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Seht einmal, da steht er! - Die Geschichte des Struwwelpeter


Inhalt

Die Sendung informiert über die Entstehungsgeschichte des „Struwwelpeter”, die Biografie seines Autors mit Erinnerung an die eigene Kindheit und bietet eine weitere Interpretationsmöglichkeit des oft zitierten und vielfach gedeuteten Werkes.
Der Film legt die Interpretation nahe, Hoffmann habe mit dem „ Struwwelpeter ” der Kindheit ein Denkmal setzen wollen.
Eine Spielhandlung führt in ein historisches Fotoatelier , in dem bürgerliche Familien zum Fototermin erscheinen. Die Prozedur (stillsitzen müssen, sich nicht bewegen dürfen) erscheint als Metapher für das, was Kindern als Erziehungsmaxime (auch) im letzten Jahrhundert abverlangt wurde.
Die szenische Dokumentation geht über zu der Figur des Heinrich Hoffmann , Autor des „Struwwelpeter”: Nachdem dieser kein geeignetes Geschenk für seinen dreijährigen Sohn gefunden hat, fertigt er selber Bildergeschichten an.
Der Film macht einen Zeitsprung in die Gegenwart zu Kindern, die malen und werken.
Die weltweite Verbreitung des Buches wird durch eine Passage veranschaulicht, in der Kinder in verschiedenen Sprachen (Video offline, Hilfe zum Real-Player) aus dem „Struwwelpeter“ vorlesen.
Zum Schluss führt die Spielhandlung zurück ins Fotoatelier. Zwei Kinder „befreien” sich aus ihren jeweiligen Familienverbänden und landen via fliegendem Regenschirm bei den malenden Kindern der Gegenwart.





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