildet sind. Eigentlich sollte überall ein einheitlicher Standard sein und Fachdienste für Pflege- und Adoptivkinder eingerichtet werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Mitarbeiter die nötige Fachkenntnis haben um wirklich für das Wohl des Kindes einzutreten und dieses durchzusetzen. Schade finde ich aber, dass der gezeigte Fall, der bei seinen Grosseltern lebt nicht genauer aufgearbeitet wurde. Ich persönlich glaube in Deutschland wird im Allgemeinen eher zu spät ein Kind aus der Familie genommen, wie sonst kann es kommen, dass soviele Kinder Gewalt und Vernachlässigung im Schlimmsten erfahren müssen? Unicef schätzt 2 Todesfälle pro Woche, das sollte uns allen zu denken geben. Mir fehlt der Kinderschutz in der Reportage, vielleicht sind es seltene Fälle, wie sie geschildert haben, aber sehr häufig wird zu spät gehandelt, die Kinder mussten bereits unnötig leiden und wir zerstören ihre Zukunft. Es ist eine Pflicht unserer Gesellschaft, allen Kindern die Möglichkeit zu geben, zu psychisch und physisch gesunden Menschen heranzuwachsen, die die Gesellschaft wiederum mittragen können anstatt ihr selbst zur Last zu fallen. Die Größe einer Nation erkennt man daran, wie sie ihre Kinder behandelt. Wir haben die UN Kinderrechtskonvention unterzeichnet, aber die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, den Schutz, wenn Kinder vor ihrer leiblichen Familie geschützt werden müssen, das fehlt völlig, schade, da wäre ihre Unterstützung sehr wichtig. So könnte positiv für alle Kinder etwas bewirkt werden. Vielen Dank für Ihr Interesse, aber ich musste mir wirklich mal Luft machen.
Michaela
Kindesentzug auf Verdacht? Die unkontrollierte Macht der Jugendämter - Sendung vom 22.10.2007
Jugendämter, machen nach meinen, eigenen Erfahrungen was sie wollen. Eine Zusammenarbeit zwischen Jugendämtern und Eltern ist von Seiten der Jugendämter selten erwünscht. Erklärungen werden von Jugendämtern nicht gegeben, man hat das zu machen, was die Jugendämter einem diktieren. Werden von den Eltern unbequeme Fragen gestellt, oder konsequente Forderungen gestellt, werden die staatlichen Resourcen der Gerichte in Anspruch genommen und mit Hilfe derer den erziehungsberechtigten Eltern das Sorgerecht entzogen.
Jens
Der Fall Tiedge - Wie Ex-Stasi Kader die DDR-Geschichte umschreiben - Sendung vom 03.10.2007
Mit Bestürzung habe ich Ihren Bericht zur Kenntnis genommen. Ich bin selbst Stasiopfer und habe über 3,5 Jahre in Bautzen einen Teil meiner Jugend lassen müssen. Diese Frau hat kein Recht weder als Landtagsabgeordnete noch als Mitarbeiterin in irgend einem Gremium schon gar nicht was die Aufarbeitung der DDR Geschichte anbelangt. Ich bin Ihnen überaus dankbar, dass Sie durch diesen Bericht der Öffentlichkeit gezeigt haben, dass es zur Aufarbeitung noch viel zu tun gibt. Aber dann bitte ohne solche Leute wir Frau Tiedge.
Günther
Der Preisschock - Wie der Bioboom Nahrungsmittel verteuert - Sendung vom 03.10.2007
Im Beitrag wird mächtig auf die Tränendrüse gedrückt, weil der Boden knapp wird für Nahrungsmittel und die Menschen in den Entwicklungsländern hungern. Antwort: Zum einen sind wir kein Agrarland und bekommen aus dem Ausland auch Getreide, wie im Beitrag auch nebenbei erwähnt wird. Warum das verbrannt wird zur Energiegewinnung ist mir unklar. Desweiteren wurde die Frage nach den subventionierten Brachland zwar aufgeworfen, aber keines falls beantwortet. Was passiert mit den EG-subventionierten Brachland ? Und die größte Frage ist doch, was passiert wenn das Erdöl versiegt? Krieg um die Resourcen oder sind wir vorbereitet mit Alternativen? Und wenn die Klimaveränderung weitergeht, wird das Eis der Pole weiterschmelzen und der Meeresspiegel steigt. Dann wird Agrarland im Meer verschwinden. Also, wie wäre es ein Thema umfassender zu betrachten?
Roland
Der Preisschock - Wie der Bioboom Nahrungsmittel verteuert - Sendung vom 03.10.2007
Jahrelang wurde den Landwirten gesagt, dass sie sich weniger auf staatliche Zahlungen, sondern endlich (?!) mehr auf den Markt einlassen sollten. Das haben sie gemacht: Vor zwei Jahren haben 100kg bester Brotroggen dem Landwirt 9,00 € eingebracht. Der gleiche Roggen - in den Ofen gesteckt - hat einen Brennwert von 27,00 €, wenn man den aktuellen Heizölpreis zugrunde legt. Also müsste jeder Landwirt sein Getreide als Heizmaterial verbrennen um Geld zu verdienen, denn es ist schlichtweg nicht möglich für 9,00€/100 kg Getreide zu produzieren. Wenn also die schlechteste Verwertung von Getreide (Verbrennung) schon einen Wert von 27,00 € hat, mag ein jeder für sich entscheiden, was ihm die beste Verwertung von Getreide (Ernährung) wert ist. Am Rande seien nur zwei Dinge erwähnt: 1. Die Preise für landwirtschaftliche Rohstoffe und die meisten Lebensmittel sind fast schon seit Jahrzehnten stabil, also der "Billigmacher" in der Inflationrate und 2. In Saudi-Arabien liegen die Kosten für die Förderung eines Barrels Erdöls bei 1 bis 2 $ - Verkaufswert auf dem Weltmarkt ca. 75 $ - wo wird die Bevölkerung doch geschröpft...?!
Tillmann
Tödliche Erreger - Das Infektionsrisiko in Kliniken - Sendung vom 10.09.2007
Auch wir sind MRSA geschädigt, mein Schwiegervater ist wg. eines Herzinfarktes ins KKH gekommen und hat sich einen MRSA-Erreger dort zugezogen, an den Folgen daran ist er gestorben. Meine Schwiegermutter hätte nach einer harmlosen Verletzung fast ihr Bein verloren und alles nur weil im KKH gepfuscht und rücksichtslos gespart wird !
Thomas
Tödliche Erreger - Das Infektionsrisiko in Kliniken - Sendung vom 10.09.2007
Ich bin 1 Jahr im Krankentransport und Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz gefahren und habe auch als Patient 3 Vollnarkosen hinter mir. Meine eigenen OPs habe ich gut überstanden. Aber was ich teilweise in Krankenhäusern bzw. Alten- und Pflegeheimen gesehen habe, ist genau das was im Moment in den Medien kursiert: Mangelnde Pflegekapazitäten in Pflegeheimen und fehlende Hygienemaßnahmen in manchen Krankenhäusern.
Timo
Planspiele für einen Politikwechsel - Wer will schwarz-grün? Sendung vom 20.08.2007
Wer will schwarz-grün? Schon mal vorweg: ich nicht. Diese runden Tische, an denen Absprachen getroffen werden,haben nur ein Ziel: Macht und Einfluß. Tja, werden viele sagen, wo leben Sie denn? So läuft das unter Global Playern! Aber mir ist das zu intransparent und am Bürgerwillen klar vorbei. Die in Ihrem Beitrag erwähnte Teilnehmerin des geheimen Treffens, Thea Dückert, kommt aus Oldenburg. Hat sie Ihren Einfluß geltend gemacht, als sich im letzten Kommunalwahlkampf die Grünen mit der CDU koellierten? Daß Absprachen zwischen Grünen und CDU nicht ausreichen, um eine gemeinsame Politik zu gestalten sondern auch an Glaubensfragen scheitern kann, zeigt die Kündigung des Koalitionsvertrages schon nach wenigen Wochen nach Unterzeichnung. Mein Fazit: Die Grünen haben sich von einem Professor für Kommunikationswissenschaften als Vertreter der CDU ordentlich bequatschen lassen und ihr experimenteller Selbsterfahrungstrip hin zu Avangarde ist gründlich gescheitert. Übrig blieb eine beleidigte, verschmähte Leberwurst-Fraktion. So viel zu dem slogan "Inhalte vor Macht!"
H. Willems
Abseits der Knut-Hysterie - Der dubiose Tierhandel in deutschen Zoos - Sendung vom 20.08.2007
Danke für die tolle Aufklärung, es ist nichts Neues, dass es gerade die Profis sind, die mehr für Tierleid sorgen als sich in Soaps so seriös darzustellen als würden Sie mit ihrer Nachzucht den Klimawandel aufhalten. Wir könnten Ihnen hier sicher ergänzend zur Aufklärung helfen, doch den Tieren geht es deshalb nicht besser. Schade, dass die Seriosität darunter so erheblich leidet.
Rüdiger
Verzweifelte Patienten, überforderte Ärzte - Die unterschätzte Zeckenkrankheit - Sendung vom 30.07.2007
Danke für die Sendung. Sie hat mir und vielen anderen Patienten Mut gemacht. Wenn man Borreliose hat, muss man nicht nur gegen die Krankheit, sondern auch mit Windmühlen kämpfen!
A. Bollert
Verzweifelte Patienten, überforderte Ärzte - Die unterschätzte Zeckenkrankheit - Sendung vom 30.07.2007
Es wurde eindrucksvoll die Not der Betroffenen und die Missstände bei der Diagnose und Therapie dargestellt. Unklar blieben jedoch die Ursachen für dieses diagnostische und therapeutische Dilemma. Kein Wort über die dringend notwendigen gesundheitspolitischen Maßnahmen. Es wurde lediglich die fehlende bundesweite Meldepflicht angesprochen, wobei jedoch keinerlei kritische Auseinandersetzung mit den Vorbehalten der Länder und des BMG gegen die Aufnahme der Lyme-Borreliose in das Infektionsschutzgesetz stattgefunden hat. Schade.
Jutta
Günter Ederer deckt auf: Aufklärung statt Panikmache: Experten warnen vor Al Gore und den Klimahysterikern - Sendung vom 09.07.2007
Liebe Leser, ich würde mir auch wünschen, dass es mehr Aufklärung gibt. Es wird im Beitrag von Prof. Singer behauptet, dass nur in Deutschland die Akademiker schweigen zur angeblichen Klimalüge. Tatsache ist, dass der große UN-Klimabericht von rund 2.500 Forschern weltweit verfasst und verabschiedet wurde und die Aussagen darin sind eindeutig. Dies wird auch nicht dadurch falsch, dass ein Zoologe und Herr Singer anderer Meinung sind. Ich würde mir wünschen, dass BR-report folgendes klar macht: Dies sind Einzelmeinungen und nicht der weltweite wissenschaftliche Konsens. Des weiteren gibt es keine nennenswerte Anzahl von Studien, die die Behauptung von Prof. Singer untermauern. Zuletzt: Umweltschutz ist immer gut, selbst wenn der Klimawandel nicht kommen würde.
Lucas
Günter Ederer deckt auf: Aufklärung statt Panikmache: Experten warnen vor Al Gore und den Klimahysterikern - Sendung vom 09.07.2007
Begeistert bin ich eigentlich immer von report, doch Ihre Kritik an Al Gores Film zur Aufklärung wie es um den weltweiten CO2 Ausstoß und die Folgen, wenn es so weiter läuft in der Welt (und nur daraus entsteht die so negative Katastrophenvoraussage!!!), entspricht nicht Ihrer Kritik. Wenn Sie zwei Wissenschaftler ins Feld führen, dann haben Sie den Film nicht gesehen oder verstanden. Al Gore hat 1.800 Klimaexperten befragt. Ihre Kritik kann ich nicht teilen und ersehe den eher als populistisch. Es ist besser, eine deutliche Warnung als ein Runterspielen der Gefahr (und das machen Sie leider).
Mit freundlichem Gruß
Reinhold
Günter Ederer deckt auf: Aufklärung statt Panikmache: Experten warnen vor Al Gore und den Klimahysterikern - Sendung vom 09.07.2007
Vielleicht sollten Sie einmal kritisch hinterfragen, wer diese "Experten" denn nun sind, die Sie anführen, um Ihre Auffassung zu stützen. Die Bush-Regierung umgibt sich zum Beispiel grundsätzlich nur mit Personal, das ihre Weltsicht bestätigt, weil sie Realitäten nun einmal nicht wahrhaben will. Es gibt weiterhin Verbindungen zwischen Frederic Singers Forschungsinstitut und dem Ölkonzern ExxonMobil. Gerade diese Verbindung sollte kritisch stimmen. ExxonMobil ist einer der Hauptgeldgeber IPCC-kritischer Studien. Das Unternehmen betreibt das Stiften von Verwirrung über den Stand der Klimaforschung als Teil seiner Firmenstrategie. Und nehmen wir weiter an, daß ExxonMobil ein größeres kommerzielles Interesse hat als Al Gore.
Martin
Günter Ederer deckt auf: Aufklärung statt Panikmache: Experten warnen vor Al Gore und den Klimahysterikern - Sendung vom 09.07.2007
Köln, 13.07.2007
report MÜNCHEN führt Zuschauer in die Irre
Sehr geehrter Herr Keicher, sehr geehrtes Redaktionsteam von report MÜNCHEN,
ich schreibe Ihnen anlässlich des Beitrags von Günter Ederer zum Live Earth-Konzert und der Arbeit von Nichtregierungsorganisationen wie Germanwatch. Obwohl ein kritischer Blick auf Events wie Live Earth durchaus seine Berechtigung hat, entspricht der Beitrag aus meiner Sicht nicht journalistischen Standards und führt die Zuschauerinnen und Zuschauer in die Irre. Der Autor Günter Ederer lässt in dem Beitrag zweimal Fred Singer zu Wort kommen. Dieser gehört zu den bekanntesten sogenannten „Klimaskeptikern“ (genauer Klimawandelskeptikern) und hat enge Verbindungen zur Ölindustrie. Die Studie „Smoke, Mirrors & Hot Air“ der amerikanischen Wissenschaftlerorganisation „Union of Concerned Scientists“ listet die Verbindungen von Fred Singer zu elf Institute und Organisationen auf, die Gelder vom Ölkonzern ExxonMobil erhalten haben, um die Debatte über den Klimawandel zu beeinflussen. Singer war für die meisten Organisationen als Berater, Autor oder als sogenannter Fellow tätig, z.B. als Senior Fellow für die Heritage Foundation oder als Adjunct Fellow für Frontiers of Freedom. Diese Organisation wurde von 1998 bis 2006 mit mehr als 1 Mio. US$ gefördert (genau 1.182.000 US$), die Heritage Foundation mit 565.000 US$. Das von Singer selbst gegründete Science and Environmental Policy Project (SEPP) wurde ebenfalls von ExxonMobil gefördert, aber nur mit kleineren Summen: laut „Smoke, Mirrors & Hot Air“ von 1998 bis 2005 mit 20.000 US$. Aber die Verbindungen reichen über die finanzielle Unterstützung hinaus: 1998 gründete ExxonMobil zusammen mit Chevron (Öl), der Southern Company (Energieversorger) und dem American Petroleum Institute (API) das „Global Climate Science Team“ (GCST). Das Team entwickelte eine Strategie, wie über durch die Infragestellung wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Klimawandel Klimaschutzmaßnahmen wie das Kyoto-Protokoll untergraben werden sollten. Mitglied in dem Team war die Vizepräsidentin von SEPP, Candace Crandall – zugleich die Frau von Fred Singer. Die UCS-Studie bezeichnet die Strategie von ExxonMobil, scheinbar unabhängige Denkfabriken und Institute zu fördern, als „information laundering“ (Informationswäsche) und vergleicht sie mit den Versuchen der Tabakindustrie, die Gesundheitsgefahren des Rauchens und des Passivrauchens abzustreiten. Interessanterweise war Fred Singer bzw. SEPP auch an Studien bzw. Kampagnen beteiligt, die mit finanzieller Unterstützung der Tabakindustrie die amerikanische Umweltbehörde EPA in Frage stellen sollten. Von all diesen Verbindungen erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer bei report München nichts – obwohl Ederer seinen Experten Fred Singer ausführlich vorstellt: „Im Brüsseler Europaparlament treffen wir einen der Hauptkritiker der Klimakatastrophenszenarien. Prof. Fred Singer. Einige seiner wissenschaftlichen Positionen: Dekan der Umweltwissenschaften der Universität Virginia, erster Direktor des Nationalen US-Wettersatelliten Services, Chef- Wissenschaftler amerikanischer Ministerien und Sachverständiger des Kongresses. In Brüssel spricht er vor britischen Abgeordneten. Er kommt gerade von einem Treffen mit der niederländischen Regierung. Im April war er vom Vatikan in Rom als Sachverständiger geladen. Im Juni in Berlin urteilte er über Al Gore`s Film: [...]“ (Zitat laut Textfassung des Beitrags auf der Webseite von report MÜNCHEN) Ederer ist offensichtlich nur daran interessiert, Fred Singer als gefragten und anerkannten Experten zu schildern, und lässt alles andere unter den Tisch fallen. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um eine Verschleierung bzw. Irreführung der Zuschauerinnen und Zuschauer. Diesen werden wesentliche Informationen für die Einschätzung des „Experten“ Fred Singer vorenthalten. Das ist umso erstaunlicher, weil der Beitrag von Ederer an anderer Stelle explizit die (teilweise) Finanzierung von Germanwatch durch die Münchner Rück-Stiftung thematisiert. Umso mehr wäre es seine Pflicht gewesen, auch auf die Verflechtungen von Herrn Singer hinzuweisen. Dass Ederer über Singers Hintergrund und seine Verbindungen Bescheid wissen dürfte, zeigt das Bildmaterial des Beitrags. Fred Singers Aussage zum Film von Al Gore ist in Berlin in den Räumen des Instituts für Unternehmerische Freiheit aufgezeichnet – dort war er am 30. Mai zu einer Tagung des Europäischen Instituts für Klima & Energie (EIKE), des Instituts für Unternehmerische Freiheit (IUF) und von CFACT eingeladen. EIKE ist übrigens eine Neugründung, von der es bis jetzt weder eine Adresse noch Angaben über Mitarbeiter oder Finanzierung gibt. Bekannt sind nur die beiden Vorstandsmitglieder Wolfgang Müller vom IUF und Holger Thuß von CFACT Europe. IUF ist eine marktliberale Denkfabrik in Berlin, die sich weigert offenzulegen, von welchen Unternehmen sie Geld bekommt. CFACT war in dem oben erwähnten „Global Climate Science Team“ vertreten und erhielt von 1998 bis 2006 insgesamt 567.000 US$ von ExxonMobil. In der Selbstbeschreibung von report München heißt es: „Investigativer Journalismus, seriöse Informationen und klare Positionen - das sind die Markenzeichen von report München.“ Aus meiner Sicht wird der Beitrag von Günter Ederer diesem Anspruch nicht gerecht. Die Redaktion von report MÜNCHEN sollte zumindest eine Klarstellung zum Hintergrund von Fred Singer auf der Webseite des Beitrags von report MÜNCHEN veröffentlichen. Außerdem sollten Sie sicherstellen, dass weitere Beiträge von Günter Ederer journalistischen Standards entsprechen und die Zuschauerinnen und Zuschauer über die Hintergründe von einseitig positionierten Experten wie Fred Singer informiert werden. Aus Gründen der Ausgewogenheit hätte es zudem meiner Einschätzung nach eine inhaltliche Gegenstimme zu Fred Singer in dem Beitrag geben müssen, wenn report MÜNCHEN schon auf diese Art von „Experten“ zurückgreift. Ich bin gespannt auf Ihre Einschätzung zu diesem Fall und freue mich von Ihnen zu hören.
