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Inhalt
Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg herrschten in Deutschland Hunger, Wohnungsnot und Trauer um die Vermissten und Gefallenen. Oft waren die Kirchen die einzigen Anlaufstellen, wenn es um existenzielle Lebensfragen ging. In dieser Situation gründete der Theologe
Eugen Gerstenmaier
(1906 – 1986) das evangelische Hilfswerk, das Hilfslieferungen aus den USA und den anderen Ländern für Deutschland organisierte. Gerstenmaier, der in Nazi-Deutschland im Widerstand tätig war, galt als ein glaubhafter Fürsprecher für das notleidende Deutschland. Ein weiterer Schwerpunkt des Hilfswerkes lag darin, Menschen Unterkünfte zu besorgen oder ihnen zu helfen, sie aus Trümmern und Lehm selbst zu bauen, wie zum Beispiel die Siedlung 'Heilsberg' in der Nähe von Frankfurt/Main.
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