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Geld stinkt nicht
Waschmittel zählen zu den ältesten Chemikalien im Haushalt. So stellten die Sumerer schon vor über 4 000 Jahren aus Öl und Asche eine seifenähnliche Substanz her. Die alten Römer dagegen vergoren menschlichen Urin und verwendeten das Gärprodukt dann zum Waschen. Auf diese Tatsache geht wohl auch die Redensart
Geld stinkt nicht
zurück, denn Kaiser
Vespasian
(9 – 79 n. Chr.) verlangte von den Betreibern der Bedürfnisanstalten, die den Urin zur Herstellung derartiger Waschmittel lieferten, eine besondere Steuer, um damit seine Staatsfinanzen aufzubessern.
Bei uns setzte man dagegen bis ins Mittelalter hinein Wasser, Sand, Muskelkraft und Sonnenbleiche ein. Dann jedoch verbesserte sich die Technik des Waschens durch das Aufkommen der Seifensiedereien ganz erheblich. Doch erst im Jahre 1907 brachte die Firma Henkel mit dem PERSIL (PERborat + SILikat) das erste selbsttätige Waschmittel auf den Markt.
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