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Tage der Angst - Bethel und Friedrich von Bodelschwingh


Inhalt

Der Film berichtet über Geschichte und Gegenwart eines der modernsten Epilepsiezentren Europas, über die Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel bei Bielefeld.
Als Einstieg wurden Filmaufnahmen aus der NS-Zeit gewählt, die den menschenverachtenden Umgang der damaligen Ärzte mit körperlich und geistig Behinderten verdeutlichen. Im Anschluss folgt historisches Filmmaterial, das die fürsorgliche Pflege von Epilepsiekranken in der Heilanstalt Bethel zeigt.
Der Kommentar informiert über die Geschichte der Einrichtung und bringt die fortschrittliche und patientenorientierte Einstellung des damaligen Leiters Friedrich von Bodelschwingh in Bezug auf die Erforschung der Ursachen von Epilepsie und die Therapie der Patienten zum Ausdruck. Einen Schwerpunkt bilden die Geschehnisse der NS-Zeit: Friedrich von Bodelschwingh, der Sohn des Gründers der Heilanstalten von Bethel, versucht durch Taktieren, seine Patienten vor der planmäßigen Ermordung im Rahmen der sogenannten „Erbgutpflege” zu bewahren, was jedoch durch die Verlegung von Patienten in andere Heime desavouiert wird.
Bilder aus dem heutigen Bethel zeigen Menschen, die dort leben, arbeiten und medizinisch behandelt werden. Der Film gibt zudem Informationen über das Krankheitsbild Epilepsie.





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