Mit freundlichen Grüßen,
Ulrich Müller Geschäftsführender Vorstand
LobbyControl - Wilhelm-Mauser-Str. 45 - 50827 Köln
Stellungnahme von Günter Ederer zu: Aufklärung statt Panikmache: Experten warnen vor Al Gore und den Klimahysterikern - Sendung vom 09.07.2007
Die Reaktionen auf den report-Beitrag waren ziemlich genau 50:50 - positiv und negativ. Die einen bedanken sich überschwenglich dafür, dass endlich auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen einen solchen nachdenklichen Beitrag gemacht hat - ihre Kritik: Warum nicht mehr davon und nicht länger. Mit 7 Minuten war der Klimabeitrag schon sehr lang. Natürlich konnten wir in dieser Zeit nicht alle Aspekte der sehr umfassenden Klima- und Klimafolgediskussion behandeln. Wir bitten dafür um Verständnis. Andere griffen die Sendung mit teilweise scharfen Attacken an.
Allgemein: Niemand macht in der report-Sendung einen Beitrag, um der Kritik willen und niemand kann da sein Mütchen kühlen. Als Autor des Beitrags habe ich mich seit 8 Jahren intensiv mit dem Thema beschäftigt - sowohl die IPCC-Berichte gelesen, als auch die Bücher von Nigel Calder zum Beispiel: "The manic sun", "The chilling stars". Ich habe die Auseinandersetzungen zwischen Kritikern des IPCC und Repräsentanten dieses UN- Klimarates verfolgt, die Debatten im angelsächsischen Raum und in Deutschland- die sich zum Beispiel inhaltlich und in ihrer Intensivität gravierend unterscheiden. Als Wirtschaftsjournalist habe ich auch den Wandel in der Industrie verfolgt, von Gegnern der CO2-Theorie bis hin zum Mitläufertum. Dabei habe ich festgestellt: Der Wandel vollzog und vollzieht sich entlang der Subventionen, die der Staat auslobt, nicht entlang wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Mit moralischer Entrüstung schrieben einige Zuschauer, dass ich in dem Beitrag Energieverschwendung verharmlosen und die Zerstörung der Umwelt in Kauf nehmen würde: Kritik an der Klimahysterie hat aber mit diesen beiden Aspekten überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil: Jede vernünftige Einsparung an Energie halte ich für eine Selbstverständlichkeit - vor allem auch, um uns unabhängig zu machen von einer Pseudodemokratie in Russland und der irrationalen Politik der meisten Ölstaaten.
Ein Zuschauer fand es geschmacklos, dass ich in dem Zusammenhang mit dem Al Gore Film das Attentat vom 11. September auf das World Trade Centre erwähnte. Da hat er etwas nicht richtig verstanden. Es waren Al Gore und der Vertreter der Münchner Rück-Stiftung, die den Vergleich mit dem Terroranschlag benutzten, um die Klimakatastrophe so richtig anzuheizen. Wir haben dieses Vorgehen kritisiert - denn das hat nun wirklich nichts miteinander zu tun.
Die meisten Kritiker meines Beitrags aber haben sich über Prof. Singer aufgeregt und mir vorgeworfen, ich hätte einen bekannten Lobbyisten von Big Oil als Kronzeugen benutzt. Singer der unseriöse Lobbyist, der für Öl, die Tabakindustrie etc. arbeitet und ansonsten keine Ahnung hat. Über die Qualifikation Singers, empfehle ich die Liste seiner Auszeichnungen und Berufungen heranzuziehen. Als Lektüre zum Beispiel sein letztes gerade veröffentlichstes Buch: The Unstopable Global Warming", zur Zeit auf Platz 5 der Bestsellerliste der New York Times.
Fred Singer ist kein Lobbyist. Glauben Sie wirklich, ich wäre so naiv, einen amerikanischen Profesor in einem Beitrag auftreten zu lassen, der all diese Unredlichkeiten begangen hat, deren Sie ihn anschuldigen. Natürlich weiß ich auch, was in Wikipedia steht und was einige seiner Gegner über ihn verbreiten. Aber, wie es ich für einen Journalisten gehört, bin ich all diesen Punkten nachgegangen.
1.) Fred Singer hat nie von der Tabakindustrie Geld bekommen, weder er persönlich, noch sein Institut.
2.) Vor 25 Jahren veröffentlichte Singer eine Untersuchung über den Weltölpreis und ein theoretisches Modell, wie sich der Ölpreis in Zukunft entwickeln könnte. Danach wurde er von mehreren Unternehmen eingeladen, seine Studie vorzustellen und wurde dafür natürlich bezahlt. Eine unabhängige wissenschaftliche Arbeit und danach erfolgt Bezahlung seiner Zeit, für die er angeheuert wurde, was hat das mit Lobbyismus zu tun? Das hatte mit Globaler Erwärmung nun wirklich nichts zu tun. Das Thema gab es damals noch nicht. Schon 1994 hat Fred Singer einen Prozess gegen Justin Lancaster gewonnen, weil er Singer als Lobbyist der Industrie bezeichnet hat.
Singers heutige Firma SEPP, die er seit seiner Eremitierung führt, ist eine nicht steuerpflichtige gemeinnützige Organisation, die Bildungs- und Aufklärungsarbeit leistet und der es gesetzlich verboten ist, Lobbyarbeit zu betreiben. Deshalb muß er seine Einkünfte auch der amerikanischen Steuerbehörde IRS vorlegen. Und dass mit der nicht zu spaßen ist, wissen alle Amerikaner.
Zu seinem Einkommen, das er beim Finanzamt angibt, hat Prof. Singer uns per e-mail mitgeteilt: "My income comes from Pensions, some investments, book royalties and occasional writing and speaking fees." Dies seit er als Prof. von der Universität Verginia eremetierte und seine Berufung als Oberster Wissenschaftler des amerikanischen Transportministeriums aus Altersgründen aufgab.
Zu seiner Organisation SEPP: "My organisation SEPP does not lobby. As an educational, tax-exemt organisation it is forbidden to do so under US law. SEPP receives donations from private individuals and charitable foundations. We report these to the income-tax authorities (IRS) every year. Neither SEPP nor I have ever received money from tabacco companies. As I recall, SEPP received un unsolicited and unexpected donation of $10 000.- from Exxon about 10-15 years ago. This is much less than 1% of our cumulative budget. There were absolutely no conditions attached to this donation."
Zu anderen Vorwürfe, Singer habe erst kürzlich Zuwendung von Exxon erhalten, teilt Singer per e-mail mit: "No donation from Exxon in 2005/2006. An outright lie."
Ganz abstrus werden die Konstruktionen in dem Blog, die die Exxon-Kampagne zu Singer herstellt. Da wird die Heritage Foundation genannt, und die Fellows for Frontiers of Freedom. Beide Organisationen haben in den USA einen hohen Stellenwert und sind bekannt für ihr Eintreten für eine freie Gesellschaft. In den Augen manchen Deutscher, sind sie sicher sehr konservativ, wenn nicht sogar reaktionär. Es gibt jedoch kaum eine US-Gesellschaft, die diesen Stiftungen nicht beachtliche Summen zukommen läßt. Aber in der Aufzählung fehlen noch einige große Namen. Zum Beispiel die Eliteuniversitäten MIT und Stanford, die von Exxon jeweils rund $100 Millionen bekommen haben- nur für die Klimaforschung! Ist damit jeder, der mit diesen Stiftungen oder Universitäten zu tun hat, ein Lobbyist? Gerade im MIT arbeiten Wissenschaftler, die an die Klimamodelle glauben und Wissenschaftler, die sie radikal ablehnen.
Den Absatz über EIKE und CFACT hätte sich Lobby Control sparen können. Beide habe ich nicht erwähnt. Dass Singer in den Räumen des Instituts für Unternehmerische Freiheit (IUF) sprach, habe ich auf meiner Fahrt nach Berlin erfahren. Ich sehe nichts, warum er das nicht tun sollte. Denn in einem Punkt ist Singer sicher für viele staatsgläubige Linke ein Dorn im Auge: Er glaubt an die Leistungen einer freien Wirtschaft, die in der Lage ist und deren Pflicht es ist, die Umwelt zu erhalten. Dies habe ich seinen Veröffentlichungen entnommen. Prof. Singer wußte bei unserem Treffen in Brüssel nicht, was EIKE bedeutet. Im Übrigen wird er bei jedem sprechen, der ihn einlädt.
Mein Vorschlag: Ich stelle mich einer Diskussion zum Beispiel mit German Watch: Sie tragen ihren Vortrag und ich meine Gegenargumente vor.
Zu einem weiteren Punkt im online-Auftritt von LobbyControl: Gleich im ersten Absatz ist alles falsch, was nur falsch sein kann. Da steht: Günter Ederer bekannt für seine Märchen-Filme zum Sozialstaat, teilweise gefördert durch die Arbeitgeber-Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft... Dies wird geschrieben, obwohl im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunk (hr) und im ARD-Programmbeirat der Ablauf des Verkaufs der Videorechte an die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft mit den Richtlinien der ARD als korrekt bezeichnet wurde.
Für alle, die die 4 Jahre "Affaire" nicht kennen: nach der Festlegung des inhaltlichen Konzepts der Sendungen mit den Redakteuren des HR Joachim Faulstich und Georg Hafner und lange nach Drehbeginn hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft die Videorechte an den Filmen zum Weiterverkauf erworben. Eine redaktionelle Einflußnahme oder gar eine Auflage wäre überhaupt nicht möglich gewesen. Die Einnahmen durch den Verkauf der Videorechte kamen ausschließlich dem Hessischen Rundfunk zu Gute. Die alles hätte der Blogschreiber wissen können, wenn er sich nicht auf Zweit-und Drittquellen verlassen hätte.
Ihr Günter Ederer
Günter Ederer deckt auf: Aufklärung statt Panikmache: Experten warnen vor Al Gore und den Klimahysterikern - Sendung vom 09.07.2007
report MÜNCHEN stellt auch dann unangenehme Fragen, wenn die allgemeine Öffentlichkeit zu einem Thema eine feste, einseitige Meinung hat. Dass dies auch beim Thema Klimawandel der Fall ist ehrt Sie. Allerdings vergessen Sie vor lauter Fragen stellen das Antworten geben. "Ein guter Film solange man die Wissenschaftler außen vor lässt", sagte sinngemäß der von Ihnen interviewte Klima- Experte über den Al Gore Film. Mich hätte interessiert, was denn die Wissenschaftler gesagt hätten. Al Gores Film ist sicher vor allem eins: Ein schöner Film über den heldenhaften Al Gore. Aber was sagen denn die Experten, die der allgemeinen Panikmache entgegenstehen? Was sagen Sie über den extremen Anstieg des CO2? Was sagen Sie zu denen von ihnen nicht kritisierten Daten und Fakten des Al Gore Films? Eisbären- Sterben hin oder her, da war doch noch ein bisschen Wichtigeres in "der unbequemen Wahrheit", oder? Was ist die Hauptaussage des Berichts? Achtung, das Thema Klimawandel wird vor allem in Deutschland einseitig behandelt. Dass "Die unbequeme Wahrheit" Schwächen hat und den Zuschauer in die Irre treibt, steht für mich außer Frage. Aber trotzdem wären mehr Antworten als Fragen nett gewesen.
PS: report ist dennoch für mich eine der besten Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Danke
Daniel
Günter Ederer deckt auf: Aufklärung statt Panikmache: Experten warnen vor Al Gore und den Klimahysterikern - Sendung vom 09.07.2007
Nun ich hatte mich sehr auf Ihren Beitrag zum Thema gefreut, da ich gespannt war, auch mal eine andere Meinung zu hören. Allerdings musste ich, meiner Meinung nach, feststellen dass Sie auf nicht sehr viele Details eingegangen sind. Des Weiteren denke ich: „Kann es schaden, den Co² Anstieg zu senken?“ Sicherlich kann man darüber diskutieren und sicherlich ist nicht alles so schlimm wie es dargestellt wird. Umweltschutz sollte nicht um jeden Preis betrieben werden, wo es nicht nötig ist, aber sicherlich kann jeder bei sich Kleinigkeiten ändern die ihm sogar Geld sparen und das kann niemanden schaden. In einer Zeit, wo es Energiekonzernen trotz großartiger Zahlen immer noch gelingt, dem Bürger noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, kann es nicht schaden, mit den uns gegebenen Ressourcen etwas sparsamer umzugehen, wenn nicht der Umwelt zu liebe, dann wenigstens dem Geldbeutel zu liebe.
Roger
Günter Ederer deckt auf: Aufklärung statt Panikmache: Experten warnen vor Al Gore und den Klimahysterikern - Sendung vom 09.07.2007
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leser, ich bin sehr enttäuscht von Ihrem heutigen Bericht zum Thema Klimawandel. Es stimmt, dass einige Behauptungen aus Al Gores eher populistisch orientierten Film wissenschaftlich unhaltbar sind. Dennoch halte ich eine einseitige Berichterstattung zu einem so wichtigen Thema für wenig angemessen. In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung von Klimaforschern (dazu gehört ein Zoologe wohl eher nicht) stellen die Skeptiker eine deutliche Minderheit dar. Sie sollten sicherlich zu Wort kommen, um ihre Zweifel anbringen zu können. Dennoch sollte sich eine möglichst objektive Berichterstattung nicht auf diese wenigen Verschwörungstheoretiker beschränken. Es gibt inzwischen umfangreiche wissenschaftliche Erkenntnisse, die für einen erheblichen Klimawandel sprechen - vergleichen Sie dazu den UN-Klimabericht des IPCC, an dem weltweit führende Naturwissenschaftler mitgewirkt haben. Anstelle einer Aufzählung wissenschaftlicher Titel des Skeptikers und einer Herausstellung des unhaltbaren, aber nebensächlichen Eisbärbeispiels wäre eine Darstellung der wesentlichen Erkenntnisse hilfreich für die Debatte. Ich wünsche mir in Zukunft wieder eine sachorientiertere und ausgewogenere Berichterstattung.
Mit freundlichen Grüßen
Jens
Teure Prozesse, verzweifelte Angehörige: Der Endlosstreit um Trennungskinder vor deutschen Gerichten - Sendung vom 09.07.2007
Mit Verlaub, das was die Experten da schreiben nervt. Die Lösung des Problems ist so einfach wie genial: "Das Kind hat Recht auf Umgang mit beiden Eltern zu gleichen Teilen." Zur Aufnahme dieses Satzes ins Gesetzbuch müssten sich die Damen und Herren Abgeordnete durchringen und schon gäbe es die Klarheit und Unstrittigkeit wie in der STVO. Man muss dies nur wollen. Und genau daran hapert es und deshalb wird sich für die Kinder in absehbarer Zeit in diesem Land nichts ändern. Eine Schande!
Thomas
Retten unter Lebensgefahr: Wie Autobahnraser Pannenhelfer gefährden - Sendung vom 18.06.2007
Deutschland, das Land der Raser tötet nun seine Polizisten, wird nun endlich die Vernunft sich durchsetzen und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h Gesetz??? LkW Höchstgeschwindigkeit 80 km/h plus Überholverbot, man möge unseren Politikern Verstand schenken.
