| Kleine Chronik
Mit dem zweiten Programm, heute Bayern2Radio genannt, begannen im Oktober 1950 die UKW-Sendungen vom Ochsenkopf. Der Asenturm, die Ausflugsgastgaststätte
des Fichtelgebirgsvereins, diente zunächst als Antennenträger. Ein Jahr später wurde ein eigener 22 Meter hoher Stahlgitterturm errichtet.
Als der BR sechs Jahre später auch einen Sender für das Erste Deutsche Fernsehen betreiben durfte, baute er einen neuen 50 Meter hohen Rohrmast. Der brach - stark vereist - bei einem Sturm im Januar 1958 zusammen, weshalb wieder der Asenturm übergangsweise genutzt wurde.
Im selben Jahr wurde der große 163 Meter hohe Stahlbetonturm fertig gestellt. Er trägt heute neben der schweren Fernsehantenne für Das Erste die UKW-Antennen für die Hörfunkprogramme des BR sowie für Antenne Bayern, das Deutschlandradio und die Sendeantenne für Digital Radio (DAB). Auch wird der Turm inzwischen von anderen Funkdiensteanbietern mit eigenen Antennen- und Sendeanlagen mitgenutzt. Der Fuß des Turms ist so konstruiert, dass in acht Stockwerken die Betriebs- und Arbeitsräume untergebracht werden konnten.
Das UKW-Programm Bayern 1 wird vom Ochsenkopf seit 1957 gesendet. 1971 kam ein Sender für Bayern 3 dazu. Bayern 4 Klassik folgte 1980 und der Informationskanal B5 aktuell 1991.
Seit Oktober 1995 gibt es am Ochsenkopf eine zusätzliche Bayern-1-Frequenz für das mittägliche Fenster mit der Sendung Ostbayern heute, dem Regionalmagazin für Niederbayern und die Oberpfalz. Im Jahr 2000 erneuerte der BR seine UKW-Sender und stellte von Röhren- auf transistorisierte Endstufen um. Im gleichen Jahr startete auf dem Ochsenkopf auch die Radioversorgung mit Digital Radio (DAB).
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