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ach so! fragen - forschen - verstehen - Warum ist Arbeit so wichtig ?


Inhalt
Adan trifft einen fahrenden Gesellen. Zunächst glaubt er, einen Kaminkehrer vor sich zu haben, aber der Geselle belehrt ihn eines Besseren, als er ihm von seiner Arbeit berichtet.
Arbeit, was ist das eigentlich? Ist Arbeit alles, was Arbeit macht? Also auch sich anziehen, kochen, Zähne putzen? Oder ist Arbeit nur das, wofür die Menschen Geld bekommen? Und warum ist Arbeit für die Menschen so wichtig?
Das genau soll Adan dieses Mal heraus finden.
Er schließt sich dem fahrenden Gesellen an. Er will zuerst einmal herausfinden, wer das Arbeiten erfunden hat und zu welchem Zweck. Und wie war das früher eigentlich mit dem Arbeiten, als es noch keine Autos gab oder keine Kräne zum Bau von Häusern?
Im ersten Beitrag erfolgt ein historischer Abriss: Es wird geschildert, dass die Menschen schon sehr früh begriffen haben, dass sie zum eigenen Überleben Helfer brauchen. Andere Menschen, Tiere und Werkzeuge haben den täglichen Überlebungskampf erleichtert. Im Mittelalter entstanden dann angesehene Handwerksberufe. Beim Schäffler beispielsweise konnten die Menschen Fasse und Schaffe kaufen. So musste nicht jeder seine eigenen „Werkzeuge“ herstellen. Ein reger Handel begann. Mit der industriellen Revolution entwickelte sich eine Arbeitswelt, die für viele Menschen ein hartes Arbeiten in Bergwerksstollen oder Fabriken bedeutete. Erst im 20. Jahrhundert kam zur landwirtschaftlichen und industriellen Produktion ein dritter Sektor hinzu: Dienstleistungen. Auch Berufswahl und Ausbildung bekamen einen größeren Stellenwert.
Adan erfährt von dem Gesellen, warum er sich für seinen Beruf entschieden hat, und was dieser Beruf für ihn bedeutet. Es entwickelt sich ein Gespräch darüber, warum Arbeit für die Menschen so wichtig ist.
Im zweiten Beitrag wird der Sinn des Arbeitens betrachtet. Arbeit strukturiert den Tagesablauf, ja sogar das ganze Leben. Mit einer guten Ausbildung hat fast jeder eine Chance eine Arbeit zu finden, die seinen Neigungen entspricht und mit der er sich selbst verwirklichen kann. Für viele Menschen steht der Sinn der Arbeit bei deren Ausübung im Vordergrund. Das erklärt ehrenamtliche Tätigkeiten, die häufig mit einem enormen Zeitaufwand verbunden sind.
Fasziniert denkt Adan weiter über den Sinn von Arbeit nach. Er möchte nun auch gerne einen Job haben und überlegt, welcher Beruf ihm Freude bereiten würde: Vielleicht Bauer, oder Architekt, oder Börsenmakler, oder vielleicht doch Arzt...
Als er an einer Confiserie vorbeikommt, fragt er dort nach einer Lehrstelle - und wird genommen. Vom Meister lernt er alle Kniffe und Tricks rund ums Handwerk. Der Meister verrät Adan aber auch, dass es heutzutage längst nicht genügt, leckere Pralinen herzustellen. Man muss die Pralinen auch gut verkaufen. Dabei hilft die Werbung.
Der dritte Beitrag zeigt das Portrait einer PR- und Werbeagentur. Hier ist vor allem Kopfarbeit gefragt: pfiffige Werbetexte entstehen, Prospekte und Flyer werden entworfen, Websites gestaltet. An dem Beispiel wird deutlich, dass die Arbeitswelt durch die technischen Möglichkeiten, wie z.B. dem Internet, sehr komplex geworden ist.
Zufällig trifft Adan den Gesellen wieder. Gemeinsam sitzen sie schwatzend auf einer Parkbank und machen Brotzeit. Stolz bietet Adan seine selbst gemachten Pralinen an. Adan hat selbst erlebt, wie wichtig Arbeit ist, wie viel Sinn sie gibt, aber auch, wie schwer es ist, den richtigen Beruf zu finden.




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