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27. Juli im Kino Last Contact

Das Jahr: 2063. 95 % der Erde sind mit Wasser bedeckt. Übrig geblieben sind zwei verfeindete Erdteile. Mitten im Ozean ein militärischer Außenposten - mit drei Männern, einer Frau und einer Atombombe. Seit drei Monaten wartet die Crew auf Ablöse. Aber niemand kommt. Sind sie besiegt oder gar die letzten Überlebenden?

Stand: 13.06.2023

Militärischer Stützpunkt "Sentinel" mitten im endlosen Ozean. | Bild: BR/Kick Film GmbH/Mart Ratassepp

Mitten im endlosen Ozean steht eine vor sich hin rostende metallene Plattform – der letzte militärische Außenposten Sentinel. Gebaut, um die Heimat zu verteidigen. 3.000 Kilometer entfernt vom Feind, und 3.000 Kilometer fernab der eigenen Heimat. Es ist das Jahr 2063, eine Verschiebung der Erdachse hat nur zwei, miteinander verfeindete Kontinente übriggelassen. 95% des Globus sind mit Wasser bedeckt...

Filmdaten

Drehbuch: Malachi Smyth
Regie:
Tanel Toom
Darsteller: Kate Bosworth, Lucien Laviscount, Martin McCann, Thomas Kretschmann, u.a.
Redaktion: Carlos Gerstenhauer (BR), Monika Lobkowicz (BR/ ARTE), Barbara Häbe (ARTE)
Produktion: KICK FILM (Jörg Bundschuh
Eine Produktion der KICK FILM GmbH mit Allfilm und Sentinel Entertainment, in Zusammenarbeit mit Headgear und Metrol Technology, Tallifornia, Ichiban Films, CrossDay Productions, Stigma Films und Vertical Entertainment, in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk in Zusammenarbeit mit ARTE. Gefördert von FFF Bayern, Bayerischer Bankenfonds, DFFF, MFG Baden-Württemberg, dem Estnischen Filminstitut und der Estnischen Kulturstiftung.

Obwohl sich der Feind seit 30 Jahren nicht mehr gezeigt hat, befindet sich noch immer ein Wachposten auf der nur notdürftig zusammen gehaltenen Plattform Sentinel, die einer Bohrinsel gleicht. Seine Aufgabe: alle Aktivitäten aufzeichnen und die Atombombe, auf der die Mannschaft sitzt, instandhalten.

Im mittlerweile höchst unwahrscheinlichen Fall einer feindlichen Invasion wäre die Bombe das letzte Mittel der Verteidigung. Für zwei Jahre haben sich die Mitglieder des Teams zu dieser Routineaufgabe verpflichtet. Jetzt warten sie darauf, von einer neuen Crew abgelöst zu werden.

Der Posten besteht aus vier Soldaten: dem jungen und hitzköpfigen Sullivan (Lucien Laviscount), dem verschrobenen Mechaniker Baines (Martin McCann), dem pflichtbewussten Sergeant Hendrichs (Thomas Kretschmann) – und der jungen Cassidy, (Kate Bosworth) schön und intelligent. Sie alle haben ihren Dienst getan. Seit drei Monaten ist die Ablöse fällig. Langsam geht ihnen die Geduld aus.

Als das ersehnte Schiff endlich kommt, ist es leer – die neue Crew verschwunden. Verzweiflung macht sich breit. Noch frustrierender wird es, als sie feststellen, dass das Schiff bereits drei Monate zuvor nur acht Kilometer von ihnen entfernt war, doch dann plötzlich verschwand. Sullivan findet heraus, dass ihre tägliche Kommunikation mit der Heimat in Wirklichkeit nur aus den automatisch zurückgeschickten eigenen Meldungen besteht. Jetzt verbreitet sich Panik. Offenbar wurden ihre Nachrichten am anderen Ende nie heruntergeladen. Ist die Heimat zerstört? Hat der Feind sie besiegt? Sind sie die letzten Überlebenden?

Filmfest München & Kinostart

Premiere: 29. Juni, 18.00 Uhr, Astor Arri Kino
Weitere Vorführung: 29. Juni, 21.30 Uhr, Kino, Mond & Sterne
Kinostart: 27. Juli


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