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Horch, was kommt von draußen rein - Lieder zum Mitsingen
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Inhalt Der Film zeigt, wie die 5. Klasse einer Münchner Hauptschule mehrere zunächst gesungene und dann auch instrumental begleitete Volkslieder sowie einfache Tänze einübt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Vorbereitung der Singstimme. Die Klasse beginnt mit körperlichen Lockerungs- und einfachen Atemübungen. (Video offline, Hilfe zum Real-Player) Darauf folgen das Singen auf Tonsilben (Video offline, Hilfe zum Real-Player) und weitere Übungen zur Öffnung der Resonanzräume (Gähnen). Zuletzt schließen Lautspiele (Video offline, Hilfe zum Real-Player) mit Vokalen die Einsingphase ab. Bevor die Klasse einfache Schlaginstrumente und schließlich Flöten zur Liedbegleitung einsetzt, stehen rhythmische Übungen und die Begleitung mit Körperinstrumenten („Body-Percussion“) (Video offline, Hilfe zum Real-Player) auf dem Programm. Nachdem sie das Lied beherrschen, versuchen sich die Schülerinnen und Schülern an einfachen Handfassungen und Tanzfiguren zur gesungenen Musik. Mit dem dreistimmigen Kanon „Himmel und Erde werden vergehn“ endet die Singstunde. Im Zentrum der eingestreuten musikgeschichtlichen Abschnitte stehen zwei Aspekte: erstens die Herkunft und der historische Gebrauch des Volkslieds, zweitens die Sammlung von Volksliedern als Grundstock der Überlieferung. Als Beispiel für die Sammeltätigkeit des 19. Jahrhunderts zeichnet der Film ein kurzes Portrait Franz-Wilhelm von Ditfurths (1801-1880), der 1855 sein zweibändiges Werk „Fränkische Volkslieder“ vorlegte. Ditfurths zu seiner unerkannter Vorzug bestand darin, dass er im Unterschied zu vielen anderen Sammlern auf redigierende Eingriffe verzichtete und das Traditionsgut im vorgefundenen Rohzustand überlieferte. Problematisch ist die im Film aufgestellte Behauptung einer im Mittelalter gründenden, stringenten Traditionslinie des deutschen Volkslieds. Dieser Ansatz ist wissenschaftlich unhaltbar und muss im Unterricht korrigiert werden. So stammt etwa das von der Klasse eingeübte und fälschlich auf den Minnesänger Neidhart von Reuenthal zurückgeführte Lied „Nun will der Lenz uns grüßen“ nachweislich aus der Feder des Schriftstellers Karl Ströse, der den Text in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verfasste. (Näheres dazu im Faktenkapitel I.) Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
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