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Tiere der Heimat - Die Gemsen
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Inhalt Die Begegnung mit einem Gamsrudel ist für jeden Alpenwanderer ein Erlebnis. Die Gemsen gehören zu den wenigen Tierarten der Matten- und Felsregion unserer Alpen . Mit seiner Filmkamera beobachtete ein Jäger im Allgäu das ihm vertraute Schalenwild während eines ganzen Jahres: Im strengen Winter finden die Tiere in Wirklichkeit fast nichts zu fressen . Für die Filmaufnahmen bekommen sie eine extra Fütterung aus der Seilbahn. Bei starkem Schneefall lassen sich manche Gemsen einfach einschneien. In ihrem Schneeloch bewegen sie sich fast nicht, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Eine Gams ist aus Hunger zu einer Berghütte geflüchtet, wo sie fast wie ein zahmes Haustier in der Nähe der Menschen lebt. Den Hauptfeind der Gemsen sieht der Jäger im Skitourismus. Wird eine Gams von Skifahrern aufgescheucht, kann das für das im Winter fast ausgehungerte Tier den Tod bedeuten. Im Mai bringen die Gamsgeißen ihre Jungen zu Welt. Zwillings- und Mehrlingsgeburten sind äußerst selten. Mehrere Geißen und ihre Jungen schließen sich zu einem Rudel zusammen. Die älteren Böcke sind Einzelgänger und kümmern sich nur während der Brunftzeit, von Mitte November bis Dezember um die Geißen. Für den Jäger ist diese die beste Jagdzeit. Am Beispiel Gemsen zeigt der Film, wie es einer Tierart gelingt, sich an die harten Lebensbedingungen in den Alpen anzupassen. Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
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