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Im Revier der Gottlosen - Mission in Ostdeutschland


Inhalt

In der Atheisten-Hochburg Berlin-Marzahn - 98 Prozent Nicht-Christen - gibt es den Pfarrerstammtisch von Pastor Hartwig Neigenfind , der mit den Ungläubigen des Wohngebietes beim Bier über Gott und die Welt redet und bei Bedarf auch die zehn Gebote erklärt (Video offline, Hilfe zum Real-Player) . In Cottbus-Döbbrick widmet sich Pfarrer Holger Thomas den religiös Desinteressierten. Thomas organisiert Kirchenfeste, spielt in einer Musikgruppe , kickt im Fußballverein und ist natürlich Energie-Cottbus-Fan. Sogar beim Tanzkurs versucht er mit den Menschen in Kontakt zu kommen.

Die Selbstständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) betrachtet Ostdeutschland als Missionsgebiet. Junge Pfarrer errichten christliche Stützpunkte im „Revier der Gottlosen“, um für ihren Glauben zu werben.

In ihrer Reportage beobachten Adama Ulrich und Ralph Gerstenberg die Ostmissionare Hartwig Neigenfind und Holger Thomas bei ihrer Arbeit. Sie zeigen Neigenfind u.a. beim Religionsunterricht mit einer Handvoll Schüler und in einer Diskussion mit der PDS-Politikerin Petra Pau. Thomas begleiten sie auf einen Friedhof, wo er Jugendlichen christliche und nichtchristliche Symbole erklärt. Dann geht es zu einem Missionstreffen nach Hamburg, wo die beiden Pfarrer mit Entertainerqualitäten für ihre „Kirche für Nichtchristen" werben. Schließlich stellen die Autoren Brandenburgern und Berlinern die Gretchenfrage: „Wie hältst du's mit der Religion?“





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