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Frauen der Renaissance - 1. Die Hofhalterin - Kurfürstin Anna von Sachsen
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Inhalt Schauplätze dieser Folge sind das Renaissanceschloss Augustusburg im Erzgebirge bei Chemnitz, verschiedene Landschaften Sachsens und Innenräume von Museen, Archiven und Bibliotheken der Stadt Dresden. Jagdfalken , die heute in Augustusburg wieder gehalten werden, und ein Andachtsbuch der Kurfürstin leiten die erste Spielszene ein, bei der die Kurfürstin als Schlüsselbewahrerin und fürstliche Hausfrau gezeigt wird. Anhand eines Familienbilds werden die Familienverhältnisse der Fürstin erklärt und das neue protestantische Glaubensbekenntnis in Sachsen erwähnt Elblandschaften und Luftaufnahmen des Erzgebirges geben einen kurzen Einblick in die wirtschaftliche Sonderstellung Sachsens als Industrieregion, die vom Bergbau ausging. Es folgt eine Besichtigung von Schloss Augustusburg als Renaissancebau und, anhand seiner Wirtschaftsgebäude, als Zentrum einer angesehenen deutschen Dynastie. Die folgende Spielszene zeigt “Anna" als beschäftigte Hausherrin beim Gang durch die Schlosskapelle. Anhand eines Renaissancegemäldes, das eine festliche Gesellschaft zu Tisch zeigt, wird aufgezählt, in welchen Dimensionen sich die Hauswirtschaft eines Hofes wie des kurfürstlichen zu Sachsen abgespielt hat; Anna muss als die maßgebende Kraft dieses hauswirtschaftlichen Geschehens gesehen werden. Die nächste Spielszene zeigt Kurfürstin Anna beim Besichtigen von Kühen auf der Weide. Es folgen Aufnahmen in einem berühmten Molkereigeschäft in Dresden, das, im Stil der Neorenaissance vor etwa 100 Jahren gebaut, durchaus als Replik auf Annas Zeitalter und ihr Engagement, insbesondere für die sächsische Milchwirtschaft , gesehen werden kann. Eine Handschrift, Mitte des 16. Jahrhunderts am kurfürstlichen Hof entstanden, zeigt anschließend, mit welcher Systematik hier für Deutschland erstmalig die Grundlagen einer großbetrieblichen Landwirtschaft auf einem sogenannten “Vorwerk" erfasst wurden. Kurfürstin Anna hatte maßgeblichen Einfluss auf dieses Werk. Es folgt eine Spielszene “Anna als Gärtnerin" und ein Pflanzenbuch, ebenfalls aus Dresden, das Anna für ihre Forschungen zur Verfügung stand. Weitere Spielszenen zeigen Anna am Schreibtisch beim Briefeschreiben und Pflanzensortieren . Auch ihre Original-Korrespondenz wird gezeigt. Ausschnitte von Briefen, in denen es um die Anforderung einer guten Hebamme nach Sachsen und um die Bestellung von Kleidern geht, werden als Kommentar verlesen. Schließlich wird Annas Porträts im Depot der Staatlichen Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden vorgeführt, gefolgt von dem bereits erwähnten geschnitzten Kokosnussobjekt mit den Indianerdarstellungen; denn Anna bezeugte in Briefen großes Interesse für den neuentdeckten amerikanischen Kontinent. Zum Schluss sieht man eine Reihe von fortlaufend gemalten Motiven aus den sogenannten Dresdner “Inventionen," Festumzügen des Adels, bei der antike Allegorien, aber auch Landesthemen wie der Bergbau oder die Landwirtschaft dargestellt wurden. Dresden als Hauptstadt erlebte unter der Regierung von Kurfürstin Anna und August einen ersten großen Aufschwung. Mit Annas Kleidern, die im Garten von Schloss Augustusburg an einer Leine hängen, wird die Fiktion der Spielszenen aufgehoben und der Film beendet. Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
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