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Didaktische Hinweise
Die Sendung ist ab der 9. Jahrgangsstufe im Deutschunterricht an Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen einsetzbar.
Die Schülerinnen und Schüler können durch die Lektüre von Horváths Dramen - hier ist
“Geschichten aus dem Wiener Wald”
zu empfehlen - die geschichtliche Entwicklung in Europa zwischen 1930 und 1938 aufarbeiten und sich mit den Auswirkungen auf die Bevölkerung auseinandersetzen, die der Schriftsteller aus seiner eigenen zeitgenössischen Perspektive anhand von Einzelschicksalen beschreibt.
Horváth
bezeichnete sich selbst als
“treuer Chronist seiner Zeit.”
Die Dramen ermöglichen es, historische und gesellschaftliche Veränderungen mitzuerleben und praktisch nachzuvollziehen.
Die Auswirkungen der NS-Erziehungspolitik auf den Alltag eines Lehrers, führt der Roman
“Jugend ohne Gott”
deutlich vor Augen: Er muß mit seinen Schülern in den Osterferien an einem vormilitärischen Ausbildungslager teilnehmen. Der Roman läßt sich sowohl moralisch als auch religiös hinterfragen. Der Lernende kann das Leben und Leiden der Bevölkerung unter dem NS-System am Beispiel seiner Altersgenossen leicht nachvollziehen. Deshalb ist die Lektüre dieses Stückes besonders zu empfehlen.
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