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Der Mensch zähmt das Feuer
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Inhalt Ein Feuer zu entzünden ist eine einfache Sache: Man nimmt zum Beispiel ein Streichholz , eine schnelle Bewegung des Streichholzkopfes entlang der vorgesehenen Reibfläche - und schon brennt es. Allerdings wurden Streichhölzer erst im Jahre 1806 erfunden. Davor war es recht mühsam, ein wärmendes Feuer zu entfachen. Im Neandertalmuseum in Mettmann bekommt man einen Eindruck davon, wie Urmenschen vor etwa 40.000 Jahren gelebt haben. Auch sie besaßen schon Feuerstellen , obwohl sie nicht selbst ein Feuer in Gang bringen konnten: Sie holten es sich aus der Natur, wenn etwa ein Wald brannte, und sorgten dann dafür, dass ihr Feuer möglichst nie ausging. So war es in ihren Höhlen mollig warm und sie konnten sich warme Speisen zubereiten. Beispielsweise Fleisch grillen. Doch irgendwann war es dann soweit: Die Menschen entdeckten verschiedene Methoden, ein Feuer zu jeder Zeit selbst zu entzünden - eine revolutionäre Erfindung. · Feuer schlagen: Man nimmt einen weichen Feuerstein sowie einen harten Stein. Beide Steine werden heftig gegeneinander geschlagen. Dabei entstehen Funken . Treffen diese Funken auf ein leicht entzündbares Material, etwa Zunder, das ist die Haut des Zunderpilzes , und führt man dem Ganzen Sauerstoff zu, indem man in die Glut leicht bläst , dann züngeln nach einiger Zeit die ersten Flammen empor. · Feuer bohren: Man dreht einen Holzstab möglichst schnell auf einem anderen Holzstück hin und her. Das Holz wird heiß und heißer, bis schließlich eine Glut entsteht. Dann muss man noch ein wenig blasen und schon beginnt es zu glimmen. Nachdem die Menschen die Kunst des Feuermachens so weit beherrschten, entdeckten sie weitere Möglichkeiten, es zu nutzen. Das Zubereiten von Fleisch und das Brennen von Ton gehörte dazu genauso wie das Schmelzen von Quarzsand zu Glas oder die Gewinnung von Metallen aus Erzen. Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
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