Thomas
Luftkampf im Westen: Der millionenteure Streit um die Regionalflughäfen Saarbrücken und Zweibrücken - Sendung vom 18.06.2007
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leser dieses Forums, es ist schade, dass in Ihrem Bericht vom 18.06.2007 einiges ausgelassen wurde. Man bedenke, dass in der Region Saar Lor Lux Pfalz in kürzester Entfernung noch die Flughäfen Luxemburg Findel, Metz Nancy und Hahn (Frankfurt Hahn) zu finden sind!! Und letzterer Flughafen gehört ebenfalls zu Rheinland Pfalz und wird mit Steuergeldern finanziert! Also leistet sich Rheinland Pfalz zwei vom Steuerzahler finanzierte Flughäfen. Unserem saarländischen Wirtschaftsminister Georgi muß man vorwerfen, dass er als Hahn vor etwa zehn Jahren groß geworden ist gepennt hat und nicht gleich in die Offensive gegangen ist und sich um einen Billigflieger für Saarbrücken bemüht hat, dann wäre Zweibrücken heute kein Thema, denn dieser Flughafen liegt, wenn Saarbrücken nach Ihrem Bericht in der "Provinz" liegt, erst recht in einer unattraktiven Gegend. Überdies fliegen ab Saarbrücken mehr als fünf Flüge pro Tag. Luxair fliegt allein je dreimal täglich Luxemburg und München an, Cirrus bis zu viermal Berlin und zweimal Hamburg. Hamburg International mehrere Charterverbindungen, also bitte zukünftig etwas seriöser recherchieren. Das Saarland braucht diesen Flughafen und wird Ihn "verteidigen!", allein wegen der wirtschaftlichen Entwicklung, die im Saarland momentan stattfindet und gute Anbindungen braucht, nicht nur nach Paris mit der neuen ICE-Verbindung. Ich hoffe, dass die saarländische Regierung den eingeschlagenen Kurs beibehält und unser Wirtschaftsminister zukünftig früher aus seinem Schlaf erwacht und tätig wird, wenn es gilt den Saarbrücker Flughafen weiterzuentwickeln.
Grüße aus dem Saarland
M. Backes
Empörte Tierschützer schlagen Alarm: Noch mehr Tierquälerei durch neue EU-Verordnung - Sendung vom 18.06.2007
Wenn man miterlebt, wie schon Menschen mit Menschen umgehen - hier auch die rücksichtslose und verantwortungslose Raserei bei Blaulicht - wundert es einen dann nicht mehr, wenn Menschen mit Tieren noch brutaler umgehen. Der wahre Charakter eines Menschen spiegelt sich in seinen Taten und nicht in dem Gesagten! Bitte bleiben Sie dran.
MfG
robinright
Wegsperren in die Psychiatrie - Die Zwangseinweisung alter Menschen - Sendung vom 21.05.2007
Bitte, bleiben Sie an diesem Thema. Ja, es könnte einem Angst werden vor Alter und vor Menschen, die so unbarmherzig handeln. Wer gibt der Frau ihr Habe zurück? Nur, wenn in der Öffentlichkeit berichtet wird, kann man auf Änderung hoffen. Wissen diese "Täter" nicht, daß sie sich einmal vor Gott verantworten müssen - gerade wie sie mit hilflosen Menschen umgehen? Danke und alles Gute!
Ursula
Wegsperren in die Psychiatrie - Die Zwangseinweisung alter Menschen - Sendung vom 21.05.2007
Respekt auch vor diesem 3. Beitrag in Sachen Machenschaften mit der Betreuung. Hoffentlich folgen noch weitere solcher Beiträge. Die Öffentlichkeit muss umfassend informiert und Bürger vor falschem Tun aus Unwissenheit gewarnt werden.
Berthold
Denkverbote für Klimaforscher - Der Weltklimarat und seine unbequemen Kritiker - Sendung vom 21.05.2007
Sehr geehrte Damen und Herren, herzlichen Dank für diesen Beitrag. Nicht erst seit heute habe ich den Eindruck, dass die sicher notwendige Klimadebatte, richtig hoch gekocht wird, weil man damit jede Menge Kohle machen und den Bürger gut abzocken kann. Das Geschäft mit der Angst war schon immer lohnenswert. Da sind andere Meinungen unerwünscht. Vor nicht allzu langer Zeit konnte man noch die Schlagzeile lesen: Gibt es eine neue Eiszeit? Ein Glück, dass es noch kritische Sendungen wie Report gibt. Mit freundlichen Grüßen
Ulrich
Denkverbote für Klimaforscher - Der Weltklimarat und seine unbequemen Kritiker - Sendung vom 21.05.2007
In Ihrer Sendung report MÜNCHEN gestern Abend beklagen Sie, dass das Gremium einzelne Kritiker nicht zu Wort kommen lasse. Sie säen damit in der Öffentlichkeit erneut Zweifel an den ernstzunehmenden Befürchtungen bezüglich der Zunahme des CO2-Gehaltes der Luft und seiner seit nunmehr 35 Jahren diskutierten und mittlerweile hinlänglich untermauerten Vorhersagen bzgl. eines weltweiten Temperaturanstieges und seiner Folgen für die Menschheit. Auf diese Weise beeinflusst der Bayerische Rundfunk wieder einmal die öffentliche Meinung in der Weise, dass jeder denkt, die endlich einsetzende breite Diskussion zum Thema Klimawandel sei unnötig und von profilierungssüchtigen Wissenschaftlern in die Welt gesetzt. Die Durchsetzung der erneuerbaren Energien auf breiter Front ist jedoch selbst dann nötig, wenn sich herausstellen sollte, dass alle Erkenntnisse der Klimaforscher in die Irre gehen und das Weltklima sich wieder normalisiert. Oder zweifeln die report-MÜNCHEN-Leute etwa an der Tatsache, dass unsere derzeitige Energieversorgungsbasis in den kommenden 3 bis 5 Jahrzehnten mehr und mehr zur Neige gegangen und in ca. 150 Jahren ganz zum Verschwinden gekommen sein wird? Leider steckt die Wirtschaft und auch die Politik vor der Notwendigkeit, diesen einzig möglichen Alternativen zu unserer heutigen Energieversorgung endlich Raum zu verschaffen, noch immer den Kopf in den Sand. Ich wünsche mir im Fernsehen mehr Beiträge, die eine abgerundete Gesamtschau des jeweiligen Thema bringen und nicht – wie die Report-Sendungen meistens – nur auf kurzsichtige und einseitige Betroffenheit der Zuschauer abzielen.
F. Bertram
Denkverbote für Klimaforscher - Der Weltklimarat und seine unbequemen Kritiker - Sendung vom 21.05.2007
Sehr geehrte Damen und Herren, da meine Eltern sehr unter den Belastungen eines Windparkes (Lärm wie auf einem Flughafen, ständiger Blick auf die 8 drehenden Rotorflügel, Nichtnutzenkönnen des Gartens, Nachtbefeuerung wie Discobeleuchtung, Nichtausweichenkönnen vor der Situation, erhebliche Wertminderung des Grundstücks) leiden, interessiere ich mich seit geraumer Zeit u.a. auch für den "Klimawandel" und möchte mich für Ihren kritischen Beitrag zur IPCC - Studie herzlich bedanken. Es wird Zeit, dass die Kritiker endlich Gehör finden.
Elke
Denkverbote für Klimaforscher - Der Weltklimarat und seine unbequemen Kritiker - Sendung vom 21.05.2007
Ich bin wahrhaftig kein Freund von Umweltzerstörung aus nackter Profitgier. Wer sich daran erinnert, wie das Leben vor 40 Jahren im Ruhrgebiet von schmutziger, z.T. giftiger Luft und Atemwegserkrankungen dominiert wurde und dann sieht, was moderne Industrie-Filtertechnik heute für einen Segen im Pott darstellt, der wird nicht ernsthaft am Ausbau der Umweltverträglichkeit unserer Produktionsstätten und unserer Kraftfahrzeuge etwas ändern wollen. Jedoch wird die Debatte um die so genannte Klima-Katastrophe ja mittlerweile mit fast religiös-fanatischer Vehemenz geführt – oder vielmehr nicht geführt: Die Erde ist nun einmal eine Scheibe und wer es wagt an dieser Wahrheit zu zweifeln wird auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ich freue mich, dass REPORT dieses Thema einmal von seinem dogmatischen Charakter her beleuchtet hat. Vielleicht wäre es effektiver, das Geld in den Schutz der Menschen zu investieren, statt in die sog. Vermeidung des Klima-Gaus. Beste Grüße
J. Hauser
Denkverbote für Klimaforscher - Der Weltklimarat und seine unbequemen Kritiker - Sendung vom 21.05.2007
Sehr geehrte Damen und Herren! Besonderen Dank für Ihre Sendung. Schon lange ist mir klar, daß die Klimadiskussion eine ganz große Propaganda-Nummer interessierter Kreise ist. Seit Jahren verfolge ich die Diskussion und habe insbesondere die gegenüber dem IPPC kritischen Stimmen sehr ernst genommen. Ich halte es für sehr wichtig, diese unaufgeregten Leute mehr zu Wort kommen zu lassen.
Heinz
Denkverbote für Klimaforscher - Der Weltklimarat und seine unbequemen Kritiker - Sendung vom 21.05.2007
Ja, es kann auch die Sonne daran Schuld sein, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre seit 1982 weltweit um 40% angestiegen ist oder irgendeine andere Ursache, die wir noch nicht kennen. Aber die Wahrscheinlichkeit spricht eine andere Sprache, die jedoch der Großindustrie und den Autofahrern nicht so angenehm ist. Bis die "wirkliche Ursache" für die nicht mehr übersehbare Klimaerwärmung gefunden ist, dürfte allerdings die Gattung Homo sapiens sapiens längst das Zeitliche gesegnet haben. Anmerkung: nicht der Planet geht kaputt, sondern unsere Lebensgrundlage auf demselben! Ein nicht eben intelligenter Beitrag. Weiter so, mit Bleifuss und Liebe zum Automobil dem Ende entgegen. Dummheit kann sogar Spaß machen!
B. Guthke
Denkverbote für Klimaforscher - Der Weltklimarat und seine unbequemen Kritiker - Sendung vom 21.05.2007
Gratulation. Endlich nimmt mal ein grosser deutschsprachiger Sender die Machenschaften des IPCC kritisch unter die Lupe und zeigt auf, wie dort kritische Stimmen wie Lomborg Calder und Svensmark etc. systematisch ignoriert und verhöhnt werden. Wenn der IPCC-Vorsitzende einen Kritiker mit Hiter (!) vergleicht, dann spricht dies Bände über die Glaubwürdigkeit dieser Institution. Mit seriöser Wissenschaft hat dies jedenfalls nichts zu tun. Das IPCC ist offensichtlich politisch motiviert, die dahinter stehende mächtige Lobby verfolgt eigene Interessen. Wenn das Ziel zu beweisen, dass der Mensch schuld am Klimawandel ist, - wie in dem Beitrag erwähnt - von Anfang an festgelegt war, dann ging es gar nie um eine ernsthafte Auseinandersetzung und die Suche nach der Wahrheit. Es bleibt zu hoffen, dass auch möglichst viele politische Entscheidungsträger in Europa diesen Beitrag gesehen haben und endlich anfangen, das Meinungsdiktat des IPCC kritisch zu hinterfragen, bevor wieder weitere Milliarden Euro sinnlos verlocht werden, die anderswo gewiss sinnvoller eingesetzt werden könnten. Vieles deutet klar darauf hin, dass die auf den IPCC-Berichten basierenden und in den Massenmedien dann verbreiteten und nicht selten noch grotesk übertriebenen Schreckenszenarien einer anthropogen bedingten CO2-Treibhauskatastrophe mit der komlexen Wirklichkeit wenig zu tun haben. Bleiben Sie dran an dem Thema. Es muss endlich offen debattiert werden.
J. Spillmann, Biologe, Schweiz
Denkverbote für Klimaforscher - Der Weltklimarat und seine unbequemen Kritiker - Sendung vom 21.05.2007
Na hervorragend, Sie sind aber auch überhaupt nicht voreingenommen. Wäre ja auch zu schön weiterhin guten Gewissens rasen zu können. Mal im Ernst. Die Behauptung der IPCC sei voreingenommen ist nicht haltbar. Es ist nur so, dass die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler die jetzt publizierte Meinung vertritt. Das Vorgehen des IPCC ist dabei voll und ganz wissenschaftlich. Alle veröffentlichen Studien werden berücksichtigt und analysiert. Deswegen dauert die Erstellung dieses Berichtes ja auch so lange. Wirtschaftliche Interessen hat der IPCC sicher auch nicht. Wenn Meinungen nicht in den Bericht einfliessen, hat das schlicht und ergreifend damit zu tun, dass die entsprechenden "Forscher" nicht publizieren oder ihre Ergebnisse nicht belegt werden konnten. Der Einfluss der Sonne ist so z.B. keineswegs negiert worden, er ist aber seit den 70er Jahren deutlich überlagert durch den menschlichen Einfluss. Da hätte ein bisschen Recherche nicht geschadet. Alles in allem kein guter Bericht, sondern peinliche Entwarnung zu einem Moment, in dem endlich die Sensibilisierung der Massen begonnen hat.
S. Weiher
Denkverbote für Klimaforscher - Der Weltklimarat und seine unbequemen Kritiker - Sendung vom 21.05.2007
Es gibt keine Denkverbote für Klimaforscher ! Jeder Klimaforscher kann seine wissenschaftliche Arbeit in einschlägigen Fachmagazinen publizieren und zur Diskussion stellen. Leider tun dies viele Klimaskeptiker nicht. Diese publizieren lediglich im Internet ohne irgendein wissenschaftliches Review. Es ist nachvollziehbar, dass der IPCC nur Beiträge berücksichtigen kann, die wissenschaftlichen Grundsätzen und Regeln entsprechen und ein ausführliches Review durchlaufen haben. Zu viele Beiträge haben sich in der Vergangenheit als fehlerhaft und wissenschaftlich fragwürdig erwiesen. Derartige Abläufe sollte man nicht als "Denkverbote" diskreditieren.
A. Müller
Nach dem Christenmord im türkischen Malatya: report München exklusiv im Gespräch mit Angehörigen und Freunden der Opfer - Sendung vom 30.04.2007
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre sensible und der Situation angemessene Berichterstattung von dem Christenmord im türkischen Malatya,
H. Weiler
Nach dem Christenmord im türkischen Malatya: report München exklusiv im Gespräch mit Angehörigen und Freunden der Opfer - Sendung vom 30.04.2007
Vielen Dank für diesen hervorragenden Beitrag! Ganz großes Kompliment für die gute Darstellung der schrecklichen Lage der Christen in der Türkei. Und die Moderatorin hat recht: ein EU-Beitritt ist in weiter weiter Ferne, vorher muss sich noch grundsätzliches ändern! Nochmals: Danke und weiter so!
A. Krüger
Nach dem Christenmord im türkischen Malatya: report München exklusiv im Gespräch mit Angehörigen und Freunden der Opfer - Sendung vom 30.04.2007
Vielen Dank für Ihren mutigen Bericht. So mancher Sender wagt das nicht mehr. Oft wird vergessen, daß vor einigen Jahrzehnten viel mehr Christen in der Türkei lebten. Vor allem die Armenier wurden verfolgt und vertrieben. Erschreckt hat mich die Meinung des alten Herrn, der sagte: "Die Armenier haben die jungen Männer angestiftet." Immer noch der Haß auf die Armenier, deren Verfolgung bis heute verleugnet wird. Sind die Studenten "Auftragsmörder" gewesen? Kaum, und wenn, ist das wohl mit Sicherheit keine Entschuldigung. "Die jungen Männer brauchen eben Geld." Wenn das in der Türkei als Entschuldigung für einen grausamen Mord gilt, ist sie auf keinen Fall für die EU bereit. Natürlich war es kein "Auftragsmord", dann wären diese Mörder nicht so grausam vorgegangen. Die Hinterbliebenen der Ermordeten sind ein Beispiel, wie Christen reagieren können - ohne Gedanken von Haß und Rache. Ob das wohl einige Menschen dort und hier zum Nachdenken bringt? Der jetzige Streit um die Regierung läßt auch nichts Gutes ahnen. Erst wenn Christen in der Türkei genau die gleichen Rechte haben wie bei uns die Muslime kann über einen Beitritt der Türkei zur EU verhandelt werden. Religionsfreiheit ist Menschenrecht.
Nochmals vielen Dank und alles Gute für Ihr Team.
Ursula
Verbraucherschützer schlagen Alarm: Immer mehr ahnungslose Bürger werden am Telefon abgezockt - Sendung vom 30.04.2007
Mal wieder fällt Tele2 auf. Sie formulieren das mit "dubiosen" Methoden. Ich sage dazu illegal und mafiös! Diese Werte Firma ist das dreisteste, was einem am Abend ans Telefon kommen kann. Wenn man sich die unverschämten Belästigungen verbittet, werden die Damen und Herren am anderen Ende noch unflätig. Der Gipfel der Frechheit ist dann die Kündigung in meinem Namen bei meiner jetziger Telefongesellschaft. ICH habe dann die Rennerei, das ganze Rückgängig zu machen. ICH bin wieder derjenige, der Kosten zu tragen hat. Aber der größere Skandal ist, dass dieser Staat nicht gewillt ist, einen vor solchen verbrecherischen Subjekten zu schützen. Aber wenn es darum geht, dass der Staat vom Bürger Geld haben will, da ist dann plötzliche eine Konsequenz da, die man sich andersherum auch wünschen würde.
