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30. Filmtage Bayerischer Schulen in Marktheidenfeld


Inhalt

Die Filmtage bayerischer Schulen in Marktheidenfeld haben Tradition. Bereits zum 30ten Mal präsentierte sich das Balthasar-Neumann-Gymnasium im fränkischen Marktheidenfeld für ein Oktoberwochenende als Hochburg des bayerischen Schulfilms. Rund 200 aktive Teilnehmer reisten am 12. Oktober mit Schlafsack , Isomatte sowie jeder Menge guter Laune in Marktheidenfeld an und bezogen ihre spartanischen Wochenendquartiere in den leer geräumten Klassenzimmern. Zwei Tage lang zeigten, diskutierten und bewerteten junge Filmemacher die Ergebnisse ihrer Arbeit des vergangenen Jahres.

Die BR-Reportage zeichnet einen lebendigen Querschnitt des Filmfestivals. Sie fängt Stimmungen und O-Töne ein, erläutert die Hintegründe und dokumentiert das Können der Nachwuchscineasten durch zahlreiche Filmausschnitte.

Die 30 Filmtage bayerischer Schulen vom 12. bis 14. Oktober 2007

Veranstaltet wird das älteste Schulfilmfestival Deutschlands von der „, Theater und Film in Bayern“ sowie dem Verein „Drehort Schule e.V." Als Hauptsponsoren fungieren die Bayerischen Sparkassen und das Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst. Zusätzlich steuern private Sponsoren, kommunale und öffentliche Einrichtungen sowie Unternehmen Geldspenden und Förderpreise bei. Für die Verpflegung sorgt das Bayerische Rote Kreuz Marktheidenfeld, die Betreuung der Gäste übernehmen Schüler des Balthasar-Neumann-Gymnasiums.

Über einen Mangel an Interesse konnten die Veranstalter auch im 30ten Jahr nicht klagen. Mehr als 100 Beiträge gingen ins Rennen, aus denen eine Vorjury schließlich 36 Filme für das Wettbewerbsprogramm auswählte. Besonders rege beteiligten sich die bayerischen Gymnasien mit insgesamt 22 Filmen. Vier Einsendungen kamen von Realschulen, die Grund- und Hauptschulen waren mit fünf Filmen, die Förderschulen mit vier Beiträgen vertreten.

Zwei Tage lang sichtete eine Jury aus Lehrern, Schülern und Medienvertretern die preisverdächtigen Schülerstreifen. Die zwölf besten Filme des Hauptprogramms wurden mit Förderpreisen im Gesamtwert von 3500 Euro ausgezeichnet. Auch die übrigen Teilnehmer des Hauptprogramms gingen nicht leer aus. Sie konnten Urkunden mit Hause nehmen.

Weitere 18 Filme liefen zudem in einem gesonderten Vorprogramm unter der Rubrik „Horizonte“ und nahmen an der Wahl zum „Film des Publikums“ teil.

Wie immer war sowohl das thematische wie auch filmästhetische Spektrum breit gestreut. Inhaltlich dominierten Filme mit Spielhandlung, während Dokumentationen etwas zurück traten. Daneben waren aber auch experimentelle Formen oder Animationsfilme der unterschiedlichsten Art zu sehen.

Im Vordergrund standen die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problemen, die Darstellung von zwischenmenschlichen Beziehungen oder das Spannungsfeld zwischen Schule und Elternhaus. Weitere Schwerpunkte setzten Adaptionen von literarischen Vorlagen, Auseinandersetzung mit Kunstformen im weitesten Sinne sowie Musikvideos (Video offline, Hilfe zum Real-Player) .

Zahlreiche Diskussionen und gesponsorte Workshops , u. a. zur digitalen Schnitttechnik oder dem Bluebox-Verfahren rundeten das Fetsivalprogramm ab.




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