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Kommando Bagdad - US-Soldaten im Irak
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Inhalt Im Jahr 2007 begleitet der Journalist Ashwin Raman mehrere Wochen lang US-Soldaten bei ihren Einsätzen im Raum Bagdad. Der Irak-Krieg dauert nun schon vier Jahre. Über 3.200 amerikanische GIs und mehr als 250 Soldaten der „Koalition der Willigen“ sind bereits gefallen. Die Zahl der getöteten Zivilisten im Irak schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf 150.000, andere Berechnungen gehen von mehreren Hunderttausend aus. Die Befürchtungen, der Irak könnte Amerikas zweites Vietnam werden, sind damals groß. Bomben, Selbstmordattentäter und Heckenschützen – all das erwartet Sergeant Mike Brosch (rechts) und seine Männer, wenn sie ihr schützendes Armeecamp verlassen. Jeden Tag fahren sie mit ihren gepanzerten Fahrzeugen Patrouille, um in Bagdad und Umgebung nach Terroristen zu suchen. Die Bevölkerung traut ihnen nicht - weder die Sunniten noch die Schiiten. Denn die US-Soldaten haben nur wenig zu bieten zum Schutz der Menschen in der irakischen Hauptstadt. Ethnische Säuberungen in den Sunniten- bzw. Schiitenvierteln Bagdads sind an der Tagesordnung, genauso Korruption, Folter, Entführungen und Morde. Verschiedene irakische Milzen liefern sich blutige Scharmützel, auch al-Qaida-Kämpfer sind aktiv. Und mittendrin: die Amerikaner . Hautnah zeigt der Bericht Angst und Schrecken der Menschen im Irak, gibt aber auch Einblicke in das Leben der jungen US-Soldaten, die versuchen, in Bagdad für Ordnung zu sorgen. Ashwin Raman ist dabei, als Soldaten einer mit den Amerikanern kooperierenden, aus Schiiten bestehenden Armee-Einheit verhaftete Sunniten brutal misshandeln . Die Amerikaner sehen zu ohne einzugreifen, sie feuern die Iraker bei ihrer Prügel-Orgie sogar noch an. Raman ist vor Ort, wenn die Soldaten mit roher Gewalt in Häuser eindringen , um nach Aufständischen und Waffen zu suchen. Er begleitet sie auf Patrouillen, bei denen sie immer wieder verstümmelte Leichen, Waffendepots und Sprengfallen finden. Er beobachtet sie bei der Verhaftung irakischer Zivilisten und beim Aufspüren von Sprengstoff. Dass die dabei eingesetzten Hunde – Muslimen gelten sie als unrein – die religiösen Gefühle gläubiger Iraker verletzen, stört die jungen Soldaten nicht. Ein anderes Bild bietet sich im Armee-Camp „Anaconda“, das mit seinem riesigen Swimmingpool und hübschen Mädchen mehr an Kalifornien erinnert als an den Irak. Hier gibt es sogar einen Beauty-Shop . Barbecues und Hot-Dog-Wettessen sind beliebte Freizeitvergnügungen der Soldaten. Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
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