BR-online (zur Startseite)
Bayerischer Rundfunk

BR-Navigation

SFo
SFo
SFo SFo
SFoSFo
Ting Yent-san
SFo SFo SFoSFo
SFo SFo SFo
SFo SFo SFo
BR-ONLINE
 

vorbemerkung
inhalt
fakten
lernziele
didaktik
materialien
anregungen
arbeitsblaetter
literatur

Haustiere und ihre wilden Verwandten - 3. Goldfische


Inhalt

Der Film dokumentiert die Geschichte der Goldfische sowie ihre Zucht und Nutzung durch den Menschen. Er gliedert sich in vier Sequenzen:

Geschichte der Goldfische
Vor rund 1000 Jahren war der chinesische Gouverneur Ting Yent-san von den in seinem Teich gefangenen “goldenen” Fischen so begeistert, dass er sie unter seinen persönlichen Schutz stellte. Unter Strafe war es verboten die Fische zu fangen oder gar zu verspeisen. Nur buddhistische Mönche durften sie füttern. Goldfische wurden zu einer Kostbarkeit des Adels. Erst 600 Jahre später brachten deutsche Forschungsreisende den Goldfisch auch nach Europa.

Zucht von Goldfischen
In den vergangenen Jahrhunderten wurden Goldfische in den verschiedensten Formen und Farben gezüchtet. Dies wird erleichtert durch die Tatsache, dass bei den Nachkommen der Karpfenartigen häufig viele unterschiedliche Form- und Farbvariationen auftreten. Heute leben es in Deutschland etwa 20 Millionen Goldfische als Haustiere.

Nutzung der Goldfische
Goldfische stehen auch im Dienste der Wissenschaft. So untersucht man an der Universität Mainz das Farbensehen der Fische. Deren Fähigkeit Farben zu unterscheiden ist der des Menschen sehr ähnlich. Man hofft auf diese Weise Erkenntnisse über das Farbensehen des Menschen zu gewinnen.
Daneben werden Goldfische als Tester für verschmutztes Wasser eingesetzt. Dabei müssen sie in dem zu untersuchenden Wasser zwei Tage überleben. Allerdings Verenden dabei viele Testfische langsam und qualvoll. Doch bis heute gibt es für diesen vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Test noch keine praxistaugliche Ersatzuntersuchung.

Goldfische als Haustiere
Leider werden - aus welchen Gründen auch immer – Goldfische regelmäßig in unseren Gewässern ausgesetzt. Hier vermehren sie sich und werden für die heimischen Fische zu ernsthaften Nahrungskonkurrenten. Günstiger ist es, den Tieren im Haus die nötigen Lebensbedingen zu schaffen und sie bei Krankheit beispielsweise durch Akupunktur auch entsprechend behandeln zu lassen.













Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)!
Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)!
  © BR '2010 SFo