06.09.2010
Direkt zu ...
Nach dem Erwachsen werden folgen Beruf und ein eigenes Privatleben. Und da gibt es kaum einen, der seine erwirtschafteten Werte und Risiken nicht absichern würde. Da schlägt die Stunde des Versicherungskaufmanns. Seine Aufgabe ist es, für jeden einzelnen Fall seine Produkte genau anzupassen. Und später eventuelle Schäden korrekt zu regulieren. Der Versicherungskaufmann, ein Beruf, der viel Kontaktfreude, Redegewandtheit und Mobilität verlangt.
Stand: 07.12.2009
Andreas Balthasar hat es mit seinen erst 19 Jahren schon geschafft: nach der mittleren Reife mit sechzehn, absolvierte er eine dreijährige Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Die hat er nun abgeschlossen und jetzt arbeitet er als selbstständiger Juniorpartner in einer Versicherungsagentur. Ein guter Einstieg ins Geschäftsleben: zum einen kann er auf den Kundenbestand der Agentur zurückgreifen, aber auch vollständig neue Kunden gewinnen.
Andreas Balthasars Vorteil: sein junges Alter – viele Freunde und Bekannte stehen jetzt ganz am Anfang ihres eigenständigen Lebens und wollen ihre Risiken erstmals absichern. Sein Geschäft blüht. Andreas Balthasar ist kontaktfreudig und redegewandt. In Kundengesprächen sind viele Erklärungen nötig, denn nicht jedem sind Begriffe wie Haftpflicht, Voll- und Teilkasko gleich geläufig. Um mit den Kunden ins Gespräch zu kommen muss ein Versicherungskaufmann viel unterwegs sein. Andreas Balthasar legt mit seinem neuen Geschäftswagen im Monat 1000 bis 2000 Kilometer zurück. Während der Fahrt geht er noch einmal die anstehenden Themen durch. Er freut sich über die vielen Kontakte und kann sich auf die unterschiedlichsten Kunden gut einstellen.
Manchmal geht es nicht nur um einen Vertragsabschluß. Dann fährt er zum Beispiel in eine Werkstatt und hilft einem Kunden nach einem Unfall. Vom Werksstatt-Meister lässt er sich den Schaden erklären, macht Fotos und schickt die Unterlagen an den Innendienst der zuständigen Versicherungsgesellschaft. Dort arbeiten auch Versicherungskaufleute, die den Schaden dann regulieren. Auch dort muss sehr sorgfältig gearbeitet werden, denn fehlerhafte Angaben und falsche Berechnungen können das Unternehmen teuer zu stehen kommen.
Wenn andere schon in den Feierabend gehen, ist Andreas Balthasar noch unterwegs. An Ende eines langen Arbeitstages muss sich Andreas noch einmal richtig konzentrieren. Zwei Kunden wollen sich über Betriebshaftpflicht und Berufsunfähigkeit informieren und sich dazu Versicherungen auf ihre Bedürfnisse Maß schneidern lassen. Neben der Arbeit macht Andreas Balthasar gerade seinen Fachwirt, später will er vielleicht noch studieren. Er ist auf dem besten Wege, als reger Versicherungskaufmann Karriere zu machen.
Weiter mit: Die wichtigsten Infos zum Beruf