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Verwandtschaft
Die Goldfische (Carassius auratus auratus) zählen zu den
Karpfenfischen
(Cypriniformes) mit etwa 4 000 Arten. Zu diese Ordnung der Knochenfische gehören fast ausschließlich Süßwasserfische mit weichstrahligen Flossen, hinten stehenden Bauchflossen, unbeschupptem Kopf und einer zwei- oder dreigeteilten Schwimmblase. Diese ist über eine Kette kleiner Knochen (dem Weber-Apparat) mit dem Innenohr verbunden.
Die Stammform der Goldfische stellt die ursprünglich in Ostasien beheimatete
Karausche
(Carassius) aus der Unterfamilie der echten Karpfen dar. Wie dieser fehlen auch den Goldfischen die sonst bei Karpfenfischen üblichen
Barteln
.
Zur Verwandtschaft der Goldfische gehören neben den
Schuppenkarpfen
auch die ost- und südosteuropäischen
Giebel
(Carassius auratus gibelio), die vor allem in den Rändern ihres Verbreitungsgebietes in reinen Weibchenbeständen vorkommen. Ihre Eier werden durch eindringende Spermien anderer Karpfenarten zur Entwicklung angeregt, ohne dass es zur Kernverschmelzung kommt. Durch diese Parthenogenese (Jungfernzeugung) können so nur wieder Weibchen entstehen.
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