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Von der Schule zum Beruf - 5. Jugendliche in Marokko
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Inhalt Informationen zur Sendereihe Der Schritt von der Schule zum Beruf ist für Jugendliche eine einschneidende Erfahrung. Raus aus dem oft behüteten Lernalltag – rein ins meist hektische Berufsleben. Die Vorbereitung auf diese wichtige Phase im Leben der jungen Menschen läuft sehr unterschiedlich – zumal in verschiedenen Ländern. Die Reihe „Von der Schule zum Beruf“ begleitet jeweils drei Jugendliche bei ihrer Vorbereitung auf das Berufsleben und zwar in Deutschland, Italien, Brasilien, Argentinien und Marokko. Ob angehende Zirkusartistin in Marokko, der Traum vom Fußballprofi in Argentinien oder die Ausbildung zum Marmor-Bildhauer in Italien – dem Zuschauer werden 15-mal einfühlsam Hoffnungen, Ängste und Träume von jungen Menschen auf ihrem Weg von der Ausbildung ins Berufsleben gezeigt. Folge 5: Jugendliche in Marokko Die Mechaniker-Schule Zineb Haouezi ist 15 Jahre alt. Das Mädchen möchte unbedingt Automechanikerin werden. In einem Land wie Marokko ist das ein ungewöhnlicher Berufswunsch. Doch sie liebt es, sagt Zineb , Motoren zu zerlegen und mit den Händen zu arbeiten. Und auch die besondere Atmosphäre einer Autowerkstatt mag sie. Mit Unterstützung ihrer Familie ist es Zineb gelungen, einen Ausbildungsplatz in einem Bildungszentrum zu bekommen. Zineb und eine Freundin sind die einzigen weiblichen Lehrlinge unter 30 Jungs in ihrer Ausbildungsklasse. Für die beiden Mädchen heißt das, dass sie sich neben dem Lernstress auch noch gegen die Vorurteile ihrer männlichen Kollegen durchsetzen müssen. Denn zumindest einige glauben, dass Mädchen nicht geeignet sind für diese Arbeit. Unterstützung erhält Zineb von ihrem Lehrer . Der ist überzeugt, dass Frauen den Job genauso gut machen können wie Männer. Die Zirkusschule Hajars Geschichte ist eine tragische. Nachdem der Vater des Mädchens, ein Alkoholiker, die Familie nicht mehr ernähren konnte, versuchten Hajar und ihre Mutter auf den Straßen Rabats durch den Verkauf von Hausrat zu überleben. Als die Mutter an Krebs starb, war das kleine Mädchen auf sich allein gestellt. Sie wurde aufgegriffen und in eine Nervenklinik gesteckt. Durch einen glücklichen Zufall kam sie an eine Zirkusschule . Dort wurde schnell klar, dass Hajar ein akrobatisches Ausnahmetalent ist. Die Ausbilder an der Zirkusschule fördern sie nach Kräften, eine Lehrerin gibt ihr Schulunterricht. Nun ist Hajars Ehrgeiz geweckt. Sie möchte ihren Traum vom Zirkus leben und arbeitet hart dafür. Die Kochschule Eigentlich wollte Meriem Journalistin werden. Doch die Noten des Mädchens reichten nicht für einen Platz an der Journalistenschule. Also entschied sie sich für ein Jurastudium. Sie besuchte ein Semester lang die Universität und absolvierte die ersten Prüfungen. Dann brach sie das Studium auf Wunsch ihrer Mutter , der die beruflichen Perspektiven einer Juristin in Marokko zu unsicher schienen, ab. Meriem hätte gern weiterstudiert, doch der Mutter zu widersprechen wäre ihr nie in den Sinn gekommen. Als Alternative zum Studium bot sich die Ausbildung an einer renommierten Kochschule an. Hier wechseln sich monatlich Unterrichts- und Praxisphasen ab. In den Praxisphasen arbeitet Meriem zum Beispiel im Restaurant und kann dort ihr Können unter Beweis stellen. Mittlerweile ist sie froh über ihre Berufswahl, Kochen hat sich mehr und mehr zu einer Leidenschaft entwickelt. Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
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