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Blum und Blümchen - 3. Laubbäume
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Anregungen zur Unterrichtsgestaltung Mithilfe der drei Beiträge kann man den Schülerinnen und Schülern das Phänomen „Baum“ näher bringen. Sie eignen sich, um in den Themenkreis einzuführen. Am Beispiel von Buche und Eiche sollen sie exemplarisch zwei Laubbäume kennen lernen, die in der mystischen Vorstellungswelt der Germanen eine hervorragende Bedeutung hatten, die sich im Wort „Buchstaben“ bis in die Gegenwart hinein nachvollziehen lässt. Siehe Arbeitsblätter: – Buchen und Eichen – Die Buche – ein besonderer Baum Ein wesentliches Kennzeichen des Biologieunterrichts ist es, dass er möglichst oft an die Realität anknüpft bzw. Beziehungen dazu herstellt. Deshalb sollen die im Film angesprochenen Blätter und Früchte der Bäume ins Klassenzimmer gebracht werden. Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler einen möglichst viele Sinne ansprechenden Realitätsbezug herstellen. Dieser sollte in einem sich anschließenden Unterrichtsgang vertieft werden. Zudem können die Schülerinnen und Schüler als Hausaufgabe die entsprechenden Blätter in der freien Natur suchen, ins Heft zeichnen oder als Realobjekt einkleben. In jedem Schulgelände sind die entsprechenden Bäume zu finden, die zu jeder Jahreszeit betrachtet und untersucht werden können. In ähnlicher Weise sollte der Inhalt des zweiten Beitrags nachbereitet werden. Ansprechpartner sind hier die Stadtwerke bzw. der Stadtbauhof. Die im letzten Filmbeitrag angesprochene Aufzucht und Pflege eines Bonsais sollte ebenfalls mithilfe eines Realobjektes, im Idealfall durch einen Fachmann veranschaulicht werden. Im Mittelpunkt der unterrichtlichen Behandlung steht der erste der drei Beiträge. Zu Beginn der Stunde können die Schülerinnen und Schüler die Tafelüberschrift „Was wissen wir über ........................?“ lesen. Nun werden ihnen Buchen- und Eichenblätter gezeigt, wobei sie alles sagen sollen, was ihnen spontan dazu einfällt. Ihre Nennungen werden stichpunktartig an der Tafel festgehalten. Die Frage, wie man die Richtigkeit der Schüleräußerungen überprüfen kann, führt zum Einsatz des Filmes. Bei der Auswertung, die mit der Vervollständigung der Tafelüberschrift beginnt, sollten die folgenden Punkte angesprochen werden: – Weshalb werden im Film gerade Eichen und Buchen vorgestellt? – Worin unterscheiden sich Laub- und Nadelbäume voneinander? – Weshalb sollte man bei Gewitter niemals Schutz unter Bäumen, also auch nicht unter Buchen und Eichen, suchen? – Wie sieht ein Buchen-, wie ein Eichenblatt aus? – Unterschied zwischen Stiel- und Traubeneiche? – Wie entstehen im Laufe eines Jahres die Früchte von Buchen und Eichen? Wie heißen sie jeweils? Wie sehen sie aus? Diese Aspekte können durch die folgenden Arbeitsblätter vertieft werden: – Nadelbäume – Laubbäume und ihre Früchte – Die Früchtefamilie – Männliche und weibliche Blüten – Aus Blüten werden Früchte (I) – Aus Blüten werden Früchte (II) Wo es sich anbietet, sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Erläuterungen an realen Objekten (Blätter, Früchte, Holz) und/oder mithilfe von Zeichnungen veranschaulichen. In der Schlusszusammenfassung werden die eingangs genannten Schüleräußerungen noch einmal kritisch aufgegriffen. Die Filmabschnitte „Baumpfleger“ und „Bonsai“ können als Ausweitung des Themas im Anschluss oder besser in einer eigenen Unterrichtsstunde gezeigt und ausgewertet werden, um die entsprechenden Lernziele zu realisieren. Sie sollen auf den bereits oben angesprochenen Unterrichtsgang bzw. auf den Einsatz des Bonsai-Fachmannes vorbereiten. Hier könnte die Arbeitsblätter zum Einsatz kommen: – „Krüppelbäume“ – Bonsaiwuchsformen |
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