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Zwischen Maximilianeum und Dorffest - Abgeordnete im Landtag
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Inhalt Das Maximilianeum in München ist Sitz des Bayerischen Landtags. Laut Verfassung sind die Abgeordneten die gewählten „Vertreter des bayerischen Volkes“. Für Besucher ist der Blick in den Plenarsaal des Landtags manchmal irritierend: Man sieht spärlich besetzte Ränge und Abgeordnete , die mit allem Möglichen befasst sind, nur nicht mit dem Vortrag der Redner. Desinteresse? Nicht unbedingt. Abgeordnete stehen unter einem großen Arbeitsdruck. Sie müssen u.a. die Gesetze in den Ausschüssen vorbereiten, an Debatten teilnehmen und zeitaufwändige Basisarbeit leisten. Was an Verpflichtungen auf die Abgeordneten zukommt und wie der Arbeitsalltag aussieht, zeigt das Beispiel von Dr. Simone Strohmay r , SPD. Sie ist Rechtsanwältin, Mutter von zwei Kindern und Mitglied im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden. Jeder Landtagsabgeordnete hat einen Stimmkreis. Für Frau Strohmayr ist es Augsburg Land. Gibt es im Landtag Eingaben und Beschwerden aus diesem Wahlkreis, kümmern sich Frau Strohmayr und ihr CSU-Kollege um die Angelegenheit. Ein Beispiel: Im Donau-Landschaftsschutzgebiet bei Tapfheim soll ein Bienenhaus abgerissen werden, weil keine Baugenehmigung vorliegt. Familie Kleinle hat gegen das Landratsamt Beschwerde erhoben. Die Abgeordneten treffen sich vor Ort mit Vertretern des Landratsamtes, der Gemeinde, der obersten Baubehörde und des Naturschutzes, um die Problematik zu besprechen und Lösungsansätze zu suchen. Eine Woche später tagt der Ausschuss im Maximilianeum. In der Sitzung soll auch über die Beschwerde der Bienenzüchter aus Tapfheim entschieden werden. Simone Strohmayr berichtet vom Lokaltermin. Ortswechsel. Im Wahlkreis von Frau Strohmayr feiert die königlich bayerische „Josefspartei“ den Josefitag. Die „Partei“ hat sich zum Ziel gesetzt, den vor einigen Jahren in Bayern abgeschafften Feiertag zu Ehren des Hl. Josef wieder einzuführen. Und das betreibt man mit einem zünftigen Dorffest. MdL Strohmayr wurde eingeladen, die Festrede zu halten - keine einfache Aufgabe für eine SPD-Frau in Bayern, aber sie nutzt tapfer die Gelegenheit, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Nach solchen Terminen kommen Abgeordnete oft erst nach Mitternacht nach Hause – und irgendwo in der Region ist immer eine Veranstaltung, wo man sich eigentlich zeigen müsste. So verwundert es nicht, dass Arbeitstage von 14 Stunden und mehr für Abgeordnete fast schon die Regel sind. Die Sendung macht deutlich, dass sich Abgeordnete neben ihrer fachbezogenen Tätigkeit in den Ausschüssen um vielerlei Anliegen und persönliche Probleme der Menschen in Bayern kümmern – die Bandbreite reicht dabei von der Sozialversicherung über Mobilfunkantennen bis hin zu Verkehrsprojekten. Ein wichtiges Motiv für ihren rastlosen Einsatz ist nicht zuletzt der Wunsch, wieder gewählt zu werden. Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
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