Christian
Wer zahlt, schafft an: Die Machtspiele deutscher Windkraftbetreiber - Sendung vom 30.04.2007
Ich bin Projektjuristin eines Unternehmens für Erneuerbare Energien. Wir planen und errichten Windparks. Wenn wir an die Gemeinden herantreten, sind es immer diese, die überzogene Beträge zur Gestattung der Nutzung von gemeindeeigenen Wegen und Flächen verlangen. Es sind doch nicht die Betreiber, die diese Beträge zahlen wollen! (Mit Ausnahme einiger schwarzer Schafe) Teilweise drohen sie mit einer ablehnenden Haltung und der Versagung des gemeindlichen Einvernehmens. Am liebsten wäre ihnen ein kleiner schwarzer Koffer bei Nacht. Wenn ich ihnen erkläre, dass wir nicht leisten können, ohne eine Gegenleistung zu erhalten und ihnen erkläre, dass sie sich strafbar machen, stößt dieses immer wieder auf taube Ohren. Es sind die Gemeinden, die ihre Macht ausnutzen, nicht die WP-Betreiber. Wir hoffen hier auf ein zeitnahes Eingreifen des Gesetzgebers, denn langsam stoßen wir Juristen an unsere Grenzen und zweifeln arg an einem korruptionsfreien Deutschland.
M. Müller
Verunsicherte Patienten, ratlose Ärzte: Wer entscheidet über Tod oder Leben? Sendung vom 02.04.2007
Jeder Mensch hat das Recht über seinen Körper zu verfügen, kein Staat oder Glaubensrichtung hat das Recht über den Körper anderer Menschen zu verfügen, wenn der Staat es trotzdem macht, sind wir keine Demokratie, sondern eine Diktatur. Politiker, die etwas anderes fordern, sind Diktatoren.
Peter
Faszination Papst: Benedikt XVI. und die Deutschen - Sendung vom 02.04.2007
Sehr geehrte Redaktion,
ich bin gläubiger Katholik und war beim Papstbesuch in Bayern auch in München, um den Papst zu sehen. Doch mit dem Beitrag von gestern habe ich große Bauchschmerzen. Mussten Sie so übertreiben? Sie tun mit ihrem übertriebenen Lobgesang weder dem Papst etwas gutes noch den Katholiken.
Mit freundlichen Grüßen,
E. Schwab
Erst angelockt, dann abgezockt: Die Beratungspraxis deutscher Banken - Sendung vom 02.04.2007
Sehr geehrte Damen und Herren,
den Beitrag über die Beratungspraxis der Banken kann ich nur bestätigen. Die Betreuer reden auf einen ein und am Ende unterschreibt man. Auch mir ist es so ergangen, und jetzt zahle ich auf das ach so sichere Geschäft drauf. Ich habe schlaflose Nächte und die machen sich einen Reibach.
A. Kleiber
Ohne eigenen Willen - Zwangsbetreuung in Deutschland - Sendung vom 12.03.2007
Liebe Mitbürger,
sollten Sie ein Familienmitglied haben, das aufgrund seines Alters gesundheitlich eingeschränkt ist bzw. ein krankheitsbedingtes Leiden hat und Sie oder jemand anders in der Familie zu der Auffassung gelangen sollten, dass durch eine „Betreuung“ eine klare Zuständigkeitsregelung für die Pflege des Familienmitglieds, das auch noch vermögend ist, geschaffen würde, Sie dann auch noch der Meinung sind, eine solche „Betreuung“ müsste beim Amtsgericht beantragt werden, dann irren Sie sich. Konkreter gesagt: Gehen Sie nicht zum Amtsgericht, das hat katastrophale Folgen. Gehen Sie auch nicht zu einem Rechtsanwalt, der wittert ein lukratives Geschäft und dieser macht dann mit dem Amtsgericht „gemeinsame Sache“. Mit dem Gang zum Amtsgericht liefern Sie Ihr Familienmitglied einer juristischen Willkür aus, die Sie, auch wenn Sie der/die ältere und bevollmächtigte Sohn/Tochter sein sollten, durch nichts mehr unterbinden können. Ihr Familienmitglied wird – auch heimlich – vom Amtsgerichts-Richter zu Hause aufgesucht. Dabei ist ein Arzt für gewollte „Gutachten“ und noch eine Person des Gesundheitsamtes. Das Familienmitglied wird alleine, d.h. Sie dürfen nicht dabei sein, unter Missachtung der Persönlichkeits- und Menschenrechte von den Dreien mit anmaßenden Fragen gequält und psychisch terrorisiert (man nennt das psychisch untersucht). Damit rechtfertigt diese „Amtsarzt“ sein machenschaftliches „Gutachten“, das der Amtsgerichts-Richter für sein „Betreuungs“-Beschluss benötigt. Da das „Betreuungs“-Opfer vermögend ist, wird ein Rechtsanwalt als „Berufsbetreuer“ bezeichnet) per Richterbeschluss zum „Betreuer“, der angeblich eine Hilfe sein soll, bestellt. Mit diesem Beschluss wird das Opfer entmündigt und enteignet. Der Rechtsanwalt bekommt u.a. die „Vermögenssorge“, d.h. das Opfer kann nicht mehr über sein Geld verfügen. Ab dann bekommt das „Betreuungs“-Opfer nicht mehr seine Rente, sondern nur noch ein Unterhaltsgeld. Ab dann kann sich der „Betreuer“-Rechtsanwalt am Vermögen des Opfers bereichern. Er kann mittels eines Vorwandes das Opfer seines Hauses zwangsentfernen, deportieren und in eine Psychiatrie bzw. in ein Altenheim einsperren lassen. Denn dann hat das Opfer sein Wohnrecht in seinem Haus verloren und das Haus steht dem Rechtsanwalt zu Verfügung. Dieser „Betreuer“-Rechtsanwalt kann die Schenkungen und die Erbschaftsregelung des Familienmitglieds bzw. „Betreuungs“-Opfers für die Kinder widerrufen, d.h. die Kinder verlieren die Schenkung und das Erbe. Er kann sich dann auch an diesem Vermögen bereichern. Deshalb: Gehen Sie auf keinen Fall zum Amtsgericht. Geben Sie diese Warnung an alle, die Sie kennen, weiter. Sprechen Sie über diese menschenrechtswidrigen Machenschaften und als „Betreuung“ deklarierten Verbrechen wo auch immer es sich bietet, damit sie alle gewarnt sind. - Auch Sie, Herr B. Hohmann. Mein Familienmitglied wurde ausgenommen und nach 22 Monaten zu Tode „betreut“!
Bert
Ohne eigenen Willen - Zwangsbetreuung in Deutschland - Sendung vom 12.03.2007
Hallo,
wir in unserer Firma bekommen Aufträge vom Amtsgericht, Richter zur Begutachtung von Bewohnern von Altenheimen zu fahren. Die Zeitvorgaben sind nicht nach hinten offen, es gibt konkrete Zeitvorgaben. Die sind maximal 15 Minuten je Fall. 15 Minuten, in denen alles mit dem Betoffenen mit gerichtlicher Tragweite alles geklärt wird?? Inklusive An- und Abfahrt!
MfG
J. Joisten
Ohne eigenen Willen - Zwangsbetreuung in Deutschland - Sendung vom 12.03.2007
Sehr geehrte Damen und Herren, zu diesem Beitrag gibt es auch eine Gegenseite. Da wird trotz ganz offensichtlicher Erbschleicherei vom Gericht nicht die beantragte Betreuung bestellt, weil die Erbschleicher schon so professionell vorgehen, dass ein Ottonormalverbraucher damit gar nicht rechnet. In unserem Fall ist die schwer krebskranke Mutter, welche laut Ärzten schon seit 2002 tot sein soll, regelrecht vor der einzigen Tochter und der Enkelin versteckt wurden. Die Tochter hatte die Vollmacht seit 2002 bis 01/2006, dann kam ein nettes Schreiben eines Rechtsanwalts, dass die Vollmacht widerrufen wird. Gründe wurden keine genannt. Innerhalb von einem Monat waren dann 50.000,- Euro weg, die Tochter und Enkelkind enterbt, Auskunftsperren eingetragen, alles gut von den Erbschleichern vorbereitet. Heute will weder die Polizei noch die Ordnungsbehörde noch die Beteuungsbehörde was davon wissen, obwohl mehrfach mitgeteilt wurde, dass Erbschleicherei hier als Gewerbe betrieben wird. Vom Beerdigungsinstitut erfuhren wir, dass man eine Zusammenarbeit hat. Ist doch toll. Jetzt fragt man sich natürlich, was schlimmer ist - zu viel Sorgfalt der Behörden, um Reiche und Raffinierte nicht noch reicher zu machen, oder die welche auf solche Weise enterbt werden und dadurch zu Bittstellern werden? Für die Mutter wurde extra eine Wohnung gekauft, es war ja Geld da, was der einzigen Tochter versprochen wurde. Nicht ein einziges Mal wurde ein Besuch bei der seit 2002 Krebskranken abgestattet, aber als man vom großen Geld erfuhr, war die Sache klar. Ich gehe fest davon aus, dass diese Seit der Medaille wesentlich häufiger ist als die von Ihnen dargestellte.
MfG
A. Schönberg
Ohne eigenen Willen - Zwangsbetreuung in Deutschland - Sendung vom 12.03.2007
Sehr geehrte Redaktion,
mit Entsetzen, Ärger und Betroffenheit habe ich gestern als Berufsbetreuer und Dipl.-Psychologe Ihren Beitrag über gesetzliche Betreuungen im Fernsehen verfolgt. Sie haben in diesem Beitrag in unverantwortlicher und respektloser Weise das Betreuungsgesetz, die Gesetzgeber, die entscheidenden Richter/- innen der Vormundschaftsgerichte, die ehrenamtlichen und beruflichen Betreuer mit alten völlig überholten Vorwürfen und Klischees ins Unrecht gesetzt. Sie haben in Ihrem Beitrag den Eindruck erweckt, gesetzliche Betreuungen würde häufig oder immer zwangsweise „verhängt“, Betreute, die zur freien Willensbildung in der Lage sind, könnten nichts gegen ihre Betreuung unternehmen und kämen da nicht mehr raus, Betreuungen seien gleichzusetzen mit Entmündigung zumindestens in einer Vielzahl der Fälle. Um dies zu unterstreichen haben sie noch etwas zynisch, belehrend darauf verwiesen, daß Betreuungen ja durch das Vormundschaftsgericht eingesetzt würden und da weise ja schon der Name des Gerichts daraufhin, daß dem Betreuten hier jemand vorgesetzt würde, der ihn bevormundet oder entmündigt. Tatsächlich und dies hätten Sie bei ordentlicher Recherche herausfinden müssen, wird eine gesetzliche Betreuung nur in Ausnahmefällen und dann alleine, wenn der Betroffene krankheitsbedingt zu einer freien Willensbildung nicht in der Lage ist und er sich ohne Betreuung großen persönlichen Schaden zufügen würde, gegen den Willen des Betroffenen eingerichtet. Hier hat der Gesetzgeber und die Gerichte eine Sorfalts- und Fürsorgepflicht für den schwer erkrankten Menschen übernommen. Betreuung ist keine rechtliche Entmündigung.
Mit freundlichen Grüßen
B. Hohmann
Ohne eigenen Willen - Zwangsbetreuung in Deutschland - Sendung vom 12.03.2007
Mit Interesse habe ich Ihren Beitrag verfolgt. Ich kämpfe schon über 6 Jahre, um die Betreuung für meine Mutter zu bekommen, wie sie es auch gewünscht hatte.(Vollmacht und beim Notar festgeschrieben.). Ein Berufsbetreuer hat meine Mutter vor drei Jahren in ein Pflegeheim eingewiesen, nachdem sie von einem Bruder mit Gewalt von der Strasse aus - weg zu sich nachhause geschleppt wurde. Der Betreuer sagte darauf:"DAs HICKHACK geht mir auf die Nerven, jetzt kommt sie in ein Heim. Was meine Mutter im Heim erlebte, ist unbeschreiblich. (Valium bis sie nicht mehr laufen konnte, der Arzt der dies erkannte und anprangerte wurde vom Betreuer kurzerhand ausgetauscht. Der zweite Arzt legte nach drei Monaten die Behandlung nieder wegen diesem Betreuer. Der Betreuer gab im Heim Anweisung, dass die Kranke nicht mehr aus dem Bett genommen wird. Fünf Monate musste sie im Bett bleiben. Mir wurde verboten (unter Androhung von Hausverbot), sie aus dem Bett zu nehmen (Bin selbst examinierte Pflegekraft). Erst als ich Anzeige erstattete, wurde ein Rollstuhl bestellt und sie kam wieder täglich aus dem Bett. Doch die ganzen Umstände (sie sitzt jetzt tägl. festgegurtet in Rollsuhl in einem Einzelzimmer) hat sie völlig zerstört. (Alzheimer). Für diese Quälerei muss ich monatl. 1.000,.-- plus 90.-- Euro Taschengeld zuzahlen. Dann hat dieser Berufsbetreuer noch eine Klage (im Namen meiner Mutter gegen mich geführt), ich würde keine Heimkosten bezahlen, obwohl ich nachweislich keine Rechnungen bekommen habe. Dies sind nur einige wenige Punkte, was Berufsbetreuer mit den Menschen tun. Die Gerichte wissen davon und decken diese "Betreuer".
C. Janke
Ohne eigenen Willen - Zwangsbetreuung in Deutschland - Sendung vom 12.03.2007
Hallo, mir ist das gleiche passiert, wie Sie in der Sendung zeigten. Obwohl ich eine Generalbetreuungsvollmacht hatte, wurde mir diese durch das Vormundschaftsgericht entzogen und auf gesundheitliche Belange gekürzt. Ich hatte viele Prozesse im Landgericht darüber geführt und alle verloren. Ich habe sogar dann verloren, als ich nachweisen konnte, dass mein Vater keine Ernährungssonde hat, siehe Krankenhausoperation, das Gesundheitsamt bestätigt die Sonde, die gar nicht da war, ich habe trotzdem verloren. Ein Betreuer, Freund des Vormundschaftsgericht, kann machen was er will, solange Geld, Haus und Vermögen da sind. Ich hatte meinen Vater von Baden-Württemberg in ein anderes Bundesland verlegen lassen, um diese Leute loszuwerden, aber das Saarland sagte dazu, dass alles trotzdem weiter vom Ursprungsort betreut werden kann. Obwohl ich Generalerbe durch Vertrag war, hatte ich keine Chance. Es besteht nur dann kein Interesse, wenn kein Vermögen da ist. Effektiv hat man keine Rechte!
Liebe Grüße,
E. Schmierer
Klima-Killer Palmöl - Das schmutzige Geschäft mit Blockheizkraftwerken - Sendung vom 12.03.2007
Der Beitrag suggeriert, dass insbesondere BHKWs durch Einsatz von Palmöl zum Umweltfrevel beitragen. Ein bisschen mehr Objektivität und Ausgewogenheit hätte Ihnen aber gut gestanden. Natürlich ist die Verwendung von Palmöl aus derartigem Umweltraubbau wie in Indonesien praktiziert, eine Sauerei - wofür auch immer das Palmöl verwendet wird. Hier fehlt aber der Hinweis darauf, dass zwar etwa 1% der weltweiten Palmölproduktion energetisch in BHKWs verwendet wird, (oder auf die EG bezogen 6 %), die hundertfache Menge folglich vor allem im Bereich der Nahrungsmittelindustrie verwendet wird. Diese ungleich größere Sauerei hätten Sie ebenfalls anprangern müssen. Oder schauen sie weg wenn das Öl nur verspeist wird. Natürlich kann man nicht eins gegen das andere aufrechnen, also gehört auch der Einsatz von Palmöl in BHKWs unterbunden. Es fehlt aber der Hinweis darauf, das BHKWs grundsätzlich als einer der wichtigsten Baustein hin zu einer effizienten und umweltverträglichen Energieversorgung für unsere Zukunft unverzichtbar sind. Nur dass eben die Auswahl der in BHKWs einzusetzenden Energieträger sorgfältiger und im Sinne einer guten Umweltbilanz erfolgen muß. Ihr Beitrag wird jedoch diejenigen Kräfte in der Energiewirtschaft bestärken, die schon immer eine massive Ausweitung des Einsatzes dieser effizienten Technik, die sich überdies trefflich dezentral einsetzen läßt unterlaufen haben - allein aus dem Grund weil damit auch die großen zentralistischen Erzeugermonopole langfristig ausgehebelt werden könnten.
G. Brandt
Klima-Killer Palmöl - Das schmutzige Geschäft mit Blockheizkraftwerken - Sendung vom 12.03.2007
Hallo Report, es ist wie so oft - es werden einige schwarze Schafe ausfindig gemacht und dann wird eine an sich gute Sache - Kraft-Wärme-Kopplung mit nachwachsenden Rohstoffen - mit Dreck beworfen. Das ist umso frustrierender als die Lobbyisten der Energiekonzerne Hurra schreien werden. Die Bundesregierung wird sich auch freuen, kann sie doch endlich die Subventionen kürzen und einen Haufen Geld sparen. Mit dem Beitrag habt ihr einen großen Nagel in den Sarg der Kraft-Wärme-Kopplung geschlagen - auch wenn das vielleicht nicht beabsichtigt war. Ich finde das frustrierend.
