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Sandras Tier-TV - Tagträumer: Nachtaktive Tiere
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Inhalt Die Sendung besteht aus drei Beiträgen zum Rahmenthema „Nachtaktive Tiere“, die jeweils von der jungen Moderatorin Sandra Singer eingeleitet werden. Bei allen vorgestellten Tieren handelt es sich um Kleinsäuger. Wie und – soweit wir das erklären können – warum sich diese Säugetiere an das nächtliche Leben angepasst haben, sind Leitfragen der drei Beiträge. Davon unabhängig gehen ganz unterschiedliche Impulse von den einzelnen Beiträgen aus. Der erste Beitrag will unbegründete Ängste vor der Fledermaus nehmen und stellt die Wichtigkeit des Artenschutzes dieser großen, stark gefährdeten Säugetiergruppe heraus. Der zweite Beitrag weckt mit dem Zoobesuch bei den „Exoten“ aus Mittel- und Südamerika und Indien die Aufmerksamkeit für die vielfältigen unbekannten Erscheinungs- und Lebensweisen nächtlicher Kleinsäuger. Der dritte Beitrag über den Igel, der auf Bekanntheit und Sympathie bauen kann, motiviert gerade damit zum Vergleich mit den Tieren der vorherigen Beiträge. Fledermäuse (ca. 7,5 Min.) Dunkel und gespenstisch wirkt die Nacht vor der Burg Rabenstein. In dieser Szenerie führt die Moderatorin Sandra ins erste Thema ein: Fledermäuse. Sie sind aber keineswegs die Blut saugenden Ungeheuer sind, für die sie oftmals gehalten werden. In einem „Fledermaus-Seminar“ lernt eine Kindergruppe vieles über diese bei uns ganz harmlosen und sehr nützlichen Tiere: wie und wo sie leben, wie sie sich in der Dunkelheit orientieren und wie sie jagen. Zuerst sehen wir die Gruppe bei der Begehung eines alten Dachstuhls, in dem eine Kolonie Langohrfledermäuse ihr Tagesquartier gefunden hat. Eine junge Breitflügelfledermaus , die von einem Fledermausfreund hilflos aufgefunden wurde und von ihm jetzt mit spezieller Milch ernährt wird, kann von den Kindern sogar ganz aus der Nähe betrachtet und berührt werden. Die Kinder erfahren, dass in Deutschland verschiedene Arten von Fledermäusen vorkommen, aber alle vom Aussterben bedroht sind. Daher ist die Erhaltung ihrer Lebensräume ganz besonders wichtig. Und deshalb versuchen Experten in den letzten auch Jahren verstärkt Lebensweise und -bedingungen von Fledermäusen zu erforschen. Wie schwierig es ist einige Exemplare zu fangen, macht ein bei den Filmaufnahmen fehlgeschlagener Versuch deutlich. Da Fledermäuse zusammen. Im Zoologischen Institut in München können die Kinder Fledermausrufe hören, die mit dem Ultraschallmikrofon aufgenommen wurden, und auf dem Bildschirm sehen: Die Echos der Rufe liefern den Fledermäusen ein Hörbild ihrer Umgebung. Im Keller des Instituts zeigt ihnen Dieter Leipert abschließend einen so genannten Falschen Vampir, eine tropische Fledermaus, die sich vom Blut kleiner Säugetiere ernährt. Exoten der Nacht (3,5 Min.) Der zweite Beitrag führt in den Frankfurter Zoo. Damit die Besucher auch das Tierleben in der Nacht beobachten können, wird im Grzimek-Haus tagsüber eine künstliche Nacht erzeugt. Dabei entdeckt man so wunderliche Tiere wie den Schlanklori mit seinen riesenhaften Augen, das Faultier , den Nachtaffen und das Erdferkel . Alle diese Tiere werden erst in der Nacht aktiv, weil sie tagsüber mit ihren Nahrungskonkurrenten nicht mithalten könnten. Besonders auffällig sind bei manchen Nachttieren die großen in der Dunkelheit leuchtenden Augen. Dies wird kurz erklärt. Igel (4 Min) Auch der Igel, jagt im Dunkeln. Er sieht schlecht, dafür hört er besser und ist mit einem hervorragenden Geruchssinn ausgestattet. Er sucht oft die Nähe des Menschen, lebt in der Umgebung von Häusern und findet tagsüber einen Schlafplatz unter Gartenhecken oder Reisighaufen. Sehr schöne atmosphärische Aufnahmen am Abend, in der Nacht und in der Morgendämmerung zeigen den Igel beim geräuschvollen Verzehren von Schnecken, beim Erklimmen von Steinstufen (Video offline, Hilfe zum Real-Player) , bei der Paarung, beim Säugen von Jungen und das Einigeln. Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
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