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Vom Hören und Hinhören
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Anregungen I Erste Unterrichtseinheit: “Wie wir hören und was unsere Ohren leisten” Einstimmung: Frage des Lehrers, wer schon einmal Menschen begegnet ist, die nichts oder nur wenig hören. Kurze Aussprache – Eingehen auf das Bild. - Bild von Menschen, die sich mit Zeichensprache verständigen Vorführen des Films ohne Unterbrechung - Film “Hören und Hinhören” Eingehen auf das Wesentliche des Inhalts und Notation von Stichwortsätzen an der Tafel (Tageslichtschreiber). Schüler sprechen, geben Eindrücke wieder, werden aufgefordert, Stichwortsätze zur Sendung zu formulieren. Lehrer oder ein Schüler schreibt an die Tafel (Tageslichtschreiber). - Filminhalt: Großmutter ist “schwerhörig”, Ludwig van Beethoven (1770-1827) wurde taub. Taubheit erhöht die Gefährdung im Straßenverkehr. Gehörlosigkeit verhindert Kontakte mit Freunden. Wer nichts hören kann, nimmt weder Musik noch den Gesang der Vögel wahr. Ihm entgeht Schönes. Erarbeitung: Lehrer zeigt das Modell eines menschlichen Ohres, läßt die Teile des Außenohres benennen und schreibt die Begriffe an die Tafel (Tageslichtschreiber). Er öffnet das Modell und verweist auf Gehörgang und Trommelfell. Er befragt die Schüler, wie ihrer Meinung nach Geräusche, Stimmen, Musik u.a. vom Ohr aufgenommen und weitergeleitet werden. Er erarbeitet zusammen mit den Schülern unter Verweis auf Modell und Schnittzeichnung, daß die Töne auf unser Außenohr auftreffen, die Ohrmuschel dazu dient, die Töne zu verstärken und in den Gehörgang zu leiten, und das Aufgenommene auf das Trommelfell trifft und dieses in Schwingungen versetzt. Von dort aus werden die Schwingungen an das Innenohr und von hier aus über Zwischenstationen an das Gehirn weitergeleitet. Dort – im Gehörzentrum – hören wir. - Ohrmodell wird vorgeführt. Teile des menschlichen Ohres: Ohrmuschel, Ohrläppchen, Gehörgang, Trommelfell. Modellvorführung – Hinweise anhand Schnittzeichnung (mit Beschriftung ) Zusammenfassung: Eintrag – Schüler fassen zusammen Weiterführung: Eingehen des Lehrers auf die Leistungen des Ohres. Versuche zum Richtungshören, zum Hören naher und entfernter Geräusche. Herausstellen, daß unser Ohr über ein hervorragendes Unterscheidungsvermögen verfügt. - Versuch A / Richtungshören: Fünf Gläser werden aufgestellt. Ein Schüler muß, ohne hinzusehen, raten, ob das äußere rechte, das äußere linke oder das Glas in der Mitte zum Klingen gebracht wurde. - Versuch B / Hören entfernter und naher Töne: Drei Gläser werden so aufgestellt, daß eines dicht hinter einem Schüler, das zweite ca. 3 m entfernt, das dritte ca. 5 m entfernt steht. Der Schüler muß raten, wel- ches der drei Gläser jeweils zum Klingen gebracht worden ist. - Versuch C / Hörfähigkeit: Ein Wecker wird hinter dem Rücken des Schülers immer weiter zurückgetragen. Der Schüler meldet sich, wenn er den Wecker nicht mehr hört. Steigerung: Der Schüler hält sich abwechselnd das linke bzw. das rechte Ohr zu und überprüft seine Hörleistung. - Versuch D: Ein Schüler muß raten, ob ein anderer auf ihn zukommt oder sich von ihm fortbewegt. Er soll außerdem anzeigen, wenn er nichts mehr hört. Vertiefung: Der Lehrer läßt in Gruppenarbeit zusammentragen, was wir Menschen alles hören können (Beispiele: Stimmen, Musik, Knall, auftreffende Regentropfen usw.). Ergebnisse werden an der Tafel notiert. Schüler führen der Klasse verschiedene Geräusche versteckt vor – Klasse rät und identifiziert. - Tafel: Stimmen, Musik usw. - Tonband – Glocke – Waschbrett – verschiedene Musikinstrumente – Luftballon und Tüte, die zerknallen, usw. |
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