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Bibliothek der Sachgeschichten - R3: Rübenmaus, Ringschlüssel, Raufaser, Rückstrahler
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Inhalt I Film 1: Rübenmaus Irgendwo auf dem Feld soll eine Rübenmaus zu sehen sein. Der Autor der Sendung, Armin Maiwald , macht sich auf, um nach der Rübenmaus zu forschen. Zunächst entdeckt er den Bauern, der mit einer riesigen Sämaschine Samen für Zuckerrüben aussät. Natürlich ist es auch interessant zu beobachten, wie so eine Sämaschine arbeitet: Mit der Säschar wird eine Furche gezogen, aus einem großen Behälter gelangen die Samen in den Boden und werden mit einer großen Druckrolle in die Erde gedrückt. Das alles erledigt eine einzige Maschine. Aber wo ist die Rübenmaus? Die ist leider nicht zu sehen. Herr Maiwald soll ein paar Wochen später nochmals zu dem Feld kommen, meint der Bauer. Beim zweiten Besuch sind die Rübensamen schon aufgegangen , aber von der Rübenmaus gibt es noch immer keine Spur. Wieder ein paar Wochen später zeigt sich das Feld mit üppigen Rübenblättern , aber leider ist die Rübenmaus wieder nicht auffindbar. Bis zur Rübenernte soll Herr Maiwald warten. Endlich ist es so weit: Die Rüben sind bis zur Ernte gereift. Mit einer riesigen Erntemaschine werden sie geerntet. Was früher mühsam in Handarbeit erledigt werden musste, schafft die Erntemaschine in viel kürzerer Zeit, und das Einholen der Ernte ist so für die Bauern natürlich viel einfacher. Was erledigt die Erntemaschine alles? Zuerst einmal werden die Blätter der Rüben abgezupft. Dann schneiden Messer die Rübe oben mitsamt der übriggebliebenen Blätter ab. Ein anderer Teil der Maschine reißt nun die Rüben aus der Erde. Die Rüben werden auf die “Schnecke” geworfen und gelangen auf einem Fließband in eine Art Drahtkiste, die sich oben auf der Maschine befindet, den sogenannten Bunker. Von da aus werden die Rüben zum Schluss auf einen Haufen geschichtet. Aber wo ist denn nun die Rübenmaus? Na, das ist sie doch: Diese Erntemaschine für Zuckerrüben heißt “Rübenmaus”, weil sie von der Seite ein bisschen wie eine Maus aussieht. Von den Haufen werden die Rüben – wieder maschinell - auf Anhänger geladen, um sie zum Weiterverarbeiten in die Fabrik zu schaffen. Dort werden die Rüben gewaschen und in einer Maschine geschnitzelt . Die kleinen Rübenstückchen kommen in einen Kessel , wo sie eingeweicht und gekocht werden. So wird der Zuckerrübe der Zucker entzogen. Der dünne Saft wird mehrmals gekocht, bis er dickflüssig und dunkelbraun geworden ist. Jetzt muss er nur noch abgefüllt werden, fertig ist der Rübensirup. Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
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