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Heil- und Gewürzpflanzen


Fakten zum Thema 1

Heilpflanzen in der frühen Medizin

Aus getrockneten Blüten und Blättern von Heilpflanzen wird Tee zubereitet, ein altes Hausmittel bei Erkältung. Seit Jahrhunderten schon verwendet der Mensch Pflanzen als Heilmittel gegen alle möglichen Krankheiten. Nicht nur in der Volksmedizin nutzt man seit jeher solche alten Hausmittel, auch Ärzte verwenden noch heute Pflanzenextrakte und -tinkturen.

Beispiele:
Ein Tee, aus Kamillenblüten und Salbeiblättern, lindert Halsschmerzen. - Kamillendampf hilft bei Schnupfen.

Schon im frühen Mittelalter kümmerten sich Mönche und Nonnen in den Klöstern um den Anbau von Heilpflanzen. Ein Kräutergarten gehörte damals zu fast jedem Kloster. - Über lange Zeit wurde das Wissen um die Heilkräfte der Pflanzen allerdings nur mündlich überliefert.

Erst mit der Erfindung des Buchdrucks konnten die Erfahrungen dazu aufgezeichnet und festgehalten werden. In einem Kräuterbuch aus dem Jahre 1611 beschreibt ein Nürnberger Arzt Heilpflanzen und gibt Rezepte für ihre Anwendung. Heute haben die Universitäten die Grundlagenforschung über diese Pflanzen übernommen.

In so manchem Botanischen Garten einer Universität findet rnan deshalb einen Arznei- und Gewürzkräutergarten.



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