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Deutsche Naturlandschaften - 4. Die Weite des Watts


Inhalt

In dieser Folge der Reihe „Deutsche Naturlandschaften“ geht es zunächst um den Krabbenfang im Wattenmeer . Problematisch ist, dass die Krabbenfischer in ihren engmaschigen Netzen nicht nur Krabben erbeuten, sondern viele Bodentiere, Schollen, Seezungen und anderen „Beifang“ . Die Garnelen werden noch an Bord der Krabbenkutter gekocht .

Anschließend wird das Wattenmeer vorgestellt. Wattbildung ist nur dort möglich, wo die Gezeiten auf eine flache Küste treffen. Bei Flut werden Gebiete vom Meerwasser überströmt, bei Ebbe fallen sie ganz oder teilweise trocken. Aus dem von der Flut herantransportierten Schlick bilden sich Sandbänke, dazwischen entstehen Rinnen , so genannte Prielen, durch die das Wasser zu- und abläuft. Wenn sich der Schlick mithilfe von Pflanzen verfestigt und anwächst, können sich allmählich Marschlandschaften entwickeln.

Das Wattenmeer ist berühmt für seine Vogelwelt. Die Zuschauer lernen u.a. den Austernfischer , den Großen Brachvogel , den Säbelschnäbler , die Lachmöwe , die Brandente und die Ringelgans kennen. Unter der Erde lebt der Wattwurm , der Sand aufnimmt und die darin enthaltenen organischen Partikel verdaut. Im Wattenmeer finden wir auch Miesmuschelbänke mit bis zu 2.000 Tieren/qm. Im Flachmeer mit seinen Sandbänken und Seichtwassergebieten fühlen sich auch Seehunde und Kegelrobben wohl.

Außerdem geht es in der Sendung um den Küstenschutz durch den Bau von Lahnungen und Deichen. Hier prallen die Interessen von Küsten- und Naturschutz immer wieder aufeinander. Als im schleswig-holsteinischen, niedersächsischen und hamburgischen Wattenmeer Nationalparke ausgewiesen wurden, fand diese Maßnahme keineswegs nur das Einverständnis aller am und vom Wattenmeer lebenden Menschen.




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