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London als Erlebnis (2/2)


Inhalt

Informationen zur Sendereihe

Jahr für Jahr strömen Millionen junger Leute aus aller Welt nach London . Sie möchten nicht nur die eindrucksvollen Bauwerke betrachten, ihnen geht es vor allem darum, die faszinierende Stadt mit ihren unterschiedlichen Kulturen, ihren Märkten und ihren berühmten Einkaufsstraßen zu erleben. Hier kann man aktuellen Musik- und Modetrends nachspüren und in ein Nachtleben eintauchen, das London in einer Fülle wie kaum eine andere Großstadt in Europa zu bieten hat - von Musicals bis zu angesagten Clubs, von urigen Pubs bis zu Designerlokalen.

Die beiden Filme der Reihe „London als Erlebnis“ zeigen die Erlebnisse der 19-jährigen Schülerinnen Caro und Kathrin aus Deutschland, die einen Wochenend-Trip nach London unternehmen. Die Kamera folgt ihnen bei ihren Exkursionen durch die Tag- und Nachtwelt der britischen Hauptstadt.

Zu sehen ist aber auch, wie die 22-jährige Bonnie , die im multikulturellen Londoner East End in einer bescheidenen Wohnung lebt, dieses Wochenende verbringt. Das East End hat nur wenig gemein mit der Hochglanzwelt der City und des Westends, in dem sich Caro und Kathrin umsehen. Das East End ist ein Stadtteil der Arbeiter, Armen, Migranten und Künstler.


Folge 2

Tag zwei des London-Besuchs von Caro und Kathrin: Nach einem anstrengenden Ausflug ins Nachtleben sind die beiden Schülerinnen schon früh wieder auf den Beinen. Zunächst bestaunen sie den Wachwechsel vor dem Buckingham Palace. Dass Männer mit puscheligen Fellmützen eine Queen bewachen, wirkt befremdlich, aber die britische Monarchie ist eine der ältesten und stabilsten der Welt – selbst wenn Mitglieder der königlichen Familie immer wieder mit bizarren Eskapaden Schlagzeilen machen.

Anschließend entspannen sich die Mädchen im St. James Park und schlendern durch den Stadtteil Camden , wobei sie allerlei ausgeflippten Londonern begegnen. Nach einer Bootsfahrt auf dem Regent’s Canal wird es Zeit, ein Pub aufzusuchen. Ein Pub ist für viele Briten nicht einfach eine Kneipe, sondern ein Kulturgut.

Abends unternehmen Caro und Kathrin wie viele junge London-Besucher eine Tour durch die Pubs und Clubs (= Discotheken). Dabei erfahren sie auch, was „Binge-Drinking“ bedeutet. Am letzten Tag ihrer Städtereise besuchen Caro und Kathrin Tate Britain , die weltweit größte Sammlung britischer Kunst vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Danach lauschen sie den Rednern am Speaker’s Corner . Hier darf sich am Sonntag jeder hinstellen und sagen, was er möchte – an Publikum mangelt es meist nicht. Nachdem sie das sonntägliche Treiben der Londoner im Hyde Park betrachtet und die Markthallen in Covent Garden durchstreift haben, werfen sie vom Oxo Tower einen letzten Blick auf London . Dann geht es nach einem ereignisreichen Wochenende zurück nach Deutschland.

Während Caro und Kathrin den Camden Market besuchen, erledigt die junge Londonerin Bonnie ihre Wochenendeinkäufe auf einem Markt im Stadtteil Brixton. Von Camden aus betrachtet, scheint es, als lebe Bonnie in einer anderen Stadt. London ist teurer, doch weniger betuchte Bewohner wie Bonnie und ihre Schwester klagen nicht, sie passen sich an. Statt nachmittags in ein teures Pub zu gehen, spielen sie Billard in einer Vorort-Kneipe. Und wenn das Geld für den Kinobesuch nicht reicht, sehen sie zuhause fern an oder spielen mit Freunden Karten. Am Samstagabend meiden sie Szeneviertel, wo „angesagte“ Clubs hohe Eintrittsgelder kassieren. Außerdem sparen sie die Kosten für ein Taxi, wenn sie im East End bleiben und in einem heimischen Club mit ihren Freunden feiern.





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