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Algen, Echsen und Primaten - Stammesgeschichte und Evolution


Inhalt

Die Kamera beobachtet Schüler bei Solnhofen in der Fränkischen Alb auf der Suche nach der Vergangenheit. Hier hat man in den Steinbrüchen schon mehrfach Versteinerungen gefunden, z. B. Ammoniten. Die wohl berühmteste Ablagerung aus dieser Zeit ist im Museum aufbewahrt: der Archaeopteryx . Dieser Urvogel lebte vermutlich hier in der Umgebung in der Nähe einer Meeresbucht, er ist eine Übergangsform zwischen den Kriechtieren und den Vögeln. Ein Beweis dafür, dass sich die Lebewesen im Laufe langer Zeiträume verändert haben.
Die ältesten Spuren von Lebewesen, Fossilreste, fand man in etwa 3,5 Milliarden alten Gesteinsschichten. Es waren Reste von blaualgenartigen Lebewesen des Meeres. Allmählich formten sich größere leistungsfähigere Zellen, deren Erbanlagen in einem Zellkern eingeschlossen waren. Auch die Entwicklung mehrzelliger Pflanzen und Tiere begann zu dieser Zeit. Die Meerestiere wurden nun größer und schützten sich oft mit Schalen und Gehäusen, Panzern und Knochen. Im Silur, vor 440 Mio Jahren, traten die ersten Landpflanzen auf, es waren sog. Nacktfarne.
Als erste Landtiere erschienen Skorpione und Tausendfüßler. In ihrem Chitinpanzer waren sie vor Austrocknung geschützt. Immer neue Arten entstanden. Die Saurier starben aus. Die Säugetiere gingen aus dem Kampf ums Überleben als die großen Gewinner hervor.
Die Entwicklung des Menschen begann vor etwa 10 bis 20 Millionen Jahren. Die frühesten Zeugnisse menschlicher Entwicklung stammen aus Afrika. Während der Evolution des Homo erectus vergrößerte sich Laufe der Zeit das Hirnvolumen. Der sog. weise Mensch entwickelte sich. Unser eigentlicher Vorfahre ist höchstwahrscheinlich der sog. Cro Magnon Mensch, dessen Reste man in einer gleichnamigen Höhle in Frankreich gefunden hat. Er kam ursprünglich, so wird vermutet, aus Afrika und ist dem heutigen Menschen mit seiner hohen Stirn sehr ähnlich.





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