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Tiere und Pflanzen - 5. Lebensraum Bach


Inhalt
Die Sendung charakterisiert anhand typischer Tiere naturbelassene Fließgewässer und stellt diesen solche Bäche gegenüber, die vom Menschen teilweise zu Abwasserkanälen verändert wurden. Sie gliedert sich in vier Sequenzen:

(1) Nahrungsgrundlage für viele Tiere
Naturbelassene Bäche sind die Voraussetzung für viele Organismen, die sich an das Leben in und an einem Gewässer angepasst haben: Wasserschnecken fressen Pflanzen, Egel existieren dort als Schmarotzer oder Larvenräuber und auch die Stockenten brauchen zu ihrer Ernährung die Pflanzen und Tiere eines Baches.

(2) Umweltbedingungen
Die meisten Tiere eines Baches sind auf ganz bestimmte Umweltbedingungen angewiesen. Dies wird am Beispiel der Bachforelle , die kühles, klares und sauerstoffreiches Wasser braucht, ebenso aufgezeigt wie am Beispiel der gebänderten Prachtlibelle oder den Larven der Eintagsfliege und der Köcherfliege . Eine kurze Darstellung der Bedeutung der Bachflohkrebse als Filtrierer und damit als Reiniger des Wassers runden die Sequenz ab.

(3) Der Fischotter
Nur noch selten findet man den Fischotter an unseren einheimischen Gewässern. Das bewegungsfreudige (Video online, Video offline, Hilfe zum Real-Player) Tier wurde früher nicht nur wegen seines wertvollen Felles, sondern auch als Nahrungskonkurrent des Menschen erbarmungslos gejagt. Heute ist er zwar geschützt, doch dafür findet der Fischotter kaum noch intakte, naturbelassene Lebensräume. Und so zählt er inzwischen zu den am meisten gefährdeten Säugern Europas.

(4) Vom Menschen veränderte Bäche
In eingeengten, begradigten und kanalisierten Bächen zur schnellen Entsorgung von Abwässern finden Tiere kaum noch einen Lebensraum. Da die landwirtschaftlichen Flächen zudem bis dicht an die Bachufer reichen, Auen als Überflutungsflächen fehlen und viele Bäche in ein Betonbett gepresst wurden, sind verheerende Hochwässer in den Städten und auf den Feldern die zwangsläufige Folge. Dagegen versucht sich der Mensch zu schützen, indem er Dämme erhöht oder neu errichtet. Allerdings geht man neuerdings auch dazu über, solche "Abwasserkanäle" wieder naturnah umzugestalten.






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