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Ländliche Feste - Brauchtum in Bayern


Anregungen zur
Unterrichtsgestaltung 1


Vorbemerkungen

Wenn wir das vielfältige Brauchtum heimatorientiert mit den Kindern erleben, es teilweise auch reflektieren und hinterfragen, beziehen wir den Lebensraum und die Umwelterfahrungen der Schüler in den Unterricht mit ein. Aus dieser Heimatorientierung ergibt sich, daß gerade die unterrichtliche Behandlung von Bräuchen und Gebräuchen ganz auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt werden muß. Die Aktivitäten bei der Gestaltung eines Brauches in der Schule realisieren nicht nur musische Lerninhalte, sie vermitteln auch Gemeinschaftserlebnisse und bereichern somit das Schulleben. Da der Film verschiedene Bräuche über das ganze Jahr verteilt aufzeigt, muß man zu Beginn der Auseinandersetzung mit diesem Thema den Film unterteilen, am besten in drei Teile:

-von Weihnachten bis einschließlich Fasching (evtl. nach den Weihnachtsferien)
- von Ostern bis zur Ernte (evtl. nach den Osterferien)
- vom Almabtrieb bis Martini (evtl. Ende September)

Nimmt man diese Filmabschnitte als Vorausschau auf kommende Feste, so können sich die Schüler intensiver mit den einzelnen Bräuchen beschäftigen und herausfinden, welche Brauchtumsfeste es in der näheren Umgebung noch gibt.
Man kann auch einen sehr großen Baum aufmalen - nur mit Zweigen und Asten - und diesen Baum im Laufe des Jahres vervollständigen: Es kommen Knospen, Blüten Blätter dazu, je nach Jahreszeit, und daneben befestigt man Bilder von den Festen, mit Datum versehen. So können die Kinder mit einem Blick jedes Fest der jeweiligen Jahreszeit zuordnen. Aus der Fülle der Feste wurde hier für jeden Abschnitt nur eines herausgenommen, denn die Gestaltung der betreffenden Unterrichtseinheiten richtet sich gerade bei diesem Thema besonders nach den örtlichen Gegebenheiten.



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