|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Die Kuba-Krise - 4. Michael Schumakow
|
|||
|
Inhalt Michael Schumakow war Kommandant eines der vier sowjetischen U-Boote , die im Oktober 1962 vor der Küste Kubas im Einsatz waren. Unter strengster Geheimhaltung sollten sie die Stationierung der sowjetischen Raketen auf der Karibik-Insel direkt vor der Haustür der USA militärisch unterstützen. Nachdem er vier Tage lang den Verfolgern der amerikanischen U-Boot-Abwehrflotte entwischt war, wurde sein U-Boot am 27. Oktober 1962, auf dem Höhepunkt der Kuba-Krise, von einem US-Zerstörer angegriffen. Schumakow hatte den Befehl, in einem solchen Fall seine Torpedos abzuschießen. Einer davon war mit einem Atomsprengkopf bestückt, doch das wussten die Amerikaner nicht, wie sich erst sehr viel später herausstellen sollte. Schumakow war ohne Kontakt zu den vorgesetzten militärischen Stellen und musste innerhalb von ein, zwei Minuten eine Entscheidung treffen. Doch sein einziger Gedanke war, die Mannschaft und das Boot vor dem Untergang zu bewahren und ein Gefecht möglichst zu vermeiden. Also entschied er sich – entgegen den Anweisungen – keinen Befehl zum Abfeuern der Torpedos zu geben. Ihm war klar, das hätte den atomaren Weltkrieg bedeutet. Erst beim Veteranentreffen im Oktober 2002 in Havanna wurde öffentlich, dass die Gefahr eines Atomkrieges damals tatsächlich noch viel größer war als bisher angenommen. Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
| © BR '2010 | ![]() |