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Die Weiße Rose - Studentischer Widerstand gegen Hitler


Inhalt

Am 18.2.1943 wurden Sophie und Hans Scholl , Mitglieder der Widerstandsgruppe “Weiße Rose”, verhaftet. Im Eilverfahren verurteilte sie der Volksgerichtshof zum Tode , und bereits vier Tage später starben sie auf dem Schafott.

Überlebende Mitglieder der “Weißen Rose”, unter ihnen die Schwester von Sophie und Hans Scholl, geben in der Sendung ihre Eindrücke aus heutiger Sicht wieder. In vielen Städten wurden in der Nachkriegszeit Zeichen gesetzt, Straßen, Plätze und Schulen nach Mitgliedern der Weißen Rose benannt; die zu den Namensgebern befragten Schülerinnen und Schüler haben aber, wie sich zeigt, nur bruchstückhafte Vorstellungen.

Der zweite Teil des Films beginnt mit Kurzbiographien des Kerns der “Weißen Rose”: der Geschwister Scholl, Professor Kurt Hubers, Alexander Schmorells, Christoph Probsts und Willi Grafs. Was in gemeinsamen “Leseabenden” begonnen hat, um der geistigen Ödnis im NS-Staat zu entkommen, wird schon bald zum engagierten Widerstand gegen das Terrorregime.

Die Gruppe verfasst insgesamt sechs Flugblätter, in denen sie zum passiven Widerstand und zur Sabotage in Rüstungsbetrieben aufruft. Später werden die Forderungen immer konkreter, und schließlich beginnt die Gruppe mit Inschriften an Hauswänden wie “Nieder mit Hitler!” oder “Freiheit!”

Als die Geschwister Scholl das sechste Flugblatt im Lichthof des Münchner Universitätsgebäudes auslegen, werden sie vom Hausdiener Schmied entdeckt und denunziert. Bis Oktober 1943 werden auch Probst, Schmorell, Prof. Huber und Graf festgenommen und hingerichtet.

Das letzte Flugblatt wird dennoch hunderttausendfach verbreitet. Über Skandinavien gelangt es nach Großbritannien und wird von britischen Piloten über dem Reichsgebiet abgeworfen.







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