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Mithras
wurde seit 1000 v. Chr. im Iran als oberste Gottheit verehrt. Nach dem
Tod Alexanders d. Großen
wurde er in ganz Kleinasien mit dem Sonnengott Apoll/Helios gleichgesetzt. Im 1. Jh. n. Chr. verbreiten die Soldaten der römischen Legionen den Kult in Pannonien, Germanien und Britannien. Der Kult schloß Frauen aus und wurde nachts in Felsgrotten oder unterirdischen Gelaßen, sog. Mithräen, begangen. Höhepunkt war die Enthüllung des Kultbildes. Es zeigt, wie Mithras den Urstier tötet. Entlang der Donau und des Rheins wurden zahllose Kultstätten errichtet; erhalten sind Heddernheim bei Frankfurt/Main und Neuenheim bei Heidelberg.
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