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Frauen im Widerstand - Clarita von Trott zu Solz


Inhalt

1944 wurde das Leben in Berlin wegen der ständigen Angriffe alliierter Bomber unerträglich. Clarita , die Frau des Diplomaten Adam von Trott zu Solz, zog mit den Töchtern ins hessische Imshausen, wo sich der Stammsitz der Familie befand. Am 19. Juli 1944 erhielt sie einen Brief ihres Mannes. Er schrieb: „Du wirst in den nächsten Wochen vielleicht lange nichts von mir hören“. Tags darauf scheiterte das Attentat des Obersten Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler. Einer von Stauffenbergs Mitverschwörern war Adam von Trott zu Solz.

Am Morgen des 27. Juli 1944 klingelte das Telefon. Claritas Schwager sagte nur: „Adam ist krank“. Sie wusste nun, dass ihr Mann verhaftet worden war. Am 17. August kam auch sie ins Gefängnis, die Kinder wurden in ein Heim verschleppt. Ihr Mann wurde zum Tode verurteilt und am 26. August in Plötzensee hingerichtet.

Im Interview mit Henric L. Wuemeling schildert Clarita von Trott zu Solz die dramatischen Ereignisse und macht deutlich, warum das Andenken an Adam von Trott zu Solz bewahrt werden muss.





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