Viele Grüße,
D. Vitt
Das Ende der Wahlfreiheit? Krippenfinanzierung auf Kosten von Familien - Sendung vom 12.03.2007
Es ist kaum zu fassen, wie die Große Koalition die Forschung total ignoriert. Es ist von der Natur so vorgegeben, daß ein Kind seine Mutter braucht, vor allem in seiner ersten Lebensphase. Das ist nicht wegzudiskutieren. Natürlich gibt es Kinder, die eher heute als morgen in die Krippe kommen sollten. Aber das darf niemals die Regel werden. Es heißt auch nicht frühkindliche Bildung, es heißt frühkindliche Bindung. Nur die Mutter kann einem Kleinkind das nötige Vertrauen geben, damit es später seinen Weg im Leben gehen kann. Allein schon durch die Natur der Mutter. Ein Kleinkind braucht eine Mutter den ganzen Tag und nicht nur am Wochenende. Die Hirnforschung hat ergeben, daß die Hirne von Kinder, die in den ersten Jahren bei der Mutter sind, deutlich besser entwickelt sind, als bei Kindern, die schon nach wenigen Monaten in die Krippe gegeben worden sind. Wer dies nicht glaubt, der schlage nach in den Büchern von Meves, Pechstein oder Hellbrügge.
P. Baum
Das Ende der Wahlfreiheit? Krippenfinanzierung auf Kosten von Familien - Sendung vom 12.03.2007
Ich finde Ihren Beitrag vom 12.03.2007 sehr einseitig dargestellt. Er spiegelt ausnahmslos das Bild der (west)deutschen Hausfrau u. Mutter. Es wurde gesagt, dass diese Frauen bewußt für die Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben. Gut und schön - aber das geht eben nur, wenn es einen gut verdienenden Ehemann gibt, der dieses Modell finanzieren kann. Bei uns in den neuen Ländern klappt dieses Modell eben nicht mehr. Ich bin daher der Meinung, dass die berufstätige Mutter, die neben ihrer Leistung in der Familie noch arbeitet und Steuern in die Gemeinschaft einzahlt mehr Unterstützung verdient als diejenige, die sich zu Hause ausschließlich der Familie widmen kann. Ich halte es auch nicht für unangemessen, für die Schaffung von Krippenplätzen ein Teil des Kindergeldes zu verwenden. So kann wenigstens sichergestellt werden, dass die vielen staatlichen Transferleistungen für Familie auch BEIM KIND ankommen. Ich bin selbst verheiratet, Mutter u. berufstätig und erwarte derzeit unser 2. Kind.
C. Kösters
Das Ende der Wahlfreiheit? Krippenfinanzierung auf Kosten von Familien - Sendung vom 12.03.2007
Hallo, niemand in der aktuellen Diskussion will Kinder „verstaatlichen“ oder sie in Kitas „zwangsinternieren“. Vielmehr geht es darum überhaupt neue Kinderbetreuungsmöglichkeiten zu schaffen. Wer glaubt, dass wir diese nicht benötigen würden lebt in einer anderen Welt ohne finanzielle Sorgen. Geld verdienen kann natürlich nicht alleiniges Lebensziel sein. Nichts desto trotz führt leider kein Weg daran vorbei. Eine Erhöhung des Kindergeldes um 10,- EUR würde bei 18 Jahren Bezug 2160,- ausmachen. Wohlgemerkt: auf 18 Jahre. Aktuellen Studien zufolge leiden Kinder keineswegs wenn Sie in den ersten Jahren in einer Kinderkrippe betreut werden. Im Gegenteil – sie profitieren davon. Das bedeute natürlich nicht, dass Eltern die ihre Kinder lieber Vollzeit betreuen wollen Ihre Sache schlechter machen als andere. Keineswegs. Nur sollten die beiden Lager vielleicht aufhören sich gegenseitig als „Rabenmutter“ und „ Karrierefrau“ zu beschimpfen. Meine Sichtweise ist: Die aktuelle Politik mit Frau von der Leyen geht in die richtige Richtung und legt den Finger auf etliche wunde Punkte der Gesellschaft, die lange totgeschwiegen wurden – und wenn es nach Meinung der Traditionalisten ginge auch in der Zukunft totgeschwiegen würden.
Mit freundlichen Grüssen
R. van Geldern
Das Ende der Wahlfreiheit? Krippenfinanzierung auf Kosten von Familien - Sendung vom 12.03.2007
Sehr geehrte Damen und Herren,
unsere Anerkennung dafür, dass Sie, entgegen dem allgemeinen Trend, Frauen-Meinungen für Wahlfreiheit zugunsten "Familie" gebracht und die geplante, fragwürdige Finanzierung des Ausbaus der Kinderkrippen thematisiert haben. In den Diskussionen der vergangenen zwei Wochen zu diesem Thema konnte man feststellen, dass die elementaren Bedürfnisse von Säuglingen und Kleinstkindern nur selten erwähnt wurden. Das war zwar in Ihrem Beitrag auch nicht anders, aber der Focus lag doch auf Mutter/Familie und Kind und nicht bei der Institution Krippe.
Mit freundlichen Grüßen
A. und R .Kieser
Das Ende der Wahlfreiheit? Krippenfinanzierung auf Kosten von Familien - Sendung vom 12.03.2007
Sehr gut, dass wenigstens REPORT MÜNCHEN endlich einmal über Eltern berichtet, die ihre Kinder nicht in die Krippe abschieben, sondern sich selbst um die Erziehung der Kinder zumindest in den Lebensjahren kümmern. Die neueste Hirnforschung hat eindeutig ergeben, dass die Mutter die absolut wichtigste Bezugsperson für ein kleines Kind ist. Eine Erzieherin kann das niemals leisten.
S. Knoll
Betrogen und ausgenommen - Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007
Hallo, sehr guter Bericht. Wir haben das gleiche Problem und kommen trotz guten Anwalts nicht weiter. Meiner Meinung liegt das am Gericht und an den Richtern, die einfach mit den Betreuungsfällen überfordert sind. Unser Betreuer hat uns und unserer Familie 6 Wochen lang verboten, mit der Mutter zu telefonieren, sie zu besuchen. In einem Jahr war dieser Betreuer nur zwei Mal im Altenheim, auch Post von uns wurde vom Betreuer unterschlagen. Es werden nie Papiere vorgelegt - auch nicht dem Anwalt. Sogar das Altenheim ist entsetzt, dass sich der Betreuer nur mit Prozessen gegen die Angehörigen beschäftigt und so das Geld der Mutter verprasst, die gar keinen Prozess will gegen die Familie. Politiker wie Frau Renate Schmidt interessiert das garnicht. Wir sind hier kein Einzelfall und sogar der Anwalt ist machtlos.
Für mich ist das eine Schande, wie mit alten Leuten umgegangen wird! MFG [!]
R. Domiselsky
Betrogen und ausgenommen - Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007
Guten Tag Ich stelle sehr erfreut fest, dass Sie jetzt auch kritische Stimmen zu Ihrem o.g. Beitrag im Forum veröffentlicht haben. Sie haben dadurch einiges bei mir zurück gewinnen können. Jetzt noch eine fundiertere Berichterstattung (z.B. wäre bei dem o.g. Bericht untersuchenswert gewesen, ob der demente Betreute sich vielleicht nur nicht an die Betreuerbesuche im Heim erinnern kann, wie denn die Finanzierung ausgesehen hätte - wahrscheinlich musste das Haus zur Finanzierung der Heimkosten verkauft werden, wäre eine offensichtlich notwendige 24-Std.-rund-um-Pflege Zuhause für ca. 6.000 € mtl. finanzierbar gewesen...???) und ich traue Ihrem Magazin wieder. Mit freundlichen Grüßen aus der schönen Stadt Münster
Uwe Fillsack
Betrogen und ausgenommen - Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007
Ich habe in meiner Praxis als Allgemeinärztin einen eklatanten Fall von Fehlverhalten eines professionellen Betreuers, eines Rechtsanwaltes, erlebt. Wahrscheinlich war die Betreuung auch ein Geschäft für ihn, aber schlimm war, dass er die Familie des Betreuten entwürdigend behandelt hat. Die Mutter des Betreuten lebte über viele Monate in Angst und Schrecken vor diesem Mann, konnte sich aber ohne Hilfe und Einsatz anderer nicht von diesem befreien. Schließlich gelang es mit Hilfe einer anderen Anwältin, dass der professionelle Betreuer gegen eine Betreuerin aus der entfernten Verwandtschaft ersetzt wurde. Niemand machte sich gleich zu Anfang des Betreuungsproblems die Mühe, nach einer so naheliegenden Lösung zu suchen. Wenn Herr Burkhard Happe im Forum sagt, dass mit dieser Sendung ein ganzer Berufsstand diffamiert wurde, so stimmt das überhaupt nicht. Aber es ist die Pflicht der Medien, Mißstände in jedem Berufsstand aufzuzeigen und „schwarze Schafe“ zu ermitteln. Im Betreuungsrecht müßte noch vieles zum Besseren geändert werden. Eine Qualitätskontrolle, die bei Ärzten üblich ist, müßte gerade für die professionellen Betreuer und auch für die Richter eingeführt werden, die ehrenamtlichen Betreuer werden sowieso über das Vormundschaftsgericht kontrolliert. Die R i c h t e r , die ja den Betreuer einsetzen müssen, sollten verpflichtet werden, die zu Betreuenden und deren Familienangehörige (wenn es denn solche gibt), über die Folgen genau aufzuklären. Den meisten ist gar nicht klar, daß der Betreuer nun über die Konten und Sparbücher des Betreuten verfügen darf. Daß der frühere Vormund seit einigen Jahren B e t r e u e r genannt wird, ist irreführend. Gerade alte Menschen sehnen sich nach echter Betreuung, was sie bekommen ist Bevormundung.
Dr. med. D. Thonke
Betrogen und ausgenommen - Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007
Es ist einfach erschreckend, daß Menschen sich an wehrlosen Mitmenschen bereichern, sie unterdrücken. Das Rechtssystem unseres Staates erschreckt mich wieder einmal. Warum kann ein Rechtsanwalt nichts erreichen?Wissen diese Herren Richter und Verwalter nicht, daß sie für alles Tun einmal vor Gott Rechenschaft ablegen müssen, auch wenn sie hier ungeschoren davonkommen. Ehrfurcht vor Gott und Ehrfurcht vor unserem Nächsten sind die Grundlage einer menschenwürdigen Gesellschaft. Ich wünsche von Herzen, daß diese alten Menschen noch erleben, daß sie Recht bekommen.
Ursula Gaßner
Betrogen und ausgenommen - Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007
Einige Beiträge im report-Forum machen einen ergänzenden Beitrag meinerseits erforderlich. Ich wurde Zeuge, u.a. von der Arbeitsweise eines Richters am Amtsgericht, von der Arbeitsweise des von dem Richter eingesetzten Amtsarztes der "Betreuungsstelle", der für den "Betreuungs"-Beschluss das erforderliche "Gutachten" anfertigte sowie von der Arbeitsweise des durch den Beschluss eingesetzten Rechtsanwalts als so bezeichneten "Berufsbetreuer", der sich am Vermögen des "Betreuungs"-Opfers bereichert hat. Ich wurde Zeuge von den Methoden, mit denen das "Betreuungs"-Opfer unter Missachtung des Persönlichkeitsrechts überfallartig psychoterrorisiert, unmenschlich gequält, körperverletzend willenlos gespritzt, mit Gewalt aus seinem Hause entfernt, deportiert und in eine Psychiatrie eingesperrt, enteignet, seines Vermögens beraubt und schließlich zu Tode gequält wurde. All das kann ich beweisführend dokumentieren. Die entsprechenden Dokumente bzw. Beweismittel liegen mir vor.
Berthold Oestreich, Frankfurt am Main
Knochenbrüche Kunstschnee - hier: private Krankenversicherung / 22.1.2007
Sehr geehrte Damen und Herren, mit Interesse habe ich Ihren Beitrag bzgl. Gefahren bei Kunstschnee diese Woche verfolgt. Ich hatte mir letztes Jahr bei Kunstschnee einen Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen. Sicherlich eine häufig auftretende Verletzung beim Skifahren. Bei der Behandlung wurde mir unter anderem eine motorische Bewegungsschiene ärztlich verordnet, die nun die private Krankenkasse nicht übernehmen will. Kostenpunkt: 990,-- EURO für 4 Wochen. Darüber hinaus sind weitere Leistungen per Rezept verschrieben worden, die ebenfalls nicht durch die Krankenversicherung übernommen wurden. Es ist mir ein starkes Anliegen, die jetzt verunfallten Skifahrer davon in Kenntnis zu setzen, wie vor allem in der privaten Krankenversicherungsbranche zum einen die Versicherungen und später dann die Versicherten ausgenommen und übers Ohr gehauen werden.
Ralf Wanner
Betrogen und ausgenommen - Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007
Ihr Beitrag kann nicht unkommentiert gelassen werden: Zitat aus dem Sendemanuskript: "(...) Antje Trigo, Ehrenamtliche: Ich werfe dem Betreuer vor, er sucht sich Ehepaare aus, immer nach dem gleichen System. Erstmal wenn sie ihm in die Hände gefallen sind, was mein Denken ist, sie sind als erstes entrechtet - sie haben absolut keine Rechte mehr und das was sie ihm vorwerfen können sie ihm nicht vorwerfen, weil er nicht da ist. (...)"
Ein Betreuuer kann sich Betreuungen nicht "aussuchen", er wird höchstens vorgeschlagen (durch die Betreuungsstelle), auf jeden Fall dann aber durch den Vormundschaftrichter bestellt. "Entrechtet" wird eine betreute Person auch nicht, das sieht man ja auch an Ihren Beispielen, dass ja anscheinend Klage beim Landgericht erhoben wurde. Und die wurde ja nicht abgelehnt, sondern behandelt.
M. Weidhaas
Betrogen und ausgenommen - Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007
Bitte, bleiben Sie an diese Thema, sonst passiert gar nichts. Allmählich verliert man jedes Vertrauen in die Justiz. Wie kann ein solcher "Betreuer" noch schlafen, wenn er alte Menschen so betrügt und ausnimmt. Ist niemand da, der diesen Menschen Recht verschafft und aufklärt, was Richter und Betreuer bei dieser gemeinsamen Machenschaft für sich genommen haben? (...) Die Bibel lehrt uns, dass wir gerade vor alten Menschen Achtung haben sollen. Wer vor Gott die Ehrfurcht verliert, verliert sie oft auch vor Menschen.
Ursula Gassner
Betrogen und ausgenommen - Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007
Sehr gehrte Damen und Herren, es ist mittlerweile gefestigte Rechtsprechung, dass der Wunsch des Betreuten, sein Haus bzw. seine Wohnung zu behalten, obwohl er im Heim lebt und es für ihn objektiv keine Rückkehrmöglichkeit gibt, respektiert werden muss, wenn er über das nötige Vermögen verfügt. Hingegen ist der Einsatz des Vermögens zwingend, wenn sein Einkommen die Heimkosten nicht deckt.
Manuel Stitz-Ulrici
Betrogen und ausgenommen - Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007
Guten Tag, wir Berufsbetreuer unterliegen den strengen Auflagen des Betreuungsrechtes bzw. Vormundschaftsgerichtes. Sollten diese Kontrollen in dem von Ihnen geschilderten Fällen versagt haben. so sind das bedauerliche Einzelfälle. Es ist Ihrerseits absolut unfair und diffamierend einen ganzen Berufsstand vorzuverurteilen.
Burkhard Happe
„Das Geschäft mit der Betreuung“ am 22.01.2007
Mein Kompliment für diesen so gebrachten Beitrag. Bereits vor zwei Jahren habe ich einen ähnlichen Vorgang den bekannten Polit-Magazine vorgetragen, er wurde nicht thematisiert. In Ihrem Beitrag wird leider nicht gesagt, dass dieser so bezeichnete „Berufsbetreuer“ ein Rechtsanwalt ist. Sollte ein Polit-Magazin, auch report München, an einem ähnlich schlimmen Fall, der zum Tode des Betreuungs-Opfers führte, interessiert sein, dann wird um Mitteilung gebeten. Dieser Fall ist seit Juli 2005 beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg anhängig.
Berthold Oestreich
Betrogen und ausgenommen - Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007
Unglaublich, wie gewollt einseitig hier "berichtet" wurde. Ich selbst führe auch viele berufliche Betreuungen. Dabei erreichen mich sehr oft Anfragen und Bitten Betroffener, die aufgrund einer Behinderung oder Krankheit nicht mehr mit ihren Angelegenheiten klar kommen. Warum wohl? Weil es sich herumgesprochen hat, dass Menschen, die sich nicht mehr um alle Angelegenheiten selber kümmern können, mit einem rechtlichen Betreuer weit besser dastehen als ohne Betreuer! Die zuständige Betreuungsbehörde und das Amtsgericht prüfen jeden Einzel-"Fall" sorgfältig, bevor ein Betreuer bestellt wird. Eigentlich spreche ich ungern von "Fällen", denn es geht um Menschen wie Sie und ich, die ein Recht auf weitestgehend selbstbestimmtes Leben haben. Wenn ich dazu als Betreuer beitragen kann, hat sich meine Arbeit gelohnt. Und sie lohnt sich oft, wie ich aus den Rückmeldungen der mir "anvertrauten" Menschen weiß. Aber wahrscheinlich ist ihre Sendung nur ein Beispiel dafür, dass "nur eine schlechte Nachricht eine gute Nachricht" ist (- die weit über 90 Prozent gut laufender Betreuungen, bei denen die betreuten Menschen froh und zufrieden sind, dass jemand ihre Interessen professionell und engagiert vertritt, würden ja kaum zu einer solchen Einschaltquote führen).
