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KAT Spezial - Erst gurten ...
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Inhalt Wenn ein Kind im Straßenverkehr zu Schaden kommt, sitzt es meist im Pkw. So verunglückten im Jahr 2002 nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bayern über 2.480 Kinder als Mitfahrer in Personenkraftwagen, wobei 15 Kinder getötet wurden. Was passiert, wenn Kinder auf dem Rücksitz unangeschnallt transportiert werden, zeigt der erste Film. Ohne Gurt in den Tod Frau Müller holt ihre beiden Kinder von der Schule ab und platziert sie auf der Hinterbank ihres Autos. Schon nach wenigen Sekunden entlädt sich die aufgestaute Energie von mehreren bewegungsarmen Unterrichtsstunden. “Ich hau' dir eine runter, ich bin stärker”, brüstet sich Robby. Isabella auf dem Mittelsitz will sich zum Trotz nicht anschnallen. “Wenn Isabella sich nicht anschnallt, brauch' ich es auch nicht zu tun”, schreit Robby und löst den eigenen Gurt wieder. Die Situation schaukelt sich hoch. Dazu schreit das Baby als dritte Person auf der Rückbank sich die Kehle wund. Die Mutter wird beim Fahren immer nervöser. Als sie sich schließlich umdreht und den Streithälsen Schläge androht, kracht sie in einen Lieferwagen, der plötzlich bremsen muss. Isabella schießt wie eine Rakete zwischen den Vordersitzen hindurch in die berstende Windschutzscheibe. Robby saust hinterher. Gurtversuche im Crash-Labor Welche Kräfte bei einem Aufprall auf die Autoinsassen wirken und wie man sich am besten dagegen schützt, wird anschließend in mehreren Tests und Kurzfilmen demonstriert . Man erfährt, dass Isabella bei einem Auffahrunfall mit 30 km/h wie im ersten Film mit der Wucht von einer Tonne an der Windschutzscheibe aufschlägt. Das ist soviel wie ein kleiner Elefant oder das 25-fache des Eigengewichts. Nur ein guter Kindersitz kann die schweren oder tödlichen Verletzungen verhindern. Die Kinder erfahren, dass es im Angebot an Kindersitzen lebenswichtige Unterschiede gibt. Sie lernen aber auch, ab wann sie den serienmäßigen Dreipunktgurt der Erwachsenen benutzen müssen und wie er bei seitlichen Anstößen und Fahrzeugüberschlägen schützt. Fehler im Umgang mit Kopfstütze und Gurt Bei Auffahrunfällen beziehen sich 90 Prozent der Verletzungen auf die Halswirbelsäule. Die Zuschauer sehen, wie die Kopfstütze richtig eingestellt wird, damit der Kopf beim Unfall nicht nach hinten überdehnt wird. Ein weiterer Film zeigt: Bei einem Crash hat der Beifahrer trotz angelegtem Gurt keine Chance, wenn er bei heruntergeklappter Rücklehne schläft. Der Liegende wird durch die Trägheit regelrecht aus dem Heckfenster herauskatapultiert. Ein letzter Beitrag informiert, wie gefährlich der Beifahrer-Airbag für Kinder werden kann und wie man sie am besten sichert. Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
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