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Bibliothek der Sachgeschichten Z(3) - Zeitungsspecial
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Inhalt Der Autor der Sendung, Armin Maiwald , erklärt in dieser Sendung Wissenswertes rund um die Zeitung: Wie entsteht ein Zeitungsartikel? Wie wird dieser aufbereitet? Wie kommt er in die Zeitung? Wie wird die Zeitung gedruckt? Und wie war das Herstellen einer Zeitung vor 30 Jahren? Im direkten Vergleich früher–heute werden die unterschiedlichen Stationen bei der Herstellung einer Zeitung erklärt. Was erscheint eigentlich in einer Zeitung? Nur mal angenommen: Vor einem Haus steht eine Frau mit einem Hund , der acht Beine hat. Darüber würden - sicher – früher wie heute – die Zeitungen berichten. Es gibt drei Möglichkeiten, wie diese Sensation in die Zeitung gelangt: 1. Zufällig geht ein Reporter mit seinem Fotografen an der Frau mit dem achtbeinigen Hund vorbei. Natürlich wird der Fotograf ein Foto von dem seltsamen Tier machen, der Reporter schreibt einen Artikel dazu, und im Nu steht alles in der Zeitung. 2. Möglichkeit: Irgend jemand (hier Armin Maiwald ), der einen Reporter bei der Zeitung kennt, sieht die Frau mit dem Hund. Dieser jemand ruft bei der Zeitung an und erzählt dem Reporter, was er beobachtet hat. 3. Möglichkeit: Jemand beobachtet die Frau mit dem seltsamen Hund, macht ein Foto, schreibt selbst einen Artikel und bietet beides der Zeitungsredaktion zur Veröffentlichung an. Es gibt auch Agenturen, die den verschiedenen Zeitungen Interessantes anbieten. Wegen der Vielfalt an Informationen gibt es verschiedene Agenturen, die sich zum Großteil auf einzelne Gebiete spezialisiert haben, z.B. Politik, Sport, Literatur, Kultur, Urlaub und Reisen usw. Weltweit sind solche Agenturen aktiv. Wenn eine Zeitung Artikel und Fotos einer Agentur verwenden will, muss sie dafür bezahlen. Die Agenturen verkaufen ihre Meldungen also. Bei der Entstehung eines Zeitungsartikels hat sich im Vergleich zu früher einiges verändert: Früher kamen die Meldungen von Agenturen per Fernschreiber in die Redaktion, heute wird alles online per Computer erledigt. Mehrere Agenturen können so durch die Eingabe eines Stichworts zum gleichen Thema befragt werden. Aus diesen verschiedenen Meldungen wird ein Zeitungsartikel verfasst. Der Computer baut das Geschriebene gleich im Blocksatz – so wie im Layout der Zeitung vorgegeben – auf. Früher wurden Meldungen oft per Telefon oder Fernschreiber an die Zeitungsredaktionen weitergegeben. Die Artikel wurden von den Reportern auf der Schreibmaschine geschrieben . In der Setzerei musste der Artikel gesetzt und Zeile für Zeile in Blei gegossen werden. Auf diese Weise setzte man alle Artikel, die auf eine Zeitungsseite kommen sollten. Nun kam Druckerschwärze auf die fertig gesetzte Zeitungsseite, ein Probeabzug wurde gemacht und Korrektur gelesen . Der “Präger” klopfte alle fertig gesetzten Seiten fest, reinigte sie und ergänzte die fehlenden Fotos und Überschriften. Auf so eine Druckplatte legte man eine Spezialpappe , darauf kam ein Bogen Papier dann wurde sie in eine Presse gegeben. Jetzt war die Zeitungsseite auf der Pappe eingeprägt und konnte in die Druckerei geschickt werden. Dort wurde eine dicke Druckplatte hergestellt, die ca. 17 kg wog. Heute ist der Satzspiegel im Computer festgelegt. Der fertige Artikel wird in den Satzspiegel eingepasst. Wenn ein Artikel zu lang ist, wird er ganz einfach am Bildschirm auf passende Zeilenlänge gekürzt. Auch die Korrektur des Artikels erledigt der Computer mittels eines Rechtschreibprogramms bereits beim Schreiben. Die fertige Zeitungsseite kommt als Computerdatei zum Belichten. In einer speziellen Maschine wird der Druckfilm hergestellt und auf eine dünne Druckplatte übertragen. Alle Druckplatten werden in die richtige Reihenfolge gebracht, so wie die Seiten später in der Zeitung erscheinen, und sind zum Druck fertig. Die Druckmaschine hat die Größe eines Hauses. Während man früher nur in schwarz-weiß druckte, gibt es heute farbige Zeitungsseiten. Maschinell werden die Seiten geschnitten und gefaltet, die fertigen Zeitungen gezählt, gestapelt und in Plastikfolie eingeschweißt . Die einzelnen Zeitungspakete werden nun noch verschnürt und können zum Verkauf verladen werden. Insgesamt geht heute natürlich alles viel schneller. Viele Arbeitsschritte die man früher in Handarbeit erledigen musste, können heute – Dank des technischen Fortschrittes – maschinell erledigt werden. Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
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