Christopher Engelhardt
Betrogen und ausgenommen - Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007
Es ist kaum zu glauben: Da werden in Deutschland alte Menschen von einem korrupten Richter und einem kriminellen, vom Gericht eingesetzten Verwalter (Betreuer) beraubt. Was sind das für Gesetze? Diesem im Ruhestand befindlichen Richter muss die Pension entzogen werden und der Verwalter sollte hinter Gitter wegen Betruges. Das soll ein Rechtsstaat sein? Lächerlich, oder???
Ernst
Auf dem Abstellgleis - Der Überlebenskampf ehemaliger Bahnmitarbeiter 11.12.2006
Das (Über)Leben in dieser Bundesrepublik Deutschland GmbH wird für den "Bürger" immer unerträglicher. Die KED (Kapitalistische Einheitspartei Deutschlands) bestimmt das Rahmenprogramm der sozialpolitischen- und wirtschaftschaftspolitischen Untaten. Der vorgezeichnete Weg in den Wirtschaftfaschismus nach amerikanischem Vorbild nimmt immer deutlichere Konturen an. Zur Sicherstellung des ungehinderten Verkaufs von Waren und Menschen werden gigantische Umbaumaßnahmen in Angriff genommen. (...) Es ist für die Systembetreiber ein Wettlauf mit der Zeit, die Hochleistungsvollzugsanstalt BRD-GmbH vor dem kollektiven Erwachen des Bürgers fertigzustellen...
Peter Staudt
Der Bolzplatz als Schlachtfeld – die Gewaltexzesse deutscher Hobbyfußballer 20.11.2006
Ihr Beitrag ist kein Einzelfall, und neu schon gar nicht. (...) Vor 12 Jahren bei einem Jugendspiel gingen türkische Spieler mit abgebrochenen Flaschen auf unsere Jungs los, nur weil wir kurz vor Schluss das 3:2 geschossen haben. Ich wurde mit einer Flasche am Hals verletzt. Aus Angst vor Racheakten haben wir keine Anzeige gestellt, und unsere Jugendmannschaft abgemeldet.
Thorsten Krüger
Billig herstellen – teuer verkaufen: Die Milliardengewinne asiatischer Produktpiraten - 20.11.2006
Sehr geehrte Damen und Herren! Ein sehr interessanter Beitrag. Aber das Problem ist doch hausgemacht! Da wollen Firmen ihre Gewinne optimieren und lassen in Billiglohnländern produzieren. Arbeitsplätze im eigenen Land werden abgebaut. Würden diese Auslagerungen in Billiglohnländer nicht stattfinden und statt dessen im eigenen Land produziert, wäre das etwas teurer. Arbeitsplätze würden jedoch geschaffen, die Binnennachfrage steigen. Wenn nun z.B. Schuhe einer Weltmarke aus einem anderem Land irgendwo ankommen, weiß man sofort, dass es sich nur um Fälschungen halten kann. Die teuren, aufwändigen Kontrollen können entfallen - gleich vernichten. Kommt die Ware aus dem Ursprungsland, ist das Risiko der Einfuhr von gefälschten Waren sehr gering. Die exportierende Firma kann die Verladung und Fracht relativ billig und lückenlos verfolgen. Kontrollen kann sie im eigenen Land auf eigene Kosten selbst durchführen. Dadurch wird der Imageverlust durch gefälschte Waren stark reduziert. Außerdem der Verlust durch den Verkauf der falschen und minderwertigen Ware. Wenn z.B. in Hamburg ein Container mit Ware ankommt, zahlt der Steuerzahler die Kontrolle der Waren. Ist das richtig so? Die Firmen reduzieren ihr Risiko auf Staatskosten. Entlassen Leute im eigenen Land und heulen laut auf, wenn die Gewinnoptimierung nicht ganz so gut funktioniert, wie gewünscht!
Th. Christan
Billig herstellen – teuer verkaufen: Die Milliardengewinne asiatischer Produktpiraten - 20.11.2006
In dem Beitrag über den Schuhimport nach Deutschland gibt es noch viel mehr zu berichten und es stimmt was der Beamte im Bericht sagt, dass die Schuhe nur ca. 4 € kosten, denn laut statistischem Bundesamt sind im ersten Halbjahr 2006 aus China ca 101,9 Millionen Paar Schuhe für einen Gegenwert von 523,4 Millionen Euro importiert worden. Das macht einen Durchschnittspreis von ca. 5,14 € pro Paar Schuhe. Des weiteren ging es um Schuhe der Marke Nike. Dazu muss man wissen, dass Nike gar keine eigenen Firmen selber mehr hat und alles in Lizenz machen lässt - also wieso soll das Produktpiraterie sein, nur weil es den normalen Vertriebsweg von Nike nicht gegangen ist? Den Chinesen ist es egal für wen sie herstellen, die ganzen Schuhe kommen letztendlich aus den selben Fabriken und Arbeitsplätze kostet es auch nicht. Den einzigen den es wurmt, dass es nicht den "normalen" Vertriebsweg geht sind die Markenschuhersteller wie Nike, Adidas, Rebock und wie sie alle heißen. Und jetzt eine Frage an den Leser: Wo kommen deine Markenschuhe her?
R. Weimar
Tote Rinder, kranke Menschen: Wie gefährlich ist das Bakterium C. botulinum? - 20.11.2006
Für diesen Beitrag vielen Dank, jetzt bleibt die Hoffnung das sich die verantwortlichen Stellen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln um dieses Thema kümmern. Auch das deutlich mehr Gelder und Personal zur Verfügung gestellt werden. Auch bleibt die Hoffnung dass sich auf dem Betrieb Bormann noch einiges zum Positiven ändert - vor allem nachdem ein Konsortium von politischen Vertretern des Berufsstandes und der ortsansässigen Handelsstufe eine regelrechte Schlammschlacht ohnegleichen, via Presse, vor der Ausstrahlung durchgeführt haben. Vielen Dank für ihren Mut, sich auch nicht dem äußeren Druck zu beugen und diesen Beitrag dennoch zu senden. Im Sinne vieler Landwirte und Betroffener Betriebe verbleibe ich mit freundlichem Gruß und wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit.
Ernst Müller
Tote Rinder, kranke Menschen: Wie gefährlich ist das Bakterium C. botulinum? - 20.11.2006
Ich habe heute Ihre Sendung gesehen und bin jetzt völlig sprachlos. Denn jetzt könnte ich die Erklärung dafür haben, dass ich jedes mal wenn ich Fleisch verzehre, einige Stunden danach unter Muskelschmerzen bis hin zu vorübergehenden Lähmungen in den Beinen leide. Ich habe schon mit meinem Arzt gesprochen, er sagte: "Dann verzehren Sie doch kein Fleisch", sondern Fisch und Geflügel. Das tue ich seitdem und es geht mir besser!!!
Renate Otte
Tote Rinder, kranke Menschen: Wie gefährlich ist das Bakterium C. botulinum? - 20.11.2006
Ich bin Sohn eines Landwirtes in Landkreis Herford (bei Bielefeld), geboren 1951. Bereits in den 60-er Jahren erkrankten auf unserem Hof Rinder und junge Kühe an den berichteten Symptomen. Allerdings war nicht durchgängig der gesamte Viehbestand betroffen. Tierärzte waren ratlos. 'In unserem eigenen Interesse' wurde mein Vater gebeten, die Tiere nicht auf die Weide zum Grasen zu verbringen. Wir selbst durften die Milch nicht trinken und natürlich auch nicht (...) liefern. Die Krankheit setzte sich auch nach der Winterperiode (nach meiner Erinnerung wurde ein milder Winter verantwortlich gemacht) fort. Erst nach einer weiteren Winterzeit gab es keine Tiere mit dieser Symptomatik mehr. Betroffene Tiere waren sofort nach auftreten erster Symptome geschlachtet worden. Das Fleisch der Tiere war "Freibankfleisch". Insgesamt wurden vor einem sonst absehbaren Tod 4 Tiere getötet.
Heinz-Hermann Storck
Antwort: Zu unserem Beitrag: Tote Rinder, kranke Menschen: Wie gefährlich ist das Bakterium C. botulinum?
Liebe Zuschauer, uns haben sehr viele e-mails und Anrufe für den Landwirt Hermann Bormann erreicht. Selbstverständlich haben wir alle Anfragen und Kontaktdaten umgehend weitergeleitet. Wir danken Ihnen sehr für Ihr Interesse und Ihre enorme Hilfsbereitschaft.
Ihre report Redaktion
Thema: Bedrohung von Christen - 30.10.2006
Der Beitrag über die Anfeindungen der Türken gegenüber den Christen hat mich sehr erschrocken. Nicht, weil ich schockiert über Angriffe gegenüber Christen bin, sondern darüber, dass die Bewohner von Duisburg Marxloh erfreut über den Bau der Moschee sind. Viele haben Angst vor "Verlust der Kultur" Viele fremdenfeindliche und anti islamistische Parolen wurden in Marxloh laut. Ja, es ist schlimm, wenn Christen bedroht werden, aber so zu tun, als ob wir Islamfreundich sind, ist gefährlich!
T. Oldenburg
Thema: Christen in der Türkei - 30.10.2006
Sehr geehrte Damen und Herren, ich war entsetzt wegen des Berichtes über die Vorgehensweise in der Türkei hinsichtlich des christlichen Glaubens, obwohl ich Atheist bin. Aber eine Bestätigung dieser Einstellung erfuhr ich, als ich letztens in Berlin (sehr Multikulti!!!) nachts nach Hause gefahren bin mit einem türkischen, sehr fanatischen Taxifahrer, der behauptet hat, alle Christen seien ungläubig und der Koran schreibe das Kopftuchtragen und den Dschihad (den heiligen Krieg gegen die Ungläubigen) vor. Ich habe dann gewartet, bis er weggefahren war, da ich nicht wollte, dass er sieht, wo ich wohne. Nicht, dass ich noch mit Drohungen oder Repressalien zu rechnen habe, weil ich anderer Meinung bin. Langsam wird mir diese Intoleranz dieser Muslime unheimlich.
Mit freundlichen Grüßen
Michaela Häusler
Thema: Schutz-Engel an Volkshochschulen - 30.10.2006
Leider habe ich nicht den ganzen Beitrag mitbekommen, aber ich bin der Meinung, dass - wie immer in den Medien - undifferenziert drauflos geschlagen wird, wenn es um sogenannte Esoterik geht! Es ist wirklich zum Wimmern!!!
Johanna Huda
Thema: Strassenbauverwaltung - 30.10.2006
Eine effektive Straßenbauverwaltung kann durchaus sehr viel besser als private Baulastträger sein - in Unterhaltung, Reparatur von Straßeneinrichtung (Schilder, Pfosten, Grünschnitt und Winterdienst). Warum fragt eigentlich keiner warum in Bayern, Baden-Württemberg und Saarland kaum extrem Straßenverhältnisse zu größeren Schwierigkeiten führen? Weil Sinkkasten geleert werden (Unterhaltung) und ein überdurchschnittlicher Winterdienst geleistet wird. Da schauen wir doch gerne nach Hessen oder Tühringen... Wo war letztes Jahr nochmal dieses Winterchaos?
Gruss
Zawwel
Thema:Totenschänder bei der Bundeswehr - 30.10.2006
Sehr geehrte Damen und Herren, erst einmal großes Kompliment für Ihre Sendungen und Ihre gesellschafts-politisch-kritischen Beiträge. Mein Thema ist die Berichterstattung der Bundeswehr, der man zur Zeit ja nicht entgehen kann. Zu den Fotos möchte ich folgendes sagen: Ich bin der Meinung, das solche Vorfälle immer wieder vorkommen können. Schließlich sind die meisten Wehrpflichtigen unter 30 und da kann es immer zu sogenannten „Dummen-Jungen-Streiche“ kommen. Ich möchte die Vorfälle nicht verharmlosen, bestraft muss jeder Soldat werden, der damit zu tun gehabt hat. Außerdem haben solche jungen Männer auch nichts in der Bundeswehr zu tun. Ich kann mir nur denken, dass sie wirklich nicht genau überlegt haben, was sie mit den Fotos anrichten. Ich habe allerdings den Eindruck, dass mit der Berichterstattung über die „Totenkopffotos“ der Fall Kurnaz (Interview bei Reinhold Beckmann) ein wenig zu kurz kommt. Meiner Meinung wägt der Vorwurf viel viel Schwerer beim Fall Kurnaz, als „Totenkopffotos“. Aber wenn Prominente, wie unser jetziger Außenminister vielleicht mit dem Fall zu tun haben, wird eher geschwiegen. Ich wünsche mir, dass man über den Fall Kurnaz auch mal bzw. Details erfährt.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Behrends
Tehma: Schutz-Engel als Kassenschlager - 30.10.2006
Guten Tag, sehr löblich fand ich Ihren heutigen Beitrag über den esoterischen Unsinn von Engel-Seminaren in Volkshochschulen. Er hätte nach meinem Geschmack ruhig noch kritischer sein können… Mit freundlichen Grüßen
Rüdiger Weckmann
Thema: Der Super-Stau - Günter Ederer deckt auf - 30.10.2006
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für diesen tollen Bericht, der das Ganze Elend in unserem Beamten und Verwaltungsstaat am Beispiel Straßenbau auf den Punkt bringt. (Sicher wird es in anderen Resorts genau so zugehen) Ich kann mich als Steuerzahler gar nicht mehr beruhigen, wenn ich sehe, wie hier unqualifiziert sehenden Auges Steuergelder verschwendet werden. Auch wenn es hierfür keine Paragraphen im Strafgesetzbuch gibt, für mich ist das einfach kriminell. So kann und darf man nicht mit anvertrautem Steuergeld umgehen. Wenn die DEGES so gut ist wie Sie berichten, müßte sie auf das ganze Bundesgebiet ausgedehnt werden und statt dessen die alten Bürokratiemonster für Straßenbau liquidiert werden. Nicht umgekehrt. Der Straßenbau ist in Deutschland ein Milliardengrab. Dass es billiger und schneller geht, macht uns das Ausland vor. Betrachten Sie nur die preiswerten Brückenkonstruktionen in Italien im Vergleich zu den teuren Selbstverwirklichungen unser Bau-Ingenieure auf Kosten des Steuerzahlers. Ich kann Sie nur bitten bleiben Sie dran. Lassen Sie das Thema nicht einschlafen. (Prangern Sie die Verantwortlichen immer wieder an. "Zerren" Sie Führungspolitiker zu diesem Thema immer wieder vor die Kameras.)
Freundliche Grüße aus der Pfalz
Bernd Augustin
Thema Masern - 9.10.2006
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihren kritischen Beitrag "Masern auf dem Vormarsch"! Diese Sendung war eigentlich schon längst überfällig. Mir ist aufgefallen, dass es momentan sehr viele Internetforen und Bürgeraktionen gibt, in denen gegen Impfung propagiert wird. Es wird gehetzt über die Schulmedizin, und es wird den Eltern eingeredet, dass Impfen ihre Kinder krank macht. Dabei musste ich auch lesen, dass in diesen Foren der Rat gegeben wird, kranke Kinder trotzdem in den Kindergarten zu stecken!? Ein Buch, das meiner Meinung nach auf die "schwarze Liste" müsste, handelt vom "Masern-Betrug", und ist bei einem großen deutschen Internetbuchversand, den fast jeder kennt, erhältlich. Die Autoren propagieren, dass es keinen Maservirus gibt, dass die gefährlichen Nebenwirkungen der Masern-Krankheit in Wahrheit eine Folge der fehlerhaften schulmedizinischen Behandlung von Masern und die ganz besonders Angst einflößenden Erscheinungen wie SSPE in Wahrheit Impfnebenwirkungen sind!!!! Es verspricht dieses Buch den Eltern, dass sie gelassen einer eventuellen Masernerkrankung ihres Kindes entgegensehen können! Meiner Meinung nach ist das grob fahrlässig!
Sybille Hofmann
Strategie Jobkiller - Das System Siemens
Sehr geehrte Damen und Herren, Von Ihrer Sendung vom 09.10.06 hat mich besonders der Beitrag "Strategie Jobkiller - Das System Siemens" bewegt. Denn ich war über 9 Jahre bei Siemens beschäftigt und habe von Ausgliederungen (Infineon), Eingliederungen (Siemens Dematic) und permanenten Umorganisationen (Telekommunikation in München-Hofmannstr.) mitbekommen, zumal ich im Controlling tätig war wo einem solche Änderungen zweimal treffen: einmal organisatorisch und einmal im Tagesgeschäft. Es ist jedoch nicht verwunderlich das sich Siemens so entwickelt, denn ständige Umorganisationen haben die Mitarbeiter schon motiviert, man kann sagen das zu meiner Zeit bei Siemens eine Angst-Kultur herrschte und diese auch noch gepflegt wurde. Damit kann man keine Mitarbeiter motivieren und dadurch Kreativität entwickeln. So habe ich mir zum Schluss die Frage gestellt warum mein/e Chef/in mein/e Chef/in ist und nicht umgekehrt, fachlich konnte ich es nicht erklären, der Grund ist, dies ist mein Eindruck, das bei Siemens nicht der beste Mitarbeiter im Können und in der Leistung, sondern der Mitarbeiter befördert wird wer sich am Besten darstellen kann. Dadurch entwickelt sich eine Art Flaschenzug: Eine Flasche zieht die andere nach! Ich finde es sehr gut das Sie einmal Siemens in diesem Licht zeigen, denn von der Personalpolitik ist dieses Unternehmen nicht mehr tragbar (ich glaube nicht einmal in erz-kapitalistischen Ländern wie England oder USA), aber Sie sollten auch auf aktuelle Situation der noch im Konzern bleibenden Mitarbeitern eingehen, denn diese brauchen auch Zustimmung und Mut. Aber nochmal: Meine herzlichsten Glückwünsche für diese gute und offene Reportage.
