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Blum und Blümchen - 3. Laubbäume
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Inhalt Teil 1 Buchen und Eichen Im ersten der drei Filmteile werden Buchen und Eichen als typisch einheimische Laubbäume vorgestellt. Mit bis zu 40 Metern Höhe gehören sie zu den größten Bäumen, die bei uns wachsen. Das mag vielleicht mit ein Grund dafür gewesen sein, dass sie früher als etwas ganz Besonderes angesehen wurden: So hielten die Germanen unter alten Eichen Gericht. Hier riefen sie ihre Götter an. Thor , der Gott des Donners und des Blitz, wohnte in ihnen. Auch die Buchen waren heilig. Unsere Vorfahren ritzten Schriftzeichen in Buchenstäbe und warfen diese in die Höhe. Aus der späteren Lage der Buchenstäbe zueinander, lasen sie Botschaften der Götter. Der Begriff „Buchstaben“ leitet sich von jenen Buchenstäben ab. Alte Buchen brachten als „Kinderbäume“ auch die Babys zur Welt. Das ist natürlich ebenso unsinnig, wie der Hinweis, dass man bei Gewitter Eichen meiden, aber Buchen suchen solle. Ursache für den falschen Ratschlag ist, dass Blitzeinschläge bei Buchen und Eichen unterschiedlich sichtbare Schäden hinterlassen. Die rissige Rinde der Eichen saugt sich bei einem Gewitterregen mit Wasser voll. Wird der Baum von einem Blitz getroffen, dann leitet die nasse Rinde den Strom direkt ins Innere der Eiche. Dadurch entstehen deutlich sichtbare Schäden. An der glatten Buchenrinde läuft dagegen das Regenwasser ungehindert ab. Der einschlagende Blitz wird dadurch außen abgeleitet und hinterlässt meist keine Schäden am Baum. Im weiteren Verlauf stellt die Sendung die Rotbuche als die bei uns am weitesten verbreitete Buchenart vor. Namengebend ist ihr rötlich schimmerndes Holz . Man kann sie leicht am glatten und silbrigen Stamm sowie an den ungezähnten Blättern mit ihrem leicht gewellten, glatten Rand erkennen. Dagegen haben Eichen eiförmig eingebuchtete Blätter. Stiel - und Traubeneichen gehören zu den häufigsten einheimischen Eichenarten. Man kann sie an der jeweils unterschiedlichen Länge der Blattstiele voneinander unterscheiden. Im Schlussteil zeigt der Film den Entwicklungs- und Vermehrungszyklus von Buche und Eiche im Laufe eines Jahres: Blüte (Buche, männlich und weiblich; Eiche, männlich und weiblich ) – Bestäubung durch den Wind – Fruchtbildung ( Buche , Eiche ) – Verbreitung u.a. durch Tiere (Eichhörnchen). Gesamte Folge als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/folge.htm/...)! Gemeinsame Bilder als ZIP-Datei. Mit -d entpacken (/img/...)! |
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