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Endlich emanzipiert-nichts passiert? - Das Dilemma der Geschlechterrollen heute


Inhalt

Der Film zeigt, welche Rollenverteilungen es im Zusammenleben der Geschlechter bzw. der Familie gibt, und versucht an einzelnen Beispielen die Vorteile, Nachteile und Schwierigkeiten der unterschiedlichen Situationen zu zeigen.
Der “Hausmann” ( 1 / 2 ) setzt sich der Gefahr aus in unserer Gesellschaft als unmännlich und “Weich-Ei” ( 1 / 2 ) zu gelten. Das typisch Männliche lässt sich auch nicht so einfach definieren. Frauen , die eine berufliche Karriere anstreben, reagieren und handeln in ihrem Beruf nicht anders als Männer. Der Hausmann wird aber selten bleiben, weil die Nachteile für ihn und seine Familie nach wie vor groß sind.
Die Hausarbeit wird in der Regel an der Frau hängen bleiben, die sich nach dem ersten oder spätestens zweiten Kind für diese Rolle trotz negativem Image ( 1 / 2 ) entscheidet oder entscheiden muss. Der Frau entstehen dadurch Nachteile, die ihr als selbstverständlich zugemutet werden, und oft ihrem Selbstwertgefühl widersprechen. Männer sind wenig bereit, ihren Anteil daran zu übernehmen.
Beide Geschlechter fühlen sich jedoch in ihren traditionellen Rollen ( 1 / 2 ) unverstanden: Frauen ( 1 / 2 ) fehlt die Anerkennung, Männer glauben das Beste zu geben und verstehen die Kritik nicht. Aber Kinder führen auch bei Männern zu Verhaltensänderungen, selbst in ihrem beruflichen Handeln.
Berufstätige Mütter plagt in vielen Fällen ein schlechtes Gewissen. Sie wollen beide Aufgaben, Beruf wie Familie, gut meistern, werden dabei aber überfordert .
Alleinerziehenden Müttern bleibt allerdings keine andere Wahl. Wenn die Berufsausbildung abgeschlossen ist, lassen sich Beruf und Kind vereinbaren, aber nicht ohne Abstriche. Während der Berufsausbildung ist der zusätzliche Geld- und Zeitdruck für die Frau nicht zu bewältigen. Als besonders schwierig wird empfunden, dass die Gesellschaft auf die Doppelfunktion Alleinerziehender nicht vorbereitet ist, passende Teilzeitangebote und Möglichkeiten der Kinderbetreuung sind die Ausnahme und kaum aufeinander abgestimmt, der Weg zum Sozialamt damit vorgezeichnet.
Die neuen, teils widersprüchlichen Rollenerwartungen ( 1 / 2 ) an die Männer führt wiederum bei ihnen zu Überforderungen ( 1 / 2 ), das Leben als Single bleibt dann als Ausweg. Scheinbar ist unsere Gesellschaft noch nicht reif für einen so tiefgreifenden Wandel. Wir sind nicht so aufgeklärt wie es zu sein scheint, der Kampf gegen die alten Strukturen ist noch nicht beendet.




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