Mit freundlichen Grüßen Benjamin Thäter
Benjamin Thäter
Impfung gegen Masern
Verehrtes Report-Team, habe gerade den Beitrag über Impfungen gesehen und kann dem aus persönlicher berufl. Erfahrung als Kinder- u. Jugendarzt nur voll zustimmen. Die Allianz der Anthroposophen, Esoteriker, Erzieher(-innen), einzelner Hebammen, und mancher Eltern, die es hip finden, dagegen zu sein, ist nun mal ein Faktum. Da wird der gesunde Menschenverstand ausgeblendet und auch vor Diffamierung nicht halt gemacht. Ich wurde in unserer Stadt bereits vor Jahren aus dieser Szene heraus als "impfgeiler Kinderarzt" tituliert. Damit muss und kann ich leben. Unbelehrbare kann man nicht umerziehen. Sie sollten aber einem m. E. noch größeren Skandal nachgehen: Deutschlandweit finden sich einzelne ärztliche Kollegen, die sich aus welchem Grunde auch immer zum Kronzeugen gegen das Impfen berufen fühlen. Unsere Berufsverbände, KV´en und Ärztekammern decken darüber in der Öffentlichkeit den Mantel des Schweigens, m. E. aus falsch verstandener Kollegialität. Das Problem wird so innerhalb der Berufsgruppe "ausgesessen". Und noch ein bemerkenswertes Problem: Seit Sommer 2006 ist in unserem Land so gut wie kein MMR (Masern-Mumps-Röteln)-Impfstoff verfügbar. Wir bekommen z. Zt. nur sporadisch kleine Mengen aus spanischem Reimport. Was ist da los in Deutschand, Herbst 2006? Oder frei nach Heinrich Heine: Denk ich an Deutschland in der Nacht ...
Ich grüße Sie,
H.- P. Grätz
Die unmenschliche Dauerfixierung in Pflegeheimen - Ein Richter schlägt Alarm
Sehr geehrte Damen und Herren, der Bericht "Dauerfixierung in Pflegeheimen" von A. Peter hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Sehr gut recherchiert, präzise und faktenreich vorgetragen, engagiert - aber ohne Polemik - kommentiert, war dies der beste Beitrag, den ich bisher in den Medien zum Problem der grundgesetzwidrigen Eingriffe in die Grundrechte alter Menschen gesehen, gehört oder gelesen habe. Ich gratuliere der Autorin und der Report-Redaktion zu dieser wichtigen Sendung und hoffe, dass damit eine öffentliche Diskussion angestoßen wird, die zu einer Änderung der teilweise unhaltbaren Zustände in unseren Pflegeheimen beiträgt.
Mit freundlichen Grüßen,
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Dr. med. Ottilie Randzio
Der Papst und die Muslime - Wie ein Zitat missbraucht wird
Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion von report! [...] Ich halte mich für tolerant und habe Ihre Sendung gesehen, weil ich interessiert war an Ihrer bis hierher sinnvollen, interessanten und oftmals erschreckenden Berichterstattung, die in der Vergangenheit kontroverse Themen sachlich und objektiv auf den Punkt brachte (wie auch beim davor gesendeten Thema). Inhalt und Abfolge Ihres o.g. Berichtes machen folgendes deutlich: [...] Der Bericht wurde mit ausschließlich in die selbe Richtung gehenden Aussagen anderer, objektiv wirkenden "Experten" untermalt. Dabei wurde keinerlei Unterschied zwischen sog. Islamisten und (normalen) Muslime deutlich. [...] Weit davon, Muslim zu sein oder alles, was im Namen des Islam getan wird, gut zu heißen, muss ich mit aller Vehemenz darauf hinweisen, dass Ihr Bericht - um ein weiteres Zitat Ihres Berichtes aufzugreifen - Öl ins Feuer aller Spannungen zwischen Christen und Muslimen gießt. [...] Ich bin gespannt, wie im Nachhinein Ihre Reaktion und Sichtweise zu diesem Bericht aussieht. In diesem ab jetzt bitte wieder: Alles Gute!
Jens Löckmann
Der Papst und die Muslime - Wie ein Zitat missbraucht wird
Vielen Dank für diesen Bericht! Bisher war das meiner Meinung nach der erste Beitrag in den Öffentlich Rechtlichen, die die Papst-Rede in ihrem Zusammenhang dargestellt haben. Selbst im ZDF wurde bei Nachrichten von "Islam-Kritischer-Äußerung" gesprochen, was überhaupt nicht den Tatsachen entspricht und dadurch noch mehr Öl ins Feuer gegossen wurde. Glückwunsch zu diesem Beitrag!!!
Ingrid Kudirka aus München
Der Papst und die Muslime - Wie ein Zitat missbraucht wird
In obigem Beitrag verweisen Sie, wohl auch mit Recht darauf, dass kaum ein Muslimführer oder Mulime den Redetext von Papst Benedikt im Zusammenhang des ihm vorgeworfenen Zitates, geschweige denn in seiner Ganzheit kennt. Ich finde es aber mindestens ebenso schlimm, dass die deutschen Nachrichtenmedien und auch einige Politiker nur das Zitat "Zeig mir doch, was Mohammed neues gebracht hat und da wirst Du nur Schlechtes und Inhumanes finden" den Hörern und Zuschauern als einzige Nachricht vermittelt haben. Manche haben höchstens noch den ganzen Satz gemeldet, der mit folgendem Text endet: "wie dies, das er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte mit dem Schwert zu verbreiten.“ Wenn die deutschen Medien schon durch den Teiltext, der vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen eine falsche Interpretation ermöglichen oder gar provozieren, ist es kein Wunder, wenn dieses im islamischen Raum auch nicht besser gemacht wird. Dank Ihnen dafür, dass Sie den Text im Zusammenhang wiedergegeben haben.
Wilfried Gatzemeier, Goslar
Die unmenschliche Dauerfixierung in Pflegeheimen - Ein Richter schlägt Alarm
Danke für Ihren Beitrag, auch ich habe mich gegen eine Fixierung meiner Mutter gewehrt - mit Erfolg! Würde mir mehr solcher Beiträge wünschen. Macht weiter so!
MfG
Monika Schroth
Esoterik-Abzocke bei Tierfreunden - Der dubiose Millionen-Markt
Sehr geehrte Redaktion von report.münchen, vielen Dank für den kritischen Beitrag über Pseudo-Titel, hier herrscht noch immer eine zu große Titelgläubigkeit in Deutschland, gerade wenn angelsächsische "Universitäten" dahinterstecken.
Viele Grüße aus Stuttgart,
Michael Rupps
Michael Rupps
Preiserhöhungen ohne Ende - Das undurchsichtige Spiel der Stromkonzerne
Hallo liebes report-Team, wieder mal ein interessanter report. Besonders die Stromkonzerne haben´s mir angetan. Ich zahle als Singelhaushalt jetzt mtl. 87 Euro (da ich mit Nachtspeicher heizen muss ), das sind über 1000 Euro pro Jahr! Warum die Politik nicht endlich ein bzw. durchgreift ist unbegreiflich. Ich würde sofort, gäbe es echte Konkurrenz wechseln, aber es GIBT SIE NICHT! Bitte bleibt an diesem Thema dran, fragt nach, deckt auf, klärt auf! Es ist unheimlich wichtig, überhaupt durchzublicken, was diese "Konzerne" untereinander an Macht haben, diese auch eiskalt ausnützen. Es zählt hier nur der Gewinn. Weiter so!
Herzliche Grüße Robert Rettenbeck, München
Robert Rettenbeck
Sendung vom 07.08.2006
Grüß Gott liebes report-Team! ich habe gestern das erste mal eure sendung gesehen und muss sagen: TOP! die themen so treffend zu übermitteln ist bisher noch kaum einer sendung gelungen! egal ob es um das irrsinnige setzen von richtlinen von seiten der eu geht oder um das bilden von gefährlichen "banden" innerhalb unserer gefängnisse, es ist wirklich von nöten und an der zeit, dass solche missstände in unserer gesellschaft aufgezeigt werden! auch die meinung von h. notker wolf kann ich nur unterstützen. ich bin 21 jahre alt, was werde ich jemals z. b. an rente erhalten? nicht mal ein "dankeschön dass sie so fleißig eingezahlt haben"! die gelder in unserem staat werden absolut unnütz z. b. in langzeitarbeitslose investiert. es gibt bestimmt welche, die gerne arbeiten würden, leider aber sind es zu viele die einfach keine lust dazu haben und somit das system missbrauchen. ich freue mich auf die nächste sendung und hoffe, dass wir gemeinsam doch noch etwas bewegen können!
MfG
Elisabeth Fischer
Genervte Bauern, entsetzte Unternehmer: Die absurden Auswüchse der EU-Bürokratie
Sehr geehrtes Team von Report München, mit sehr viel Interesse haben wir die gestrige Sendung verfolgt. Beim Beitrag über die Auswüchse der EU-Bürokratie mussten wir aber erst einmal auf den Kalender schauen. Was auf uns anfangs wie ein (schlechter) Aprilscherz wirkte, stellte sich schliesslich als bittere Wahrheit heraus! Mann/Frau kann sich doch bei soviel Schwachsinn doch wohl nur noch an den Kopf fassen und sich fragen "Ja wo leben wir eigentlich?". Da debattieren und fabulieren unsere Politiker tagein tagaus über ein gemeinsames Europa, wollen uns die Vorteile eines gemeinsamen Marktes einreden, eine "EU-Verfassung" muss her, und dann werden z.B. die Landwirte mit derlei unsinnigem Papierkram traktiert. Hierob kommt einem unweigerlich der (zugegeben recht böswillige) Gedanke, ob die wahren Rindviecher wirklich im Stall und auf der Weide stehen, oder nicht vielleicht doch.... Jedenfalls insgesamt eine sehr aufschlussreiche Sendung, weiter so!
Mit herzlichen Grüssen aus Luxemburg! Joëlle & Raymond Sachsen-Hanff
Joelle und Raymond Sachsen-Hanff
Die Astro-Abzocke - Die üblen Tricks der Zukunftsdeuter
Ein Beitrag über diese ESO-Szene war schon lange mal fällig. Greift nur zu kurz. Die Anbieter der TV-Shows spiegeln nur die Spitze des Eisberges. Eine Inflation an Kartenlegern, Pendlern, Hellsehern und sonstigen Medien ist nicht mehr zu kontrollieren und zu übersehen. Die Not ist ein lukratives Geschäft. Mein eigener Schwiegervater sollte schon laut einer Kartenlegerin seit dem Jahr 2000 tot sein - er lebt und zwar quicklebendig. Vielleicht gibt es in dieser Branche doch erheblich mehr "Spreu" als "Weizen". Merkwürdige "Diplome" und 23-jährige mit 10 Jahre Erfahrung und einem esoterischen Bauchladen schaffen da kaum eine Vertrauensbasis.
Paul Pawlowski
Schweinepestbekämpfung in Deutschland
Sehr geehrte Redaktion, als Verbraucher erschüttern mich solche Bilder immer wieder. Nicht nur die Frage wie Menschen so etwas tun können, sondern wie ein Veterinär, der ebenso einen hypokratischen Eid ablegen muss, so etwas tut, ist mir nicht nachvollziehbar. Die Reaktion der verantwortlichen Kreisveterinäre ist skandalös. Beim Gedanken, dass wir Produkte von diesen geschundenen, kranken Tieren verkonsumieren, dreht sich mir der Magen um. Es ist nicht tragbar, dass auch nach solchen Bildern, keine sofortigen Massnahmen seitens der Behörden angeordnet werden. Die Politik versagt hier hochgradig. Ich bin immer wieder froh, dass report solche Missstände einem breiten Publikum vor Augen hält. Grausame, entsetzliche, erschütternde Bilder. Aber nur so kann etwas bewegt werden. HOFFENTLICH !!! MfG,
Kerstin Ullrich
Wie der Staat Arbeitsplätze vernichtet - Beispiel Neuhardenberg
Sehr geehrte Damen und Herren, mit großem Interesse habe ich Ihre Sendung verfolgt. Solche Berichte sind dermaßen wichtig und man staunt nur empört darüber, was wir uns noch alles gefallen lassen müssen. Nach solchen Berichterstattungen bin ich jedesmal emotional aufgewühlt und frage mich, wie lange wir Bürger hier noch ruhig zusehen. Andererseits stelle ich mir auch die Frage, wie wir uns gegen diese Behörden-Ayatollahs und Bürokratentalibaner erfolgreich zur Wehr setzen können? Was für ein Land sind wir geworden, in dem Bürokratenwahnsinn, legaler Betrug, Mandatsträgerarroganz, Nepp an Bank- und Versicherungskunden, Verschwendung von Steuergeldern, Invorteilnahme durch Politiker und sonst noch allem möglichen an der Tagesordnung sind?
Hartmut Joerger
Pleite statt Traumjob - Wie unseriöse Stellenanbieter abzocken
vielen Dank für Ihre informative Sendung vom Montag. Besonders der Beitrag von Frau B. Kappel hat mein Interesse geweckt, da ich arbeitssuchend bin und ein Vorstellungsgespräch für den auf die Sendung folgenden Tag vereinbart hatte. Das Gespräch lief nach dem gleichen Muster, wie in Ihrem Bericht vorgestellt. Zur Eröffnung wurde mir die Kampagne "Du bist Deutschland!" vorgestellt. Anschließend wurden mir die unglaublich guten und leichten Verdienstmöglichkeiten schmackhaft gemacht bis mir zum Abschluss ein Trainingsprogramm - für das ich natürlich einen "geringen" Beitrag entrichten hätte sollen - angeboten wurde. Es war und ist frustrierend zu erfahren, wie Leute, die sich, wie ich, um Arbeit bemühen, von solchen Leuten so unverschämt ausgenutzt werden. Für mich ist es insbesondere schwer, solche Sachen zu erleben, da ich zu 100 % körperbehindert bin und aus diesem Grund auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht gerade die besten Chancen habe. Ob meine Behinderung in das "Beuteschema" dieses angeblichen Arbeitgebers gepasst hat, oder ob er so dreist war, seine Geschäfte auch bei gesunden zu probieren, weiß ich nicht. Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Spitzl
Bürokratenwahnsinn Autobahnbau - Günter Ederer auf der Suche nach den vergeudeten Milliarden
Sehr geehrte Damen und Herren, von Reportagen in der Art von der, die jetzt in report Günter Ederer wieder einmal in Sachen "Bürokratenwahnsinn Autobahnbau" präsentierte, kann man sich nur mehr wünschen, damit die Bürger endlich wissen, wie in diesem Lande Millionen sinnlos verplempert werden, die an anderen Stellen dringend gebraucht werden, s. erneuerbare Energien, Umweltschutz, Bildung, Gesundheitswesen etc. Mit freundlichem Gruß,
Karin Röcher-Ehrhardt
Zwangsernährung nicht mit uns! Eine Tochter kämpft um ihre Mutter
Sehr geehrte Redaktion von report München, ich möchte Ihnen ausdrücklich für den Bericht vom 13.03.2006 über die Situation der Zwangsernährung in Pflegeheimen danken. Insbesondere die Äußerung „Ein Luxus, den sich eben nicht jeder Träger in der Bundesrepublik Deutschland leisten kann“ des Amtsrichters Friedberg, Herrn Günther-Werner Deventer, kann nur schockieren und ist schon als solche eine Bankrotterklärung. Man hätte ihn mal fragen sollen, ob er im Falle seiner Mutter genauso handeln würde. Was muss eigentlich noch alles passieren und berichtet werden, dass die Verantwortlichen im Lande endlich aufwachen und ein würdiges Leben im Alter in Pflegeheimen ermöglichen? Mit freundlichen Grüßen,
Marion Bruns
report Sendung vom 13.03.06
Werte Damen und Herren, Ihre Sendung war wieder einmal rundum hoch interessant und ausgezeichnet gut! Mit freundlichen Grüßen - auch an die Technik,
Edgar Baudach
report Sendung vom 30.01.05
Sehr geehrte Damen und Herren, mir hat Ihr report München vom 30.01.2006 sehr gut gefallen: Es war sehr objektiv, sachlich und untendenziös. - Frage: Ist die Moderatorin auch gleichzeitig die Chefin von report München? Freundliche Grüße,
Dr. Walter Gränzer
Antwort: report Sendung vom 30.01.05
Sehr geehrter Zuschauer, bei report München moderiert Claudia Schick, Redaktionsleiter ist Stephan Keicher.
Ihre report Redaktion
Aufstand der Verbraucher - Energiekosten außer Kontrolle
2002 hatte ich mir einen Braun-Rasierer Syncro mit Zubehör für 159,20 DM gekauft. Nun wird er wie andere Konsumartikel für 159.00 € angeboten. Früher konnte man mit 2 Personen im China Restaurant unter 20 DM essen. Es gab kaum ein Gericht über 10 DM. Mit Einführung des Euro gab es kaum noch ein Gericht unter 10 € und das nicht nur beim Chinesen. Wenn man es nahezu allen Branchen zugesteht, DM in € in 1:1 umzusetzen, darf man sich nicht wundern, wenn es die Energieversorger auch versuchen. Einer freut sich besonders – der Staat kassiert mehr Mehrwertsteuer. Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Hagedorn
Aufstand der Verbraucher - Energiekosten außer Kontrolle
Sehr geehrte Damen und Herren, Ihre Reportage zum Thema: "Aufstand der Verbraucher - Energiekosten außer Kontrolle" hat mir sehr gefallen. Es wurden nicht nur Fakten genannt, die gern verschwiegen werden, z.B. "Subventionierung kommunaler Einrichtungen", auch kamen endlich unabhaengige Energie-Experten zu Wort, wie der von mir sehr geschaetzte Dr. Ludwig Lindner. Seine Bemuehungen um eine transparente Erzeuger-Kosten-Brechnung beim Strom wurde noch vor Jahren belaechelt. Heute kann sie als wichtiger Kompass unserer wirtschaftlichen Ausrichtung in Deutschland dienen. Daher moechte ich Sie auffordern: "Weiter so!". Mit freundlichen Grüßen,
Eckehard Goering
Agenten und Geheimdienste - Die dubiosen Kontakte der Susanne Osthoff
Langsam ist es doch wirklich genug mit der erzwungenen Medien-präsenz von Frau Osthoff. Jetzt wo es ruhiger wurde - ein Verkehrsunfall! Ein Daniel Kübelböck der Nahostpolitik ist unpassend, geschmacklos und gefährlich für andere, die im Irak arbeiten.
Agenten und Geheimdienste - Die dubiosen Kontakte der Susanne Osthoff
Sehr geehrte "report"-Redaktion, vielleicht ist es nun doch langsam mal an der Zeit den "dubiosen Fall Osthoff" auf sich beruhen zu lassen. Der heutige Beitrag zum Thema erweckte ja fast den Eindruck, daß da jemand - wegen ein wenig Kritik an der Medienberichterstattung in letzter Zeit - beleidigt sei. Lassen Sie Frau Osthoff doch einfach ihren Frieden, zumindest solange sie nicht wirklich Neues (und Belegbares) herausgefunden haben. Mit freundlichen Grüßen,
André Haselier
report Sendung vom 30.01.05
Werte Damen und Herren, nicht nur wegen Ihrer Osthoff-Geschichte verleihe ich Ihnen meinen privaten "Pulitzer-Preis in Silber" : Die Sendung war rundum hoch spannend, informativ und in sich schlüssig ! Mit freundlichen Grüßen - auch an die Technik,
Edgar Baudach
report Sendung vom 09.01.06
Sehr geehrte Damen und Herren, Ihre Report-Sendung und speziell der Bericht über die in Deutschland geheimgehaltenen EU-Subventionen an bäuerliche Betriebe hat mir sehr gut gefallen und mich so wütend gemacht, daß ich gerne noch mehr über dieses Thema erfahren möchte. Weiter so! Mit freundlichen Grüßen,
Rita Pönicke
report Sendung vom 09.01.06
Sehr geehrte Frau Schick, gut gemacht! Besonders der Beitrag über die Subventionen hat mich besonders interessiert. Ich freue mich, dass es Sie und Ihr Team gibt und wir Bürger ehrlich informiert werden. Vielen herzlichen Dank!
Annerose Fogel
report Sendung vom 09.01.06
Sehr geehrte Damen und Herren, in Ihrer Sendung am 09.01.2006 berichteten Sie über Strom und Preise. Sie berichteten, man solle seinen Anbieter anrufen und sich nach einem günstigen Tarif erkundigen! Das habe ich getan, somit spare ich 30.- Euro pro Jahr. Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit und Ihr gutes Magazin.
Kanski Michael
Gemauschel und Getrickse im Fleischskandal - Wie sich Behörden rein waschen
Ich persönlich habe 4 Jahre Tiertransporte zu Schlachthöfen durchgeführt. Mit ihren Reportagen erreichen sie nur die Spitze eines Eisberges. Ich persönlich habe Strafantrag gegen Amtsärzte gestellt, von denen ich niemals etwas hörte, im Gegenteil wurde ich zur Geldstrafe von 150€ verurteilt. Die Italienische Mafia ist ein Kinderknabenchor gegen die Fleischmafia.
Norbert Rokoss
Tierquälerei und Geschäfte mit toten Hunden - Ist Bulgarien reif für die EU?
Liebe Report-Redaktion, herzlichen Dank für Ihren Bericht über die Straßenhunde in Bulgarien und die staatlich verordneten abscheulichen Tötungsmethoden. Es ist eine Schande für ein Land, solche "Tötungslager" für Tiere zu unterhalten. Vielen Tierfreunden ist diese Grausamkeit bereits bekannt. Bitte tragen Sie weiterhin durch Ihre Berichterstattung dazu bei, die Öffentlichkeit nicht nur über die Skandale in der Politik sondern auch über derartige Quälereien und Verbrechen an hilflosen Tieren zu informieren. Nur durch die "Thematisierung" in der Öffentlichkeit kann etwas erreicht werden.
Christine Rauch
Tierquälerei und Geschäfte mit toten Hunden - Ist Bulgarien reif für die EU?
Ich begrüße es sehr, daß Sie in Ihrer Sendung auf die grausame Praxis der Hundetötung in Bulgarien aufmerksam gemacht haben. Ich kenne dies seit längerem aus Informationen der Tierhilfe Süden e.V., München, die sich schon lange dort mit Kastrationsaktionen etc. engagiert, leider aber noch nichts gegen diese Tötungslager ausrichten konnte. Ich unterstütze dies auch jetzt wieder mit schriftlichen Protestaktionen - mehr kann man ja von hier aus nicht tun.Ich hoffe sehr, daß Ihr Bericht zu größerer öffentlicher Aufmerksamkeit auf dieses Problem führt und daß somit in Bulgarien ein Umdenken erfolgt. Vielen Dank im Namen der geschundenen Tiere.
Gertraud Jahn
Zur Sendung vom 21.11.05
Werte Damen und Herren, wie meist war Ihre Sendung wieder rundum spannend und schlüssig! Mir persönlich war es dabei am Wichtigsten, 'mal Näheres (und vor allem die Summen !) über Subventionen zu erfahren, obwohl mir da Vieles schwante : Dass die so gigantische Ausmaße haben, war aber überraschend. Mit freundlichen Grüßen,
Edgar Baudach
Radikale Reformen – Nein Danke! Die Folgen des Berliner Machtpokers
Sehr geehrte Damen und Herren, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Beitrag. Warum, warum nur haben Sie diesen Beitrag nicht VOR der Bundestagswahl gebracht?!? Weitere vier Jahre mit dem kompliziertesten (und wahrscheinlich auch ungerechtesten) Steuersystem der Welt wären uns vielleicht erspart geblieben. Mit freundlichen Grüßen,
Philipp Dosse
Radikale Reformen – Nein Danke! Die Folgen des Berliner Machtpokers
Sehr geehrte Damen u. Herren, ich habe soeben die Sendung verfolgt und frage mich, warum werden derartige Berichte über die neuen Steuermodelle von Prof. Paul Kirchhof nicht vor der Wahl ausgestrahlt? Ich bin immer CDU-Wähler gewesen und war vom Konzept des H. Prof. Kirchhof überzeugt, daher könnte ich einen Wutanfall bekommen, wenn nun 2-3 Wochen nach der Wahl deutlich auf diese "Verarschung" der Wähler hingewiesen wird. Ich glaube nicht, daß die Redaktion vor der Wahl über keine entsprechenden Informationen verfügt hat, um die Öffentlichkeit entsprechend zu informieren. Aber "das Kind ist in den Brunnen gefallen". Mit freundlichen Grüßen aus der Eifel,
Edmund Schmitz
Radikale Reformen – Nein Danke! Die Folgen des Berliner Machtpokers
Endlich mal ein Beitrag, der sich den Sachfragen zugewendet hat und nicht die immer gleiche Leier der Jornalisten, wer denn nun welchen Posten in Berlin bekommt. Was mich nur ärgert ist, dass die Medien tausende Stunden vor der Wahl damit verplämpert haben, dass Politiker die immer gleichen Wortphrasen absondern, anstelle dass solche Beiträge liefen, die Licht in die Worthülsen bringen. Für die nächste Wahl (wann immer die auch sei) wünsche ich mit mehr solche Beiträge, die den Wahlaussagen objektiv auf den Grund gehen.
Andreas Greiner
Der Fall Pfahls - Wie ein Geständnis die Justiz in Beweisnot bringt
Es tut der Fernsehlandschaft sicher gut, Reportagen aus verschiedenen Sichtweisen zu sehen, allerdings sollten Beiträge wie zum Pfahls-Prozess auch kritisch genug betrachtet werden. Viele Argumente sind meiner Meinung nach äußerst fragwürdig, die Sie in dem Bericht aufgeführt haben. Warum sollte Pfahls ein Geständnis ablegen, obwohl er doch eigentlich Ihrer Ansicht nach nichts zu befürchten hätte? Wieso schenkt man Menschen soviel Glauben, die sich wie Schreiber einem Prozess seit Jahren entziehen oder einfach wie Kohl den Mantel des Schweigens über Dinge legen, die schon mehrmals hitzige Diskussionen ausgelöst haben (CDU-Spendenaffaere, wo auch der Name Schreiber eine Schlüsselposition einnahm). Ich habe nichts gegen Berichte, die kritisch über deutsche Rechtssprechung berichten, allerdings darf man sich meiner Meinung nach nicht auf Aussagen solcher unglaubwürdigen Leute stützen, wie es Schreiber und Kohl sind.
Tobias Wiedow
Jung, Muslim, radikal - Eine Gefahr für Deutschland?
Sehr geehrte Damen und Herren, als regelmäßiger Zuschauer Ihrer Sendung habe ich mit Interesse den obigen Beitrag gesehen. Meine Meinung ist, dass der Radikalismus auch durch die Politik Israels begünstigt wird. Die Palästinenser werden hinter 8 m hohen Mauern eingesperrt, zusammenhängende Wohngebiete vor der Mauer werden dadurch getrennt, die Siedlungspolitik verdrängt sie immer weiter auf ihrem eigenen Land, Ungerechtigkeiten ohne Ende. An Mauern und Ungerechtigkeiten ist schon die DDR gescheitert und dies wird auch in Palästina/Israel nicht anders sein. Mit freundlichen Grüßen,
Elmar Nobis aus Gummersbach
Jung, Muslim, radikal - Eine Gefahr für Deutschland?
Ihren Beitrag zum Thema "gewaltbereite muslimische Jugendliche" finde ich oberflächlich präsentiert und ich bin sicher, daß trotz der wenigen Sendeminuten die i. d. R. zur Verfügung stehen, ein etwas weniger tendenziöser Beitrag zustande kommen kann, wo etwa auf die Hintergründe der Problematik etwas eingegangen werden kann und vor allem die Relativität der Statements. 100 Jugendliche wurden gefragt, ist dies repräsentativ für die jungen Muslime in Deutschland? Die Umfrage von Herrn Levi Salomon darf insgesamt objektiv angezweifelt werden. Herrn Jean Charles Brisard, einer der besten Experten zum Thema hätte ein bisschen mehr Redezeit im Beitrag eingeräumt werden können, dann wäre der Beitrag vielleicht etwas runder geworden.
Norhadd
Jung, Muslim, radikal - Eine Gefahr für Deutschland?
Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Ihnen sehr herzlich danken für diese längst überfällige Reportage! Bitte mehr davon, damit allen die Augen aufgehen. Und geben Sie einen Mitschnitt weiter an die Ausländerbeauftragte der Bundesregierung, Marieluise Beck, und andere Politiker. MfG,
Cornelia Kühne, Pastorin
Vandalismus, Müll, Betrug - Wie Mieter ihe Vermieter ruinieren
Es stellt sich nicht die Frage, ob es diese Fälle gibt oder nicht (ich bezweifle deren Wahrheitsgehalt überhaupt nicht), sondern welches Bild mittlerweile durch solche Beiträge über bestimmte Bevölkerungsschichten - absichtlich oder unbeabsichtigt - in der Wahrnehmung der Zuschauer erzeugt wird. Und momentan sehe ich im Fernsehen eben sehr oft vollstreckende Gerichtsvollzieher, Stromabschaltungen, asoziale Mieter, das Anlegen von Parkkrallen bei Steuersäumigen u.s.w u.s.w. Es geht mir um die Relativierung dieser Dinge und welche sozialen Umstände zu solchen Ereignissen führen, denn die Leute gelangen in Zahlungsrückstand meistens nicht aus Jux und Tollerei. Dieses aufzuklären erwarte ich von einem öffentlich-rechtlichem Fernsehprogramm, und nicht dass man gemeinsam mit den privaten in die selbe Kerbe haut. Mit freundlichen Grüßen,
Detlef Bock
Vandalismus, Müll, Betrug - Wie Mieter ihe Vermieter ruinieren
Liebes Redaktionsteam, Mietnomaden und die armen Vermieter! Es ist schockierend zu sehen, wie manche Leute hausen und miteinander umgehen. Machen Sie doch auch mal einen Beitrag über schlimme Vermieter, die die Mieter abzocken: die ihre Objekte total verkommen lassen, sich bei Schäden einfach weigern, Renovierungen durchzuführen und den Mietern ständig mit Kündigung drohen! Ich meine, Eigentum (aber auch Besitz!) verpflichtet!
Godau
Wer finanzierte den Wahlkampf der Wahlinitiative Arbeit und soziale Gerechtigkeit in NRW?
Sehr geehrte Damen und Herren, bzgl. Ihres Beitrages vom wäre aus meiner Sicht folgendes zu sagen: Warum soll uns eine Partei, mit der eine mögliche Fusion ansteht, denn nicht finanzieren? Wo sehen Sie denn hier Geheimnisse? Ist es für Sie ein Problem, dass es uns gibt? Oder ist das lediglich Ihr Auftrag zur Berichterstattung? Wir sehen uns als die einzige Opposition in einem möglicherweise neuen Bundestag nach einer möglicherweise neuen Wahl. Wir sind eine Linksopposition und wir stehen dazu. Sie haben das Recht uns nicht wählen zu müssen. Das ist doch ganz einfach. Mit freundlichen Grüßen,
Markus Kern
Das Modell Volkswagen - Wie es sich die Manager gut gehen lassen
Man kann report MÜNCHEN wieder einmal nicht dankbar genug sein für seine gründlichen Recherchen auch im Fall VW um Hartz und Co. Wie werden sich wohl all die Arbeitslosen fühlen, wenn Personalvorstand Peter Hartz nach all diesen verheerenden ökonomischen Fehlleistungen und all den moralischen Entgleisungen auch nach seinem Ausscheiden noch mit einer Weiterbeziehung seines Gehaltes bis Ende 2007 rechnen darf bei einem geschätzten Einkommen von rund 1,5 Mio. Euro und einer vermutlichen Abfindung von 3 Mio. Euro. Man kann eigentlich allen Arbeitslosen nur empfehlen: Leute, marschiert nach Wolfsburg, belagert die Werkstore und sorgt dafür, dass Peter Hartz nach seinem Ausscheiden so über die wirtschaftlichen Runden kommen muss wie all diejenigen, für die das sogenannte Hartz IV-Gesetz gilt.
Karin Röcher-Ehrhardt
Gysi und Lafontaine im Kampf gegen die SPD
Mal ist er zu weit links bis hin zu Marx, mal ist er zu weit rechts bis in die Nazi Ecke. Ist doch alles durchschaubar, wie drei Medien versuchen, Wahlhilfe für die Etablierten zu machen. Das wird die Hartz-Abgeschmierten nicht davon abhalten, das neue Linksbündnis zu wählen. Lafontaine hat durch seinen Rücktritt mehr Rückgrat beweisen, als so mancher Sesselkleber. Und warum soll er nicht gut wohnen, gut essen und Wein trinken? Das wollen wir doch alle, oder? Gysi und Lafontaine vertreten nicht den asketischen verstaubten Sozialismus mit Gleichmacherei, sondern eine modernen, den neuen Herausforderungen angepasste Politik. Wobei sie nicht die Arbeitnehmer und die hängengelassenen Arbeitslosen aus dem Blick verlieren oder sie zu Sündenböcken degradieren, entmündigen und demütigen, wie Rotgrün und fortan Schwarzgelb. Ich bin ehemalige SPD-Wälerin und meine neue Partei ist die WASG/PDS. MfG,
Wilma Fink
Sexuelle Gewalt unter Kindern und Jugendlichen
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für den interessanten Beitrag. Leider gibt es immer mehr verhaltensgestörte Kinder und Jugendliche. In Deutschland werden jährlich mehr als 150 Milliarden Euro für Familien ausgegeben. Die Eltern erhalten Kindergeld, Kinderzuschlag, Erziehungsgeld ect. Leider kommt das Geld nicht immer den Kindern zu gute - viele werden vor dem Fernseher und Computer abgestellt. Weil nicht alle Eltern geeignete Erzieher sind und auch nicht alle ein wirkliches Interesse an ihrem Nachwuchs haben. Daran wird auch eine weitere Kindergelderhöhung nichts ändern. Sinnvoller wäre es, jedem Kind eine kostenlose Ganztagesbetreuung - durch qualifiziertes Personal - zukommen zu lassen. Vielleicht bekämen dann auch mehr Frauen mit guter Ausbildung Kinder und nicht diejenigen, die sich mittels Kind aus dem ungeliebten Beruf verabschieden wollen. Vielen Dank für Ihre Mühe. Mit freundlichen Grüßen,
Eva Angelina Gruber
|