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Unfallursachen bei Jugendlichen
Die Anfangsphase der Pubertät rein äußerlich gekennzeichnet durch die Disharmonie der körperlichen Proportionen. Arme und Beine wachsen schneller als der Rumpf. Die äußere Disharmonie bedingt einen Rückgang der psychischen Harmonie. Innere Unsicherheit und sinkendes Selbstwertgefühl werden durch Imponiergehabe und erhöhte Risikobereitschaft überspielt. Normen der Erwachsenenwelt wie etwa die Straßenverkehrsordnung werden kaum noch akzeptiert. Die Flucht vor ungelösten Problemen ist oft Auslöser für die Vorliebe zu erhöhten Geschwindigkeiten. Man will allen Problemen möglichst schnell davon-fahren. Die “Maschine” wird zum Inbegriff der Freiheit. Durch pubertätsbedingte Ermüdungserscheinungen werden Gefahren vielfach zu spät erkannt.
Die Folge: Die Unfallzahlen nehmen vor allem bei den jugendlichen Radfahrern stark zu. Entwicklungspsychologische Befähigungsmängel bei der Verkehrsteilnahme sind im kognitiven, perzeptiven und motorischen Bereich signifikant.
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