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Roland Freisler (1893-1945)
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Die Weiße Rose - Studentischer Widerstand gegen Hitler


Roland Freisler (1893-1945)
Vorsitzender des Volksgerichtshofes

Freisler wurde in Celle als Sohn eines Ingenieurs geboren. In Jena studierte er Jura und diente im 1. Weltkrieg an der Ostfront. Im Oktober 1915 geriet er in russische Gefangenschaft. In Sibirien lernte er russisch, wurde überzeugter Kommunist und brachte es zum bolschewistischen Kommissar. 1920 verließ er die Sowjetunion und kehrte nach Deutschland zurück. Er ließ sich als Anwalt nieder und trat 1925 in die NSDAP ein.

Nach 1933 besetzte er wichtige Positionen im NS-Justizwesen . Er wurde u.a. Preußischer Staatsrat und Staatssekretär im Justizministerium. 1942 übernahm er den Vorsitz des Volksgerichtshofes, dessen Aufgabe es war, Fälle von Hoch- und Landesverrat zu ahnden. Brutalität, Sarkasmus und eine sadistisch anmutende Verhöhnung der Opfer kennzeichnen seine Prozessführung.

Am 3.2.1945 kam Freisler durch einen alliierten Bombenangriff ums